Die gefährlichsten Schulwege der Welt

  • Es ist die größte Hürde auf ihrem Schulweg: zweimal täglich müssen die Schüler die sogenannte Tuin, den Weg auf dem Seil, das über dem 60 Meter breiten Fluss spannt, überqueren. Vergrößern
    Es ist die größte Hürde auf ihrem Schulweg: zweimal täglich müssen die Schüler die sogenannte Tuin, den Weg auf dem Seil, das über dem 60 Meter breiten Fluss spannt, überqueren.
    Fotoquelle: ARTE
  • Manche der Schulkinder sind nur wenige Minuten unterwegs, andere jeden Tag bis zu vier Stunden. Vergrößern
    Manche der Schulkinder sind nur wenige Minuten unterwegs, andere jeden Tag bis zu vier Stunden.
    Fotoquelle: ARTE
  • Lehrerin Bhawani Sharma (Mi.) weiß um die Gefahr, die einige ihrer Schüler tagtäglich auf sich nehmen. Vor wenigen Jahren ist eine ihrer Schülerinnen beim Überqueren des Flusses ums Leben gekommen. Vergrößern
    Lehrerin Bhawani Sharma (Mi.) weiß um die Gefahr, die einige ihrer Schüler tagtäglich auf sich nehmen. Vor wenigen Jahren ist eine ihrer Schülerinnen beim Überqueren des Flusses ums Leben gekommen.
    Fotoquelle: ARTE
  • Auch die Bauern aus dem Dorf nutzen die sogenannte Tuin, um beispielsweise ihr Vieh auf dem Markt jenseits des Flusses zu verkaufen. Vergrößern
    Auch die Bauern aus dem Dorf nutzen die sogenannte Tuin, um beispielsweise ihr Vieh auf dem Markt jenseits des Flusses zu verkaufen.
    Fotoquelle: ARTE
  • Die Grundschüler dürfen bei der Flussüberquerung im Korb sitzen, die älteren schieben sie. Vergrößern
    Die Grundschüler dürfen bei der Flussüberquerung im Korb sitzen, die älteren schieben sie.
    Fotoquelle: ARTE
Report, Dokumentation
Die gefährlichsten Schulwege der Welt

Infos
Online verfügbar von 02/01 bis 09/01
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2014
arte
Mi., 02.01.
06:50 - 07:10
Nepal


Während viele Kinder morgens langsam munter werden können, muss der kleine Ajit um 6.00 Uhr schnell aus dem Bett. Nach der Feldarbeit bereitet sich der Junge auf den abenteuerlichsten Schulweg der Welt vor. Sein Dorf Kumpur in Nepal liegt 4.000 Meter über dem Meeresspiegel. Jeden Morgen legen die Kinder auf dem Schulweg ohne die Begleitung von Erwachsenen einen risikoreichen und abenteuerlichen Weg zurück. Sie sind nicht nur wilden Tieren wie Schakalen, Affen und Tigern schutzlos ausgesetzt, sondern müssen auch den gefährlichsten Fluss des gesamten Landstrichs, den Trishuli, überqueren. Auf die andere Seite des fast 60 Meter breiten Flusses führt nur ein rostiges und wenig vertrauenerweckendes Drahtseil mit einem Korb, eine sogenannte Tuin. Die größeren Schüler übernehmen die Verantwortung für die kleineren. Auf der anderen Seite des Flusses lauert die nächste Bedrohung - der Highway. Die Schüler hoffen nun, dass sie jemand in die Stadt mitnimmt. Dabei müssen sie sich vor dem rasanten Verkehr und den maroden Lastern in Acht nehmen. Zwei Wochen lang unternahm Regisseur Joachim Förster mit den Kindern den abenteuerlichen Weg zur Schule.


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