Es ist nur wenig bekannt vom wilden Dagestan, einer Region im Kaukasusgebirge, die zu Russland gehört - und die doch so weit von Russland entfernt scheint. Der Film stellt die unterschiedlichen Facetten und Besonderheiten dieser russischen Region vor: Kubatschi ist bekannt für seine Silberschmieden, Chutschni für seine bunten Teppiche, und in Zowkra beherrscht jeder den Seiltanz. Seit Jahrtausenden ist die Gegend besiedelt, die alten Römer waren hier, Perser, Araber und Mongolen. Die Festungsstadt Derbent, malerisch am Kaspischen Meer gelegen, ist die älteste Stadt des heutigen Russland. Sie ist muslimisch geprägt, gilt aber auch als Heimat der sogenannten kaukasischen Bergjuden. Ina Ruck und ihr Team treffen dort einen muslimischen Imam, der seine Predigten per Skype in die dagestanischen Hochgebirgstäler schickt. Einige seiner Gemeindemitglieder werden sie auf der Weiterreise besuchen. Im atemberaubend schönen gebirgigen Hinterland leben Dutzende verschiedener Nationen - so zerklüftet sind die Berge, dass in jedem Tal eine andere Sprache, in jedem Dorf ein anderer Dialekt gesprochen wird. In den Ebenen des nördlichen Dagestans werden Pferde gezüchtet - auch die berühmte Pferderasse der Achal-Tekkiner. Russlands Präsident Putin überreicht diese besonderen Pferde gern als Gastgeschenk.