Die Vermessung der Erde

  • Eine autonome Unterwasserdrohne soll die Tiefsee vermessen. Vergrößern
    Eine autonome Unterwasserdrohne soll die Tiefsee vermessen.
    Fotoquelle: ZDF/Christopher Gerisch
  • Der Besymjanny auf Kamtschatka gehört zu den aktivsten Vulkanen der Erde. Ihn in allen Dimensionen zu vermessen, stellt für die Wissenschaft eine große Herausforderung dar. Vergrößern
    Der Besymjanny auf Kamtschatka gehört zu den aktivsten Vulkanen der Erde. Ihn in allen Dimensionen zu vermessen, stellt für die Wissenschaft eine große Herausforderung dar.
    Fotoquelle: ZDF/Ralf Blasius
  • Der Astrophysiker Harald Lesch führt durch die spannende Geschichte der Vermessung der Welt von ihren Anfängen bis zu modernen Forschungsabenteuern. Vergrößern
    Der Astrophysiker Harald Lesch führt durch die spannende Geschichte der Vermessung der Welt von ihren Anfängen bis zu modernen Forschungsabenteuern.
    Fotoquelle: ZDF/Christopher Gerisch
  • Die Vermessung der Erde erzählt seit ihren Anfängen in der Jungsteinzeit bis heute eine spannende Geschichte über die Weltsicht ihrer Bewohner. Vergrößern
    Die Vermessung der Erde erzählt seit ihren Anfängen in der Jungsteinzeit bis heute eine spannende Geschichte über die Weltsicht ihrer Bewohner.
    Fotoquelle: ZDF/GettyImages
  • Dem griechischen Universalgelehrten Eratosthenes gelingt es bereits im 3. Jahrhundert vor Christus durch genaue Naturbeobachtung und mathematische Berechnungen den Umfang der Erde fast exakt mit 39.325 Kilometern anzugeben. Vergrößern
    Dem griechischen Universalgelehrten Eratosthenes gelingt es bereits im 3. Jahrhundert vor Christus durch genaue Naturbeobachtung und mathematische Berechnungen den Umfang der Erde fast exakt mit 39.325 Kilometern anzugeben.
    Fotoquelle: ZDF/Reiner Bauer
  • London ist ein Zentrum der Vermessungsgeschichte. Harald Lesch spürt im Royal Greenwich Observatory und anderen ehrwürdigen Orten der Wissenschaftsgeschichte den Meilensteinen der Vermessung unserer Erde nach. Vergrößern
    London ist ein Zentrum der Vermessungsgeschichte. Harald Lesch spürt im Royal Greenwich Observatory und anderen ehrwürdigen Orten der Wissenschaftsgeschichte den Meilensteinen der Vermessung unserer Erde nach.
    Fotoquelle: ZDF/Christopher Gerisch
  • Ein Aufstieg zu dem 2882 Meter hohen Besymjanni auf Kamtschatka  muss gut geplant werden. Thomas Walter vom Geoforschungszentrum Potsdam trifft zusammen mit Kollegen letzte Vorbereitungen. Vergrößern
    Ein Aufstieg zu dem 2882 Meter hohen Besymjanni auf Kamtschatka muss gut geplant werden. Thomas Walter vom Geoforschungszentrum Potsdam trifft zusammen mit Kollegen letzte Vorbereitungen.
    Fotoquelle: ZDF/Ralf Blasius
Report, Dokumentation
Die Vermessung der Erde

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2019
ZDFneo
Di., 18.06.
05:00 - 05:45
Von der Nebra-Scheibe bis zum GPS


Seit jeher versucht der Mensch, sich auf der Erde zu orientieren. Anfangs dienten ihm dazu markante Punkte in der Natur oder die Sterne. Heute vermessen Satelliten millimetergenau unsere Erde. Die Erfassung unseres Planeten ist nach wie vor in vollem Gang. In der zweiteiligen Dokumentation "Die Vermessung der Erde" nimmt Physikprofessor und "Terra X"-Moderator Harald Lesch die Zuschauer mit auf eine Forschungsreise durch die Menschheitsgeschichte. Metergenau führt uns das ständig verfügbare GPS ans Ziel. Es ist so sehr Teil unseres Alltags geworden, dass wir uns ohne kaum noch zurechtfinden. Was wir heute wie selbstverständlich nutzen, ist die Erfüllung eines Menschheitstraums. Er ist so alt wie der Mensch selbst. Der Mensch strebt nach Orientierung. Bereits die Herstellung der Himmelsscheibe von Nebra zeugt von dem bronzezeitlichen Versuch, sich auf der Erde zurechtzufinden, der unberechenbaren Natur etwas Verlässliches abzutrotzen. Neben Orientierung soll die Vermessung der Erde aber seit jeher noch mehr bringen: Machtvorteile. Ein Zeugnis davon ist der Turiner Lagerstätten-Papyrus. Um das Jahr 1150 vor Christus lässt Pharao Ramses IV. darin die Lagerstätten von Gesteinen und Bodenschätzen kartieren. Das genaue Wissen um die Reichtümer seines Reiches macht deren Abbau und Ausbeutung besonders effektiv. So sichert er seine Macht. Als Machtinstrument können auch die mittelalterlichen Mappae Mundi gedeutet werden. Die Erschaffer der christlichen Weltkarten malen sich die Welt so, wie sie zu den Lehren der Kirche passt. Bis heute folgt die Vermessung der Erde denselben Beweggründen: Orientierung und Macht. 360 Millionen Euro zahlte das Bundesverteidigungsministerium etwa für hochauflösendes 3-D-Kartenmaterial, das von hochmodernen Satelliten aus dem All erstellt wurde. Ein riesiger strategischer Vorteil in geopolitischen Konflikten. Und während es auf der Erdoberfläche kaum noch weiße Flecken gibt, steckt die Erforschung der Meeresböden noch in den Kinderschuhen. Hier sollen autonome Unterwasserdrohnen die Erkundung vorantreiben. Neben wissenschaftlichem Interesse geht es dabei vor allem um die Ortung und Ausbeutung von Bodenschätzen auf hoher See. Wer hier das beste Kartenmaterial hat, wird seinen Konkurrenten im Wettlauf um die wertvollen Rohstoffe ein gutes Stück voraus sein. Harald Lesch und Autor Christopher Gerisch verzahnen die Erkenntnisse der Geschichte mit den Expeditionen moderner Forscher im 21. Jahrhundert. So entsteht ein dichtes, dokumentarisches Werk, an dessen Ende klar ist, dass wir uns inmitten einer langen Forschungsreise befinden, die noch lange nicht zu Ende ist.


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