François Donge ist ein gestandener und erfolgreicher Industrieller, der eine Schwäche für schöne Frauen hegt. Er trifft auf die verträumte Elisabeth d'Onneville, bekannt als Bébé, und heiratet sie. Mit seiner Theorie, dass "das Wunder immer von einem selbst abhängt", unterscheidet sich der rational denkende Geschäftsmann sehr von seiner idealistischen und leidenschaftlichen Frau. In der Ehe zwischen einer Träumerin und einem Realisten gelangt Bébé schließlich zu der Erkenntnis, dass die Beziehung zu François ihrer romantischen Vorstellung nicht gerecht werden kann. Enttäuscht und betrogen glaubt Bébé nicht länger an die Bestimmung ihrer Liebe und beschließt, ihren eigenen Mann zu vergiften. Im Rückblick lässt François die Vergangenheit Revue passieren. Er beginnt seine Frau besser zu verstehen und sich selbst seine Fehler einzugestehen. Doch die Einsicht, die er auf dem Sterbebett durch die Schlüsselmomente seines Lebens gewinnt, kommt zu spät. Bébé, die zur gefühllosen Statue ihrer selbst geworden ist, empfindet nur wenig Mitleid für ihren sterbenden Mann. Als habe die innere Träumerin losgelassen, lässt sie sich ohne Widerstand verhaften.