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Di., 30.10.
21:15 - 21:45
Die Rübenschlacht - Ackern im Akkord


Jedes Jahr im Herbst entbrennt auf Mitteldeutschlands Äckern eine kräftezehrende Schlacht: Die Rübenkampagne. In Zwölf-Stunden-Schichten, Tag und Nacht, vier Monate lang sind Landwirte, Techniker und Fahrer auf Feldern und Landstraßen unterwegs, um Zuckerrüben zu roden und ununterbrochen mit hunderten Lkw in die Fabriken zu bringen. "Echt" ist dabei, wenn die Rübenschlacht in den größten Anbaugebieten Mitteldeutschlands tobt: In der Magdeburger Börde und im Salzlandkreis. Wo einst Heerscharen von Erntehelfern die Zuckerrüben von Hand hackten und zogen, fahren heute robuste Ackergiganten rund um die Uhr über die Felder. Etwa 100.000 Rüben fördert ein moderner Rüben-Roder je Hektar zutage. Die gesamte Ernte wird von einem satellitengestützten Computersystem überwacht, in das jeder Acker, jede Erntemaschine und jeder einzelne Lastwagen eingebunden ist. Der schlimmste Fall wäre ein Engpass beim Nachschub in der Fabrik. In der Zuckerfabrik Könnern werden 700 Tonnen Zuckerrüben pro Stunde gehäckselt, gekocht, gefiltert und schließlich zu schneeweißen Körnern kristallisiert. "Echt"-Moderator Sven Voss zeigt, warum dort ein kurzer Stillstand die komplette Tagesproduktion ruinieren würde. Seit sie vor über 200 Jahren erstmals angebaut wurde, hat die Zuckerrübe die ganze Region verändert und so manchen Ort reich gemacht. Historische Aufnahmen zeigen, wie die Rüben bis in die 1960er Jahre noch durch Handarbeit geerntet wurden. Man schnitt Kopf und Blätter mit der Köpfschippe ab und stach die Rüben dann mit dem Spaten oder dem Rübenzieher heraus. Für den Transport in die Zuckerfabriken ist ein weites kilometerlanges Netz an Feldbahnen und Umschlagplätzen entstanden. Rübenzüge dampften von Oktober bis Januar ununterbrochen durch die Landschaft. Erst der Einsatz von hochmodernen Maschinen hat die Rübenkampagne bis heute immer weiter optimiert. "Echt" über eine Ernte-Schlacht, die eine ganze Region in Atem hält.


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