Die gefährlichsten Schulwege der Welt

  • Der siebenjŠhrige Lorenzo braucht knapp drei Stunden, um in die Schule zu kommen. Vergrößern
    Der siebenjŠhrige Lorenzo braucht knapp drei Stunden, um in die Schule zu kommen.
    Fotoquelle: MDR
  • Die Dšrfer in der Sierra sind kilometerweit voneinander entfernt und nur zu Fu§ zu erreichen. Vergrößern
    Die Dšrfer in der Sierra sind kilometerweit voneinander entfernt und nur zu Fu§ zu erreichen.
    Fotoquelle: MDR
  • Die sechsjŠhrige Teresa (li.), die neunjŠhrige Philomena (Mi.) und die achtjŠhrige Angela (re.) gehen immer gemeinsam zur Schule. Vergrößern
    Die sechsjŠhrige Teresa (li.), die neunjŠhrige Philomena (Mi.) und die achtjŠhrige Angela (re.) gehen immer gemeinsam zur Schule.
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  • Die Sierra Madre Occidental, die Heimat des Volkes der Raramuri Vergrößern
    Die Sierra Madre Occidental, die Heimat des Volkes der Raramuri
    Fotoquelle: MDR
Report, Dokumentation
Die gefährlichsten Schulwege der Welt

Infos
Online verfügbar von 06/10 bis 13/10
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2015
arte
Sa., 06.10.
19:30 - 20:15
Mexiko


Die Kupferschlucht in Nordmexiko gehört wohl zu den beeindruckendsten Naturlandschaften der Welt: Fast zwei Kilometer tiefe Schluchten durchziehen den gewaltigen Gebirgszug. Hier ist das Volk der Tarahumara zu Hause, einer der letzten Indianerstämme Amerikas. Weit abgeschieden leben sie unter Felsüberhängen oder in Höhlen fernab der Zivilisation. Die Familien haben weder fließendes Wasser noch Strom, geschweige denn Geld für gute Kleidung. Der gefährliche Weg zur Schule bedeutet für die Kinder die Aussicht auf ein besseres Leben. In den verwinkelten Tälern der Barranca del Cobre machen sie sich auf den Weg. Vom tiefsten Punkt des Canyons müssen die Schüler bis auf rund 1.950 Meter hinaufklettern, denn ihre Schule liegt auf einem Tafelberg. Ein gewöhnlicher Wanderer braucht für diesen Aufstieg drei bis vier Stunden, die Kinder der Tarahumara schaffen ihn in 90 Minuten - allerdings nur, wenn es das Wetter gut mit ihnen meint. Schlechte Witterungsverhältnisse machen ihren Weg nicht nur länger, sondern noch gefährlicher. Denn die Schüler müssen eine rutschige Schlucht passieren und im Anschluss einen reißenden Gebirgsfluss überqueren, der bei Regen extrem anschwellen kann. Oft laufen sie barfuß oder nur mit selbst gemachten Sandalen aus Autoreifen - so rennt es sich am besten. Rennen hilft schließlich auch gegen die Kälte, die den Kindern ihren Schulweg zusätzlich


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