Der amerikanische Schriftsteller Tom Ricks reist nach Paris, wo er die Trümmer seines Lebens zusammenfügen will. Als er sich mit Gewalt Einlass in die Wohnung seiner Exfrau Nathalie verschafft, alarmiert diese die Polizei. Frustriert zieht Tom davon und steigt in den nächstbesten Bus. Vom Jetlag erschöpft, schläft er ein - prompt klaut man ihm Gepäck und Brieftasche. Wohin ohne Geld? Der freundliche Pensionsbesitzer Sezer gewährt dem Mittellosen Quartier, erwartet allerdings eine Gegenleistung. Nacht für Nacht muss Tom mit einem Überwachungsmonitor den Eingang zu einem seltsamen Etablissement kontrollieren. Ein illegales Kasino? Ein Bordell ohne Genehmigung? Es sei besser, wenn Tom nicht mehr über seinen Job wisse. Nach Feierabend knüpft der Autor Kontakte zu einem literarischen Zirkel. Dabei lernt er die dominante Margit kennen, die ihn zu ihrem Geliebten macht und ihn ermutigt, seine Schreibblockade zu überwinden. Als Tom unter Verdacht gerät, seinen Zimmernachbarn ermordet zu haben, erklärt er, zur Tatzeit bei ihr gewesen zu sein. Doch der ermittelnde Kommissar klärt ihn auf, dass Margit schon seit vielen Jahren tot ist.