Die gefährlichsten Schulwege der Welt: Nicaragua

  • Die 7-jährige Julia Flores auf dem Weg zum Fluss. Vergrößern
    Die 7-jährige Julia Flores auf dem Weg zum Fluss.
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  • Zum Unterricht in San Mariano gehört auch das Singen der Nationalhymne Nicaraguas. Vergrößern
    Zum Unterricht in San Mariano gehört auch das Singen der Nationalhymne Nicaraguas.
    Fotoquelle: © BR/Maximus Film/MDR
  • DOK Sonntag: Die gefährlichsten Schulwege der Welt - Nicaragua
Nicaraguanische Schulklasse 

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    DOK Sonntag: Die gefährlichsten Schulwege der Welt - Nicaragua Nicaraguanische Schulklasse Copyright: SRF/Quintus Media
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  • Vor der Schule müssen die Mädchen der Familie Flores jeden Tag beim Füttern der Tiere helfen. Vergrößern
    Vor der Schule müssen die Mädchen der Familie Flores jeden Tag beim Füttern der Tiere helfen.
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Natur + Reisen, Land + Leute
Die gefährlichsten Schulwege der Welt: Nicaragua

Infos
Originaltitel
The Most Dangerous Ways to Schools
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2016
Altersfreigabe
9+
3sat
Mo., 19.10.
00:51 - 01:35
Folge 1, Nicaragua


Der Weg zur Schule in Cucarajil in Nicaragua ist jedes Mal aufs Neue eine bedrohliche Herausforderung. Für drei Schwestern führt er in einem löchrigen Boot über den reißenden Río Escondido. Würde die Jüngste nicht ununterbrochen Wasser aus dem Kanu schöpfen, würde es bereits nach kurzer Zeit untergehen. Auch sonst ist der Schulweg für die Mädchen ein wahrer Kraftakt: Ganze 200 Kilogramm wiegt das Boot, das sie täglich in Bewegung setzen müssen. Nur zu dritt können sie die anstrengende Fahrt meistern. Ist eine von ihnen krank, bedeutet das auch für die anderen beiden schulfrei. Der Fluss birgt für die Schwestern große Gefahren, denn er ist unberechenbar, vor allem zur Regenzeit. Treibholz und Strömungen können das Kanu jederzeit zum Kentern bringen. Für ihren Mitschüler führt der Weg zur Schule auf dem Landweg durch den Dschungel. Diese Alternative ist noch riskanter, denn dort wimmelt es vor Giftschlangen. Besonders auf dem Rückweg, wenn die Reptilien durch die Wärme der Nachmittagssonne aktiv werden, stellen sie eine große Gefahr dar. Nicaragua zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Im Osten fließt der Río Escondido, einer der größten Ströme der Region, in die Karibik. Die Kinder, die im unwirtlichen Urwald an seinen Ufern zu Hause sind, führen zwar ein sehr einfaches Leben, besuchen aber trotzdem jeden Tag die Schule. Denn Bildung ist der einzige Weg, um im Erwachsenenalter dem ärmlichen Leben im Dschungel entkommen zu können. Die Reihe "Die gefährlichsten Schulwege der Welt" taucht in die verschiedenen Kulturen der Welt ein. Sie dringt zu Menschen vor, die in noch völlig ursprünglichen und von der Zivilisation beinahe unentdeckten Landschaften leben und sich im Einklang mit ihnen befinden. Artenreichtum, extreme Wetterverhältnisse und die geografische Einzigartigkeit prägen die Landschaften und das Leben der dort ansässigen Menschen. Die Serie begleitet die Schulkinder der unterschiedlichen Regionen, beginnend in ihrem Lebensumfeld über den Schulweg bis in die unterschiedlichen Schulen. Klettern, balancieren, leiden: Alles für das eine Ziel - ein besseres Leben.


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BR Moderator Florian Kienast.

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