Ein Jude und sein Dorf - Besuch in der Wetterau

  • Hans Bär war mit 14 Jahren vor den Nazis geflohen. Nun besucht der 95-Jährige nach achtzig Jahren Exil in Argentinien zum ersten Mal sein Heimatdorf Wohnbach in der Wetterau. Vergrößern
    Hans Bär war mit 14 Jahren vor den Nazis geflohen. Nun besucht der 95-Jährige nach achtzig Jahren Exil in Argentinien zum ersten Mal sein Heimatdorf Wohnbach in der Wetterau.
    Fotoquelle: HR
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Report, Reportage
Ein Jude und sein Dorf - Besuch in der Wetterau

Infos
Produktionsland
Deutschland
HR
So., 11.11.
18:30 - 19:00


Sie sind schon ganz aufgeregt in Wohnbach in der Wetterau, denn sie erwarten einen ganz besonderen Gast: Hans Bär besucht nach achtzig Jahren Exil in Argentinien zum ersten Mal sein Heimatdorf, in dem heute tausend Menschen leben. Mit 14 Jahren floh er mit der Mutter vor den Nazis. Nun kommt der 95-Jährige mit seinen Enkelinnen nach Wohnbach. Sie sind neugierig auf die alte Heimat ihres Großvaters, hatten diese Zeitreise angestoßen, und Hans Bär will voller Mut noch einmal einen Blick in die Vergangenheit wagen, ohne genau zu wissen, wie sehr dies die alten Wunden wieder aufreißen kann. Gespannt und voller Energie macht er sich auf den weiten Weg, aber als er ankommt, braucht er doch einen Moment, ehe er die Kraft hat, aus dem Auto zu steigen. Und was macht das mit dem Dorf, wenn einer zurückkehrt, der die Menschen an die Nazizeit erinnert, in der die jüdischen Mitbürger vertrieben oder ermordet wurden? An der Mauer unter der evangelischen Kirche hängt eine Gedenktafel für die jüdischen Opfer aus Wohnbach. Auch Großvater und Onkel von Hans Bär sind darauf erwähnt. Einige wenige Menschen von damals leben heute noch im Ort. Werden sie ihn noch erkennen? Wie schwer wird es, mit dem Überlebenden der jüdischen Familie Bär ins Gespräch zu kommen? Wolfgang Harmert hat eine Begrüßungsgruppe ins Leben gerufen, organisiert das Programm des großen Empfangsfests in der Dorfturnhalle - mit Bürgermeister, Heimatliedern und fast fünfzig Torten. Die Pfarrerin bereitet einen Gottesdienst vor, und die Familie, die in dem Haus lebt, in dem Hans Bär als Kind wohnte, hat sich vorgenommen, für ihn ein Bäumchen zu pflanzen und ihm sein altes Zuhause zu öffnen. Was wird wohl klappen, was nicht? Wie wird Hans Bär seine alte Heimat erleben?


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