Donna Leon - Beweise, dass es böse ist
Serie, Krimireihe • 22.11.2020 • 03:25 - 04:55
Lesermeinung
Commissario Brunetti (Uwe Kockisch) kommt gerade mit seiner Frau Paola (Julia Jäger) aus dem Urlaub zurück.
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Signorina Elettra (Annett Renneberg) hat immer die richtigen Beziehungen.
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Vice Questore Patta (Michael Degen) hat ganz alleine einen Mordfall aufgeklärt - so scheint es zumindest.
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Anwältin Roberta Marieschi (Simone Thomalla) hat ein gutes Geschäft gemacht.
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Originaltitel
Donna Leon
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2005
Altersfreigabe
12+
Serie, Krimireihe

Donna Leon - Beweise, dass es böse ist

Commissario Brunetti ermittelt heimlich in einem Fall, den sein eitler Vorgesetzter Patta bereits für abgeschlossen erklärt hat. Patta ist überzeugt, die Witwe Battestini sei von ihrer rumänischen Putzfrau erschlagen worden, die danach auf der Flucht ums Leben kam. Brunetti glaubt nicht an diese Version und stößt bei seinen Nachforschungen auf eine Reihe von Verdächtigen - die aber alle kein Mordmotiv haben. Erst als der Commissario in der Wohnung der Toten ein sorgsam verstecktes Dokument findet, mit dem die Witwe einen Schuldirektor erpresste, kommt Brunetti der Sache näher. "Donna Leon - Beweise, dass es böse ist" bietet die spannende Verfilmung eines der beliebten Venedig-Krimis der Bestseller-Autorin. Mit Uwe Kockisch, Michael Degen, Karl Fischer, Julia Jäger, Annett Renneberg u.a. Commissario Brunetti (Uwe Kockisch) kommt frisch aus dem Urlaub, als Sergente Vianello (Karl Fischer) ihm besorgt mitteilt, Vice-Questore Patta (Michael Degen) habe allein einen Mordfall aufgeklärt: Die Witwe Battestini (Iris de Marchi) sei von ihrer rumänischen Putzfrau Florinda (Roberta Morassi) erschlagen worden. Beim Versuch der Festnahme flüchtete die mutmaßliche Täterin - die im Übrigen nichts aus der Wohnung gestohlen hatte - und verunglückte dabei tödlich. Für Patta ist der Fall abgeschlossen, doch Brunetti ist keine fünf Minuten im Büro, als eine Nachbarin der toten Witwe erscheint und der verdächtigen Putzfrau ein glaubhaftes Alibi verschafft. Mit Rücksicht auf Pattas Eitelkeit rollt Brunetti den Fall heimlich wieder auf und findet heraus, dass die Battestini ein wahrer Drachen war und mit allen Nachbarn im Clinch lag. Außerdem führte sie bei mehreren Banken stattliche Konten, auf die aber immer nur kleine Summen eingezahlt wurden. Erbberechtigt ist ihre Nichte Graziella Simionato (Julia Richter), die jedoch leer ausgeht: Roberta Marieschi (Simone Thomalla), gewiefte Anwältin der Witwe, hat das Geld unauffällig beiseite geschafft. Ein veritables Mordmotiv erkennt Brunetti jedoch nirgends. Auch Gabriel (Christoph Bach), Sohn der rumänischen Putzfrau, der die Wahrheit über den Tod seiner Mutter herausfinden will, bringt ihn nicht weiter. Als der Commissario sich noch einmal genauer in der Wohnung der toten Witwe umsieht, findet er in einem Geheimversteck ein Dokument, mit dem Signora Battestini den Chef der Schulbehörde, Mauro Trotti (Helmut Berger), seit Jahren erpresste: Der ehrenwerte Dottore hat seinen Doktortitel gefälscht. In dieser Folge der beliebten Donna-Leon-Verfilmungen hat der venezianische Ermittler es mit der ganz alltäglichen Boshaftigkeit der Menschen zu tun. Uwe Kockisch überzeugt erneut in der Rolle des geduldigen, aber auch schlitzohrigen Commissario, der hier sehr diplomatisch vorgehen muss. Michael Degen als eitler Vorgesetzter Patta macht ihm das Leben dabei besonders schwer. Auf die Unterstützung von Karl Fischer als Sergente Vianello, Annett Renneberg als zauberhafte Signorina Elettra und Julia Jäger als couragierte Ehefrau kann der Commissario sich auch diesmal verlassen. In den Episodenrollen sind Helmut Berger, Simone Thomalla und Julia Richter zu sehen. Regisseur Sigi Rothemund und Kameramann Dragan Rogulj zeigen die schönen Seiten Venedigs ebenso wie den morbiden Charme der einzigartigen Lagunenstadt.
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