Die gefährlichsten Schulwege der Welt: Mexiko

  • Die Kupferschlucht in Nordmexiko gehört wohl zu den beeindruckendsten Naturlandschaften der Welt: Fast zwei Kilometer tiefe Schluchten durchziehen den gewaltigen Gebirgszug. Vergrößern
    Die Kupferschlucht in Nordmexiko gehört wohl zu den beeindruckendsten Naturlandschaften der Welt: Fast zwei Kilometer tiefe Schluchten durchziehen den gewaltigen Gebirgszug.
    Fotoquelle: © Verwendung
  • Der 7-jährige Lorenzo braucht knapp drei Stunden um in die Schule zu kommen. Vergrößern
    Der 7-jährige Lorenzo braucht knapp drei Stunden um in die Schule zu kommen.
    Fotoquelle: © Verwendung
  • Die Kupferschlucht in Nordmexiko gehört wohl zu den beeindruckendsten Naturlandschaften der Welt: Fast zwei Kilometer tiefe Schluchten durchziehen den gewaltigen Gebirgszug. Vergrößern
    Die Kupferschlucht in Nordmexiko gehört wohl zu den beeindruckendsten Naturlandschaften der Welt: Fast zwei Kilometer tiefe Schluchten durchziehen den gewaltigen Gebirgszug.
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  • Die Schwestern Angela, Philomena und Teresa können die Schule von zu Hause aus sehen. Der Weg dorthin dauert aber zwei Stunden. Vergrößern
    Die Schwestern Angela, Philomena und Teresa können die Schule von zu Hause aus sehen. Der Weg dorthin dauert aber zwei Stunden.
    Fotoquelle: © MDR/Maximus Film
Natur + Reisen, Land + Leute
Die gefährlichsten Schulwege der Welt: Mexiko

Infos
Originaltitel
The Most Dangerous Ways to Schools
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2015
Altersfreigabe
9+
3sat
Mo., 19.10.
01:35 - 02:19
Folge 3, Mexiko


Die Kupferschlucht in Nordmexiko gehört wohl zu den beeindruckendsten Naturlandschaften der Welt: Fast zwei Kilometer tiefe Schluchten durchziehen den gewaltigen Gebirgszug. Hier ist das Volk der Tarahumara zu Hause, einer der letzten Indianerstämme Amerikas. Weit abgeschiedenen leben sie unter Felsüberhängen oder in Höhlen fernab der Zivilisation. Die Familien haben weder fließend Wasser noch Strom, geschweige denn Geld für gute Kleidung. Schule bedeutet für die Kinder die Aussicht auf ein besseres Leben, dafür nehmen sie den gefährlichen Weg dorthin in Kauf. In den verwinkelten Tälern der Barranca del Cobre machen sie sich auf den Weg. Vom tiefsten Punkt des Canyons müssen die Schüler bis auf rund 1950 Meter hinaufklettern, denn ihre Schule liegt auf einem Tafelberg. Ein gewöhnlicher Wanderer braucht für diesen Aufstieg drei bis vier Stunden, die Kinder der Tarahumara schaffen ihn in 90 Minuten - allerdings nur, wenn es das Wetter gut mit ihnen meint. Schlechte Witterungsverhältnisse machen ihren Weg nicht nur länger, sondern auch noch gefährlicher. Denn die Schüler müssen eine rutschige Schlucht passieren und im Anschluss einen reißenden Gebirgsfluss überqueren, der bei Regen extrem anschwellen kann. Oft laufen sie barfuß oder nur mit selbst gemachten Sandalen aus Autoreifen - so rennt es sich am besten. Rennen hilft schließlich auch gegen die Kälte, die den Kindern ihren Schulweg zusätzlich erschwert. Die Reihe "Die gefährlichsten Schulwege der Welt" taucht in die verschiedenen Kulturen der Welt ein. Sie dringt zu Menschen vor, die in noch völlig ursprünglichen und von der Zivilisation beinahe unentdeckten Landschaften leben und sich im Einklang mit ihnen befinden. Artenreichtum, extreme Wetterverhältnisse und die geografische Einzigartigkeit prägen die Landschaften und das Leben der dort ansässigen Menschen. Die Serie begleitet die Schulkinder der unterschiedlichen Regionen, beginnend in ihrem Lebensumfeld über den Schulweg bis in die unterschiedlichen Schulen. Klettern, balancieren, leiden: Alles für das eine Ziel - ein besseres Leben.


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