Ein Schweinchen namens Babe

Fly, Babes Ersatzmutter gibt ihm nicht nur Wärme, sondern wertvolle Tipps im Umgang mit Schafen. Vergrößern
Fly, Babes Ersatzmutter gibt ihm nicht nur Wärme, sondern wertvolle Tipps im Umgang mit Schafen.
Fotoquelle: ZDF/Barry Peake
Spielfilm, Kinderfilm
Ein Schweinchen namens Babe

Infos
Originaltitel
Babe
Produktionsland
USA
Produktionsdatum
1995
Kinostart
Di., 18. Juli 1995
DVD-Start
Do., 02. September 2004
ZDFneo
So., 16.12.
08:55 - 10:20


Da Farmer Hoggett das Gewicht eines kleinen Ferkels richtig geschätzt hat, hat er das Tier, das auf den Namen "Babe" hört, gewonnen und mit auf seine Farm genommen. Dort wird es von der Schäferhündin Fly adoptiert und lernt den richtigen Umgang mit Schafen, sodass Farmer Hoggett mit "Babe" beim jährlichen Schäferhundwettbewerb antritt. Daraufhin will Babe ein Schäferhund werden. Als "Babe" als kleines Ferkel auf die Farm der Hoggetts im australischen New South Wales kommt, weiß der Kleine nicht, dass ein Schweineleben normalerweise im menschlichen Magen endet. Enterich Ferdinand ist da schon weiter. Um nicht im Kochtopf zu landen, versieht er Weckdienste und macht dem Hahn Konkurrenz. Andere Tiere finden Ferdinands Verhalten absurd - sie meinen, ihr Schicksal akzeptieren zu müssen. Weihnachten entgeht "Babe" glücklicherweise der Schlachtung, doch eine von Ferdinands Artgenossen endet als "Ente à l'Orange" auf dem Tisch der Hoggetts. Mit Unterstützung der mütterlichen Hündin Fly und der alten Schafsdame Ma hat sich aber auch Babe - ähnlich wie Ferdinand - auf artfremdes Terrain gewagt: Er will ein Schäferhund werden. Ob und wie ihm das gelingt, zeigt die witzige, geistreiche und charmante Trickfilmvariante "Ein Schweinchen namens Babe", die zum Zeitpunkt ihrer Herstellung und Veröffentlichung eine technische Sensation darstellte, denn es handelt sich nicht um einen am Computer entstandenen Animationsfilm mit gezeichneten Charakteren, sondern um einen Realfilm mit sehr real anmutenden, sprechenden Tieren. Produzent George Miller sagt: "Ich liebe die Geschichte, sowohl für die im Vordergrund stehende Handlung, aber auch den Subtext. Sie handelt von Vorurteilen auf einer Farm, auf der jedes Tier seinen vorbestimmten Platz einnimmt. In diese voreingenommene Welt kommt ein Schwein, das allen Tieren ganz aufgeschlossen begegnet und sie alle gleich behandelt, wodurch ihre Leben unwiderruflich verändert werden und das Schwein schließlich Weltchampion im Schafehüten wird." Die Außenaufnahmen entstanden in dem kleinen Ort Robertson am Illawarra Highway. Der berühmte amerikanische Tiertrainer Karl Lewis Miller, der im März 2008 einem Krebsleiden erlag, arbeitete mit den Tieren - gemeinsam mit insgesamt 59 Assistenten. 500 Tiere wurden zu ihren Arbeitskollegen. Weil Schweine sehr schnell wachsen, stellte die Besetzung der Titelrolle eine besondere Herausforderung dar. Einige der Tiere, so auch die Schweine, musste Millers Team für den Dreh mit der Hand aufziehen. Jim Henson's Creature Shop ("Die Muppets") und John Cox's Creature Shop aus Queensland stellten die elektronisch gesteuerten Klone für die echten Tiere her. Sie mussten ihren natürlichen Vorbildern exakt entsprechen. "Eine Herkules-Aufgabe", so Neil Sanclan, Kopf von Jim Hensons 16 Leute zählender Crew. "Ein Schweinchen namens Babe" basiert auf einem Buch von Dick King-Smith, das in Deutschland unter dem Titel "Schwein gehabt, Knirps!" erschienen ist.

Eine Filmkritik sowie weitere Infos zu "Ein Schweinchen namens Babe" finden Sie hier.


Werbepause? Zeit für Spielchen!

Der Trailer zu "Ein Schweinchen namens Babe"

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