Die beiden Dokumentarfilmer Bernard Weber und Martin Schilt haben während zwei Jahren den märchenhaften Aufstieg der Wiesenberger Jodler mitverfolgt: vom Kuhstall auf dem Wiesenberg an die Weltausstellung in Shanghai. Es ist die Geschichte von 20 Männern und einer Frau, die im Rausch des Erfolgs versuchen, die Füsse auf dem Boden zu behalten, und gezwungen sind, Sinn und Zweck ihres Chors basisdemokratisch neu zu definieren. Einem breiten Schweizer Publikum sind die Jodler vom Wiesenberg dank ihres Siegs in der Fernsehsendung «Die grössten Schweizer Hits» bekannt, wo sie im Duett mit Francine Jordi ihre Interpretation des Liedes «Das Feyr vo dr Sehnsucht» zum Besten gaben. Dieses Ereignis nehmen die Filmemacher zum Ausgangspunkt, die Wechselwirkungen zwischen Erfolg und Gruppendynamik unter die Lupe zu nehmen. Nach ihrem medialen Durchbruch werden die singenden Bergler auf einmal mit Anfragen überhäuft. Darunter ist auch ein ganz besonderes Angebot: Die Nidwaldner Jodler werden eingeladen, die Schweiz an der Weltausstellung in Shanghai zu vertreten. Jetzt brechen die schwelenden Konflikte aus, die dem plötzlichen Erfolg geschuldet sind, und der Zusammenhalt in der über zwanzig Jahre gewachsenen Gruppe droht zu zerreissen. Doch wer nun denkt, dies sei der Anfang vom Ende ihres Erfolges, hat nicht mit der schier unerschöpflichen Kompromissfähigkeit der Jodler gerechnet.