Digital, flexibel, überflüssig - Wer hat morgen Arbeit?

  • Selbstbedienungskassa. Vergrößern
    Selbstbedienungskassa.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/Franziska Mayr-Keber
  • Sticker: Kassomat, Selber scannen, schneller einkaufen. Vergrößern
    Sticker: Kassomat, Selber scannen, schneller einkaufen.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/Franziska Mayr-Keber
  • Künstler Niki Passath bastelt einen Roboter, der malen kann. Vergrößern
    Künstler Niki Passath bastelt einen Roboter, der malen kann.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/Franziska Mayr-Keber
  • Roboter von Niki Passath beim Malen. Vergrößern
    Roboter von Niki Passath beim Malen.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/Franziska Mayr-Keber
  • Kleiner Blechspielzeug-Roboter. Vergrößern
    Kleiner Blechspielzeug-Roboter.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/Franziska Mayr-Keber
Report, Beruf und Bildung
Digital, flexibel, überflüssig - Wer hat morgen Arbeit?

Infos
Produktionsland
Österreich
3sat
Di., 28.08.
23:15 - 00:05


Die digitale Revolution bringt enorme gesellschaftliche Umbrüche. Erwerbsarbeit wird immer mehr durch Automatisierung und Robotisierung ersetzt. Wie reagieren wir auf die "Industrie 4.0"? Die Digitalisierung erfasst ganze Industriezweige und verändert die Art und Weise, wie und wie viel wir in Zukunft arbeiten. Der Film verhandelt die tiefgreifenden Auswirkungen der Industrie 4.0 auf uns und unsere Jobs. Wer wird davon profitieren - und wer verlieren? "Nine to five" war gestern. Genauso, wie sich auf Lebenszeit einer Firma zu verschreiben. Flexibilität und Mobilität sind heute Grundvoraussetzungen, die Grenzen zwischen Beruf, Berufung und Freizeit verschmelzen zusehends. Gearbeitet wird immer öfter auf der Couch, im Kaffeehaus oder auf einem der neuen, flexiblen Arbeitsplätze. Experten sprechen von einer Entgrenzung der Arbeit, die einerseits mehr Freiheit und Autonomie bringt, andererseits mehr Selbstkontrolle und Organisationstalent erfordert und den klassischen Angestellten zum Unternehmer im Unternehmen macht. Das steigert den Druck auf die Einzelnen. Gleichzeitig tun sich mit der Digitalisierung neue Geschäftsfelder und Verdienstmöglichkeiten für jeden auf: Via Online-Plattformen lassen sich zwischendurch das Schlafzimmer vermieten oder mit digitalen Minijobs durch "Clickworking" ein paar Cent dazuverdienen. Faktum ist, 50 Prozent der heutigen Arbeitsplätze werden in den nächsten 20 Jahren automatisiert. Die Arbeit wird weniger. Diskutiert werden immer öfter Themen wie das "Grundeinkommen" und die "Maschinensteuer". Davon betroffen sind längst nicht mehr nur Beschäftigte mit monotonen, rein körperlichen Aufgaben, sondern zunehmend auch klassische Wissensarbeiter wie Ärzte, Professoren und Journalisten. Doch das ist erst der Anfang. Geforscht wird längst auch an der Automatisierung in der Altenpflege, der Automatisierung von Gesprächen durch sogenannte "Chat-Bots", um so theoretisch auch zwischenmenschliche Beziehungen an Roboter auslagern zu können. Die Industrie befindet sich in einem rasanten Wandel. Schnell, flexibel und optimierte Produktionsabläufe: Das sind die Ansprüche, die es zu bewerkstelligen gilt. Wie reagiert unsere Gesellschaft auf die viel beschworene "Industrie 4.0", und wer hat in Zukunft noch Arbeit?


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