Die geheimen Machenschaften der Ölindustrie

  • Der Geochemiker Edward Garvey untersuchte ab 1977 die C02-Werte in der Luft für den Ölkonzern Exxon Mobil. Vergrößern
    Der Geochemiker Edward Garvey untersuchte ab 1977 die C02-Werte in der Luft für den Ölkonzern Exxon Mobil.
    Fotoquelle: ZDF/WDR
  • In New York laufen Vorermittlungen gegen den Ölkonzern Exxon wegen der Täuschungen zum Klimawandel. Vergrößern
    In New York laufen Vorermittlungen gegen den Ölkonzern Exxon wegen der Täuschungen zum Klimawandel.
    Fotoquelle: ZDF/WDR
  • Fischerkutter in Alaska Vergrößern
    Fischerkutter in Alaska
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  • Der Anwalt Carroll Muffett hat die Täuschungen der Ölkonzerne aufgedeckt. Vergrößern
    Der Anwalt Carroll Muffett hat die Täuschungen der Ölkonzerne aufgedeckt.
    Fotoquelle: ZDF/WDR
  • Professor Michael Gerrard lehrt an der Columbia Law School in New York. Er beobachtet die Ermittlungen von Staatsanwalt Eric Schneiderman gegen den Ölkonzern Exxon. Vergrößern
    Professor Michael Gerrard lehrt an der Columbia Law School in New York. Er beobachtet die Ermittlungen von Staatsanwalt Eric Schneiderman gegen den Ölkonzern Exxon.
    Fotoquelle: ZDF/WDR
  • Regisseur Johan von Mirbach (l) im Gespräch mit dem Umweltschützer Bob Shavelson vor einer Ölbohrplattform in Alaska. Vergrößern
    Regisseur Johan von Mirbach (l) im Gespräch mit dem Umweltschützer Bob Shavelson vor einer Ölbohrplattform in Alaska.
    Fotoquelle: ZDF/WDR
Report, Wirtschaft und Konsum
Die geheimen Machenschaften der Ölindustrie

Infos
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2017
3sat
Fr., 24.08.
20:15 - 21:00
Wie Konzerne den Klimawandel vertuschen


Zwei Staatsanwaltschaften und mehrere Counties in den USA haben Ermittlungen gegen Exxon und andere Ölfirmen aufgenommen wegen gezielter Irreführung der Öffentlichkeit beim Thema Klimawandel. Der Film deckt diesen Täuschungsversuch auf und geht Hinweisen nach, dass auch in Deutschland zweifelhafte Studien veröffentlicht wurden. Seit Donald Trump US-Präsident ist, gibt es eine neue und zugleich alte Sicht auf den weltweiten Klimawandel im Weißen Haus. Gute Zeiten für Ölfirmen wie Exxon und Shell, die seit 60 Jahren wissenschaftliche Studien und Kampagnen finanzieren, die den Klimawandel bis heute kleinreden. Neue Dokumente beweisen: Diese Firmen wussten seit 1957, dass das Verbrennen fossiler Brennstoffe das Klima verändert - eigene, streng geheim gehaltene Forschungen hatten das ergeben. Die Ölunternehmen in den USA forschten aber nicht nur. Ingenieure von Exxon und Shell nutzen die Erkenntnisse über den zukünftigen Klimawandel schon seit Jahrzehnten für ihre Planungen: Ölbohrplattformen wurden wegen des stetig steigenden Meeresspiegels und der immer heftigeren Stürme höher und stabiler gebaut. Pipelines in der Arktis wurden wegen des schmelzenden Permafrostbodens stärker verankert. "Der Klimawandel war damals ein Riesending", sagt Geophysiker Edward Garvey, der von 1978 bis 1983 für Exxon als Wissenschaftler arbeitete. Sein Fazit: "Wir hätten schon vor 30 Jahren etwas gegen den Klimawandel tun können!" Stattdessen beauftragten die Firmen Gegenstudien, die über Lobby-Gruppen weit verbreitet wurden. "Sie finanzierten bewusst Studien, um die eigenen Ergebnisse zu diskreditieren", so Carroll Muffett, Vorsitzender des "Center for International Environmental Law" in Washington, einer Nichtregierungsorganisation, die sich mit Umweltrecht befasst: "Für mich ist das der größte Skandal der Menschheitsgeschichte."


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