Ein Winter in Weißrussland

Minsk im Winter. Vergrößern
Minsk im Winter.
Fotoquelle: NDR/rbb/Wolfgang Wegner
Report, Dokumentation
Ein Winter in Weißrussland

Infos
Produktionsland
Deutschland
NDR
Sa., 26.01.
13:15 - 14:00


Terra incognita, weißer Fleck auf der Landkarte, letzte Diktatur Europas: für Weißrussland gibt es viele Bezeichnungen. Durchaus autoritär regiert Präsident Alexander Lukaschenko sein Volk mit zehn Millionen Menschen. Ein Fernsehteam durfte Belarus, wie Weißrussland auch heißt, hautnah erleben. Im Winter, in der Hauptstadt Minsk und weit draußen auf dem Lande. Entstanden ist das Porträt eines ganz normalen weißrussischen Alltags. Begegnungen mit Menschen, die bereitwillig Auskunft über ihr Leben geben. Es gibt ein Treffen mit der Schauspielerin Katja Yavorskaja, mit ihrem Mann Ilja, mit ihrem damals zehnjährigen Sohn Timofei. Der Film zeigt einen Besuch im Theater, in der Wohnung der Protagonisten, auf der Kunsteisbahn und lernt viele Facetten der weißrussischen Hauptstadt kennen. Minsk ist durch und durch europäisch, eine schnelle, grelle und laute Stadt. Jeder fünfte Weißrusse lebt hier. Katja und ihre Familie laden das Filmteam zu einer Reise ins ländliche Belarus ein. Nicht weit von der litauischen Grenze entfernt haben sie ihren Lebenstraum verwirklicht und eine Datscha gekauft. Das Leben auf dem Lande ist das absolute Kontrastprogramm zum pulsierenden Minsk. Bei Eis und Schnee ein "winter wonderland" im wahrsten Sinne des Wortes. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, die Uhren scheinen langsamer zu gehen. Katja und Ilja sprechen über ihre Hoffnungen und Träume, über das Leben in Weißrussland, besonders über das auf dem Lande. Belarus gehört zu den europäischen Ländern, die im Zweiten Weltkrieg ganz besonders unter den deutschen Besatzern gelitten haben. Mehr als ein Viertel der Bevölkerung, mehr als zweieinhalb Millionen Menschen, kamen ums Leben. In den riesigen Waldgebieten tobten erbitterte Kämpfe zwischen Deutschen und Partisanen. Ilja besucht dort einen Freund, der im Wald von Nalibaki als Förster arbeitet. Bis zum heutigen Tage werden hier noch Verstecke entdeckt, in denen sich einst Partisanen aufhielten. Die Herrscher des Waldes von heute sind Wölfe und Wisente.


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