Echtes Leben

  • Auch Christa Wiedenmann, 65, ist Dorfhelferin mit Leib und Seele. Sie betreut das kleine Kind einer Frau, die an Krebs erkrankt ist und noch mittendrin in der Chemotherapie steht. Vergrößern
    Auch Christa Wiedenmann, 65, ist Dorfhelferin mit Leib und Seele. Sie betreut das kleine Kind einer Frau, die an Krebs erkrankt ist und noch mittendrin in der Chemotherapie steht.
    Fotoquelle: HR/SWR
  • Dorfhelferin Sabine Reuß, 37, beim täglichen Melken von 85 Kühen - einen solchen Einsatz hat sie selten. Vergrößern
    Dorfhelferin Sabine Reuß, 37, beim täglichen Melken von 85 Kühen - einen solchen Einsatz hat sie selten.
    Fotoquelle: HR/SWR
Report, Menschen
Echtes Leben

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
HR
Mi., 06.02.
21:45 - 22:15
Frauen für alle Fälle - Dorfhelferinnen im Einsatz


"Meine Aufgabe ist, dass ich den Menschen, denen ich begegne, Mut mache in ihrer Situation" sagt Christa Wiedenmann, 65 Jahre alt, die sich um den Haushalt und um das zwanzig Monate alte Kind einer krebskranken Mutter kümmert, während diese eine Chemotherapie macht. Dorfhelferinnen sind Mutmacherinnen, Alleskönnerinnen und Krisenmanagerinnen auf Zeit. Sie sind im Haushalt und auch im Bauernhof im Einsatz, wenn eine Bäuerin ausfällt, oder sie springen dort ein, wo eine Mutter schwer erkrankt ist und für ihre Kinder nicht alleine sorgen kann. Alle paar Wochen haben sie einen neuen Einsatz und müssen von jetzt auf gleich eine neue Familie managen, mit allem Drum und Dran: kochen, Kinder betreuen, waschen, putzen, melken, Brot backen und - wenn es nötig ist - sogar Hochzeitsfeste vorbereiten. Doch dieser fast klischeehafte "Frauenjob" ist nur die Fassade ihrer Arbeit: "Ich bin diejenige, die die Normalität so weit es geht im Haus hält, wenn überall sonst Not herrscht" sagt Dorfhelferin Sabine Reuß, 37 Jahre alt, die in einem Bauernhof im Nordschwarzwald für eine verletzte Bäuerin einspringt. Der Film begleitet Sabine Reuß und Christa Wiedenmann vom Evangelischen Familienpflege- und Dorfhelferinnenwerk in Württemberg vor und nach der Arbeit und gibt Antwort auf die Fragen: Wo ist ihr Kompass in den immer neuen Krisensituationen, die sie managen müssen? Und wo bekommen die Dorfhelferinnen den Halt her für die immer neuen Tätigkeiten?


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