In der konservativen Bauerngesellschaft des 19. Jhd. rang die "Floitenschlagstaude", eine Wildschützin und Rebellin aus dem Zillertal, um ihr Recht auf Jagd und Unabhängigkeit. Dabei wagte sie sich in ein seit Jahrhunderten männerdominiertes Metier vor. Bekanntheit erlangte sie aufgrund ihres unnachgiebigen Willens zur Versorgung ihrer Kinder und der Leidenschaft für das Wildern. Dies brachte sie immer wieder in einen gefährlichen Konflikt mit Waldaufsehern und dem Gesetz. Die Filmemacher Paul Rose und Jonas J. Köck skizzieren in ihrer Debüt-Dokumentation das ergreifende Leben, der als "Floitenschlagstaude" bekannten, Elisabeth Lackner. Der Film kombiniert nachgestellte Szenen mit dokumentarischen Elementen und versucht die Stimmungslage des bäuerlichen Lebens des 19. Jahrhunderts detailgetreu nachzuzeichnen. Dabei berichten Experten, Zeitzeugen, sowie Kenner der "Staude", vom Leben im Zillertal des 19. Jahrhunderts.