Die gefährlichsten Schulwege der Welt: Himalaya

  • Vor zwei Jahren hat Motup (2.v.l.) ein Stipendium für das Internat bekommen. Zusammen mit seinem Vater (li.) und einigen Freunden macht er sich auf den Weg dorthin. Vergrößern
    Vor zwei Jahren hat Motup (2.v.l.) ein Stipendium für das Internat bekommen. Zusammen mit seinem Vater (li.) und einigen Freunden macht er sich auf den Weg dorthin.
    Fotoquelle: © MDR/Maximus Film
  • Die mehrtägige Wanderung ähnelt mehr einer Expedition als einem Schulweg. Vergrößern
    Die mehrtägige Wanderung ähnelt mehr einer Expedition als einem Schulweg.
    Fotoquelle: © MDR/Maximus Film
  • Wenn der Flusspegel ansteigt kann es sein, dass man innerhalb von Minuten bis zu den Knien im Wasser steht. Vergrößern
    Wenn der Flusspegel ansteigt kann es sein, dass man innerhalb von Minuten bis zu den Knien im Wasser steht.
    Fotoquelle: © NDR/MDR/MAXIMUS FILM
  • ARD/MDR DIE GEFÄHRLICHSTEN SCHULWEGE DER WELT - HIMALAYA, am Samstag (10.01.15) um 10:45 Uhr im ERSTEN.
Das Team bei den Dreharbeiten in einer Höhle, die Schülern und Vätern als Nachtlager dient hat. Vergrößern
    ARD/MDR DIE GEFÄHRLICHSTEN SCHULWEGE DER WELT - HIMALAYA, am Samstag (10.01.15) um 10:45 Uhr im ERSTEN. Das Team bei den Dreharbeiten in einer Höhle, die Schülern und Vätern als Nachtlager dient hat.
    Fotoquelle: © MDR/MAXIMUS FILM
Natur + Reisen, Land + Leute
Die gefährlichsten Schulwege der Welt: Himalaya

Infos
Originaltitel
The Most Dangerous Ways to Schools
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2013
Altersfreigabe
9+
3sat
So., 24.05.
14:47 - 15:31
Folge 3, Himalaja


Das Dorf Zangla im indischen Himalaja liegt auf 4000 Metern Höhe. Hier leben 650 Menschen - darunter auch der zehnjährige Motup mit seinen Eltern. Sein Schulweg ist äußerst beschwerlich. Motup hatte zwei Monate Winterferien und bereitet sich eine Woche vor Halbjahresbeginn mit seinem Vater auf die Reise nach Leh vor - in das Internat in der Stadt, das er und seine Freunde besuchen. Der Fußmarsch dorthin wird mindestens vier Tage dauern. Es ist der wohl längste Schulweg der Welt. Die Route führt 100 Kilometer über einen zumeist zugefrorenen Fluss, der sich unterwegs plötzlich auch in einen reißenden Strom verwandeln kann: Der Fluss Chadar ist wild, naturbelassen, kaum zugänglich und ohne Befestigungen. Er gilt selbst unter den erfahrensten Einwohnern als besonders tückisch und absolut unberechenbar. Mal ist das Eis dick und sicher wie eine Schlittschuhbahn, ein paar Meter weiter droht man einzubrechen. Plötzlich auftauchendes Hochwasser kann Schüler und Väter zu gefährlichen Umwegen durch die Gebirgsschlucht zwingen - nie wissen sie, ob die Reise zur Schule vier, fünf oder gar sechs Tage dauert. Die ungefütterten Gummistiefel mögen dabei das Wasser abweisen - sie sorgen auf der anderen Seite aber für wahre Eiszapfen an den Füßen. Angst und Tränen sind die ständigen Begleiter des kleinen Motup. Viermal im Jahr gehen er und seine Schulfreunde die 100 Kilometer ins Internat, zweimal hin, zweimal zurück. Es ist eine atemberaubende Umgebung, doch für die Schönheiten der Natur haben die Kinder keine Augen. Der Schulweg im tibetischen Hochgebirge ist eine anstrengende Expedition, die ihnen alles abverlangt. Die Reihe "Die gefährlichsten Schulwege der Welt" taucht in die verschiedenen Kulturen der Welt ein. Die Serie dringt zu Menschen vor, die in noch völlig ursprünglichen und von der Zivilisation beinahe unentdeckten Landschaften leben und sich im Einklang mit ihnen befinden. Artenreichtum, extreme Wetterverhältnisse und die geografische Einzigartigkeit prägen die Landschaften und das Leben der dort ansässigen Menschen. Die Serie begleitet die Schulkinder der unterschiedlichen Regionen, beginnend in ihrem Lebensumfeld über den Schulweg bis in die unterschiedlichen Schulen. Klettern, balancieren, leiden: Alles für das eine Ziel - ein besseres Leben.


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