Ein Jahr in Kanadas Wildnis

  • Bis zu dem Ort, an dem die Karibus  (oder Rentiere) ihre Jungen auf die Welt bringen, überqueren sie Hunderte  von Kilometern. Dabei müssen sie sich vor allem vor den Wölfen in Acht nehmen. Vergrößern
    Bis zu dem Ort, an dem die Karibus (oder Rentiere) ihre Jungen auf die Welt bringen, überqueren sie Hunderte von Kilometern. Dabei müssen sie sich vor allem vor den Wölfen in Acht nehmen.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Das Kurzschwanzwiesel, auch Hermelin genannt, hat sich bereitgemacht, seine Beute zu erlegen. Vergrößern
    Das Kurzschwanzwiesel, auch Hermelin genannt, hat sich bereitgemacht, seine Beute zu erlegen.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Der Fuchs ist auf die Strapazen des kanadischen Winters bestens vorbereitet: Sein dichtes Fell schützt ihn vor Nässe und Kälte und sein flauschiger Schwanz hält seine Nase warm, wenn er sich zum Schlafen einrollt. Vergrößern
    Der Fuchs ist auf die Strapazen des kanadischen Winters bestens vorbereitet: Sein dichtes Fell schützt ihn vor Nässe und Kälte und sein flauschiger Schwanz hält seine Nase warm, wenn er sich zum Schlafen einrollt.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Der Bartkauz hat zwar ausgezeichnete Augen, doch verlässt er sich bei der Jagd fast ausschließlich auf sein Gehör. Vergrößern
    Der Bartkauz hat zwar ausgezeichnete Augen, doch verlässt er sich bei der Jagd fast ausschließlich auf sein Gehör.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Das Leben des Kanadischen Luchses hängt vom Bestand an Schneeschuhhasen ab, die  seine Hauptnahrungsquelle darstellen. Da die Hasen aber sehr schwer zu fangen sind, verbringen die Luchse einen Großteil ihrer Tage auf der Jagd. Vergrößern
    Das Leben des Kanadischen Luchses hängt vom Bestand an Schneeschuhhasen ab, die seine Hauptnahrungsquelle darstellen. Da die Hasen aber sehr schwer zu fangen sind, verbringen die Luchse einen Großteil ihrer Tage auf der Jagd.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Der Nordamerikanische Fischotter kann ganze acht Minuten die Luft anhalten. Er muss also regelmäßig an die Oberfläche kommen, um zu atmen. Damit seine Luftlöcher und Ausgänge auf dem Eis nicht zufrieren, muss er sie regelmäßig mit dem Kopf durchbrechen. Vergrößern
    Der Nordamerikanische Fischotter kann ganze acht Minuten die Luft anhalten. Er muss also regelmäßig an die Oberfläche kommen, um zu atmen. Damit seine Luftlöcher und Ausgänge auf dem Eis nicht zufrieren, muss er sie regelmäßig mit dem Kopf durchbrechen.
    Fotoquelle: ARTE France
Natur+Reisen, Natur und Umwelt
Ein Jahr in Kanadas Wildnis

Infos
Synchronfassung, Online verfügbar von 19/04 bis 01/06
Produktionsland
Kanada
Produktionsdatum
2017
arte
Fr., 19.04.
18:35 - 19:20
Winter


Der Winter ist in Kanada die längste und härteste Jahreszeit. Im Norden dauert der Winter mehr als sechs Monate. Die letzte Folge der Reihe "Ein Jahr in Kanadas Wildnis" zeigt die faszinierende Verwandlung der kanadischen Landschaften durch Schnee und Eis. Die Tiere müssen sich anpassen, um zu überleben. Auf Sable Island, 300 Kilometer vor der Küste von Nova Scotia, trotzen rund 400.000 Kegelrobben mit ihren kurz zuvor geborenen Jungtieren bei eisigen Temperaturen heftigen Gewittern sowie Sand- und Schneestürmen. In den borealen Nadelwäldern überwintert eine Braunbärenfamilie in ihrem warmen Bau, wo die Mutter ihre Jungen zur Welt bringt. Die erwachsenen Bären brauchen fünf Monate nichts zu fressen; sie zehren von ihren Reserven und verbrennen 4.000 Kalorien pro Tag. In der Arktis geht ein letztes Mal die Sonne unter und überlässt den nunmehr nächtlichen Himmel dem Spektakel der grünen und purpurfarbenen Polarlichter. Futter ist in der kalten Jahreszeit rar: Im Norden von Saskatchewan durchbrechen die nordamerikanischen Fischotter das Eis, um in den kalten Gewässern auf Nahrungsfang zu gehen; sie können dafür bis zu acht Minuten unter Wasser bleiben. Im Norden von Québec suchen hungrige Rentiere unter der dicken Schneeschicht nach getrockneten Flechten. Tief in den Wäldern des Yukon geht der Kanadische Luchs auf Hasenjagd. Dank seiner großen Pfoten schleicht er nahezu lautlos durchs verschneite Unterholz. Auf Prince Edward Island spürt ein Rotfuchs dank seines ausgeprägten Geruchssinns auch die kleinsten Nagetiere unter der Schneeschicht auf. Der Schnee macht vielen Tieren das Leben schwer - den Wühlmäusen bietet er jedoch Schutz vor Kälte und Raubvögeln wie dem Uhu. Für die Wölfe ist der Winter die Saison, in der sie die meiste Beute machen, sodass sie bei bester Gesundheit sind. Sie scharen sich in Rudeln zusammen, um gemeinsam Rentiere zu erlegen.


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