Echtes Leben

  • Ursula Klocke hatte 20 Jobs in ihrem Leben. Was ihr Lebensglück betrifft, hat sie dem Maler einiges zu berichten. Vergrößern
    Ursula Klocke hatte 20 Jobs in ihrem Leben. Was ihr Lebensglück betrifft, hat sie dem Maler einiges zu berichten.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Junge Bewohner des Hauses malen ihre Glücksmomente. Das provisorische Atelier des Malers ist zum Treffpunkt für Menschen geworden, die Tür an Tür wohnen und sich bislang doch nicht kannten. Vergrößern
    Junge Bewohner des Hauses malen ihre Glücksmomente. Das provisorische Atelier des Malers ist zum Treffpunkt für Menschen geworden, die Tür an Tür wohnen und sich bislang doch nicht kannten.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
Report, Menschen
Echtes Leben

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
ARD alpha
Sa., 24.11.
11:00 - 11:30
Der Glücksmaler - Ein Plattenbau wird bunt


Der Künstler Michael Frahm (42) hat einen Auftrag: Er soll das Glück malen - und zwar die Glücksmomente seiner neuen Nachbarn. Die örtliche Wohnungsgesellschaft quartiert den Maler ein halbes Jahr lang in ein frisch saniertes DDR-Plattenbau-Hochhaus am Stadtrand von Schwerin ein. 400 Mieter leben in dem Haus in 380 Ein- und Zweiraumwohnungen über zehn Etagen.
Für die Flure soll der Künstler zehn Bilder malen. Ein Wagnis, denn Frahm muss die Mieter erst kennenlernen und sie müssen ihm ihre Glückmomente anvertrauen.
In den sechs Monaten, in denen Michael Frahm im Hochhaus wohnt, passiert etwas Erstaunliches in dem Plattenbau am Rande Schwerins: Die Menschen kommen miteinander über die Kunst ins Gespräch. Und Michael Frahm findet die Geschichten, die er für seine Bilder braucht. Zum Beispiel in der siebten Etage bei Ursula Klocke. 20 verschiedene Jobs hatte die mittlerweile 75-jährige in ihrem Leben. Ihr Alleinsein und die vielen Schicksalsschläge trägt sie mit Witz und Würde. Einen ihrer glücklichsten Momente hatte Ursula Klocke in der Mohave-Wüste. Da stand ein Plastik-Klo mitten in den Kakteen. Das erste Motiv für den Maler ist gefunden. So kommen die die Mieter, die zum Teil seit Jahrzehnten Tür an Tür wohnen, lernen sich in Frahms Atelier-Wohnung kennen und sogar Freundschaften entstehen. In den Fluren des Hochhauses hängen jetzt Bilder, die die Hausgemeinschaft verbinden. Doch nicht alles ist harmonisch. Frahm muss mitunter harte Kritik für seine Kunstwerke einstecken. Das Experiment wird zum bewegenden Erlebnis für den Maler und die Mieter.


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