Als Kommissar Pierre Niémans eine Nachricht von einem alten Bekannten erhält, bricht er sofort in die bretonische Provinz auf. Doch er kann seinen ehemaligen Kollegen, der zurückgezogen in einem Kloster lebte, nur noch tot in den Dünen der Atlantikküste finden. In seiner linken Handfläche trägt der Ermordete ein geheimnisvolles Tattoo, das eine weitere Inschrift verbirgt. Gemeinsam mit seiner Kollegin Camille Delaunay befragt Niémans die Klosterbrüder, allen voran Pater Anselme (François Levantal), der dem Kloster vorsteht. Dabei erfährt er, dass die Glaubensbrüder sich auf die Musikwissenschaft und frühe mittelalterliche Schriften zu diesem Thema spezialisiert haben. Schon bald finden die Ermittler heraus, dass die Tätowierung des Toten in Zusammenhang mit diesen Forschungen steht. Während Niémans sich auf die Bibliothek des Klosters konzentriert und sich mithilfe des jungen Mönches Stéphane in die Musiktheorie einliest, folgt Camille wild entschlossen einer anderen Spur. Sie entdeckt an einer Kneipe ein Plakat der französischen Metal-Band B.H.P. und staunt nicht schlecht: Den Frontsänger Marc Messonier (Michaél Erpelding) hatte sie Jahre zuvor wegen Vergewaltigung überführt und ins Gefängnis gebracht. Nun tourt der Ex-Knacki mit seiner Band durch die französische Provinz. Camille ist fest davon überzeugt, dass der Musiker in den Mordfall verwickelt ist, doch ihr Kollege will nichts davon wissen. Zumal ihm die örtliche Leiterin des Kommissariats, Sabrina Harel , die sich von den Pariser Polizisten permanent schlecht informiert fühlt, gehörig im Nacken sitzt. Die Situation eskaliert, als ein zweiter Mönch tot aufgefunden wird. Und auch er trägt ein Tattoo in der Handfläche, das durch Brandspuren zerstört wurde.