Die Welt der Düfte

  • Nach der Tonkaernte wird der mandelförmige Samen von den Aripaenos aus der Frucht herausgelöst. Vergrößern
    Nach der Tonkaernte wird der mandelförmige Samen von den Aripaenos aus der Frucht herausgelöst.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Die Tonkabohnen werden in Säcken auf Pirogen transportiert. Vergrößern
    Die Tonkabohnen werden in Säcken auf Pirogen transportiert.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Die herausgelösten Tonkabohnen werden verlesen; beschädigte und feuchte, die zu schimmeln beginnen, werden aussortiert. Vergrößern
    Die herausgelösten Tonkabohnen werden verlesen; beschädigte und feuchte, die zu schimmeln beginnen, werden aussortiert.
    Fotoquelle: ARTE France
Report, Dokumentation
Die Welt der Düfte

Infos
Synchronfassung, Online verfügbar von 03/01 bis 11/01
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2016
arte
Mi., 03.01.
06:30 - 07:10
Die Tonkabohne Venezuelas


Das vanilleähnliche, warmwürzige Aroma der Tonkabohne macht sie zu einem begehrten Duftbaustein edler Parfüms. Die Tonkafrucht mit dem mandelförmigen Samen wächst auf dem Kumaru, einem im Amazonasgebiet beheimateten Tropenbaum. Da der Kumaru in schlecht zugänglichem Gebiet wächst, müssen die herabgefallenen Früchte von Einheimischen per Hand aufgelesen werden. In Venezuela erledigen diese Arbeit die Aripaenos, Nachkommen aufständischer Sklaven. Die erschwerten Erntebedingungen und der geringe Ertrag sind Gründe für den hohen Preis des begehrten Gewürzes. Hinzu kommt, dass das Ökosystem Venezuelas in Gefahr ist. Trotz zahlreicher Schutzmaßnahmen ist der Regenwald akut bedroht. Illegale Abholzung, Brandrodung, Wilderei und illegale Goldschürfer setzen ihm immer mehr zu. Die Region ist zu riesig, als dass sie lückenlos überwacht werden könnte. Vor etwa einem Jahrzehnt gaben die Aripaenos die traditionelle Tonka-Ernte auf. Ihr jahrhundertealtes Wissen drohte in Vergessenheit zu geraten. Die Nachfrage der Hersteller edler Duftwässer nach dem Gewürz konnte das Schlimmste verhindern. Sie versprachen den einheimischen Arbeitern einen auskömmlichen Lohn und sorgten so für die Wiederaufnahme der traditionellen Handernte, die keine Gefahr für den Bestand des Regenwaldes bedeutet.


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