Die gefährlichsten Schulwege der Welt

  • Bei minus 30 Grad Celsius bringt Vater Daava die zwšlfjŠhrige Delgertsetseg mit dem Motorrad zur Schule. Vergrößern
    Bei minus 30 Grad Celsius bringt Vater Daava die zwšlfjŠhrige Delgertsetseg mit dem Motorrad zur Schule.
    Fotoquelle: MDR
  • Nach der Schule hilft Delgertsetseg bei allen Aufgaben mit, die im Haushalt anfallen. Vergrößern
    Nach der Schule hilft Delgertsetseg bei allen Aufgaben mit, die im Haushalt anfallen.
    Fotoquelle: MDR
  • Der Nomadenjunge Tuguldur reitet nach der Schule nach Hause. Im Hintergrund der Schulort Tunkhel, 200 Kilometer nšrdlich der Hauptstadt Ulan Bator Vergrößern
    Der Nomadenjunge Tuguldur reitet nach der Schule nach Hause. Im Hintergrund der Schulort Tunkhel, 200 Kilometer nšrdlich der Hauptstadt Ulan Bator
    Fotoquelle: MDR
  • Der zehnjŠhrige Tuguldur reitet tŠglich zehn Kilometer alleine zur Schule. Vergrößern
    Der zehnjŠhrige Tuguldur reitet tŠglich zehn Kilometer alleine zur Schule.
    Fotoquelle: MDR
  • Delgertsetseg (li.), Tuguldur (Mi.) und der ãBrauneÒ (re.). Die beiden mongolischen Nomadenkinder haben einen ganz besonderen Schulweg. Vergrößern
    Delgertsetseg (li.), Tuguldur (Mi.) und der ãBrauneÒ (re.). Die beiden mongolischen Nomadenkinder haben einen ganz besonderen Schulweg.
    Fotoquelle: MDR
Report, Dokumentation
Die gefährlichsten Schulwege der Welt

Infos
Online verfügbar von 13/10 bis 20/10
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2014
arte
Sa., 13.10.
19:30 - 20:15
Mongolei/Arkhangai Aimak: Auf dem Pferderücken durch das Eis


Mächtige Bergmassive und die Weite der Taiga prägen die beeindruckende Natur im Norden der Mongolei. Weit abgelegen, in einem verlassenen Winkel des Landes, lebt eines der letzten echten Nomadenvölker. Viele Nomaden würden ihre Kinder gerne zu Hause behalten, denn bei der Versorgung ihrer Pferde und Rentiere wird jede Hand gebraucht. Doch es besteht Schulpflicht, und die Nomaden wissen, dass Bildung für ihre Kinder wichtig ist. Jeden Tag bangen sie darum, dass ihr Nachwuchs wieder sicher zu Hause ankommt, denn der Weg zur Schule ist weit und gefährlich. Obwohl die Nomaden während der Wintermonate mit ihren Tieren näher an die Städte heranrücken, um ihr Überleben zu sichern, müssen die Schüler zehn Kilometer und mehr bei eisiger Kälte zurücklegen. Manche sind zu Fuß unterwegs, andere auf dem Rücken eines Reittiers. Ihr beschwerlicher Weg führt über endlos erscheinende Schneedecken und zugefrorene Seen. Temperaturen von bis zu minus 36 Grad Celsius machen die Wanderung zur Tortur. Eltern, die es sich leisten können, bringen ihre Kinder mit dem Motorrad über Schnee und Eis zur Schule. Diese Bedingungen sind alles andere als ungefährlich und doch wahrer Luxus im Vergleich zum Schulweg der ärmeren Kinder. Allein in der Einöde sind sie den sogenannten Dzuds, plötzlich auftretenden Schneestürmen, schutzlos ausgeliefert. Hinzu kommt die Angst vor wilden Tieren wie Wölfen und Bären, die im Winter hungrig durch die Taiga streifen.


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