"Einblicke" zeigt, was den Besucherinnen und Besuchern des Technik Museums Sinsheim & Speyer meist verborgen bleibt. Welcher atemberaubende Krimi steckt hinter der Beschaffung eines Prototyps des russischen Space-Shuttle Buran? Was reizt die ehemalige Mannschaft der U9, wieder in ihr Boot abzutauchen? Warum wird der Motor des Seenotkreuzers Essberger zweimal pro Jahr gestartet, obwohl das Schiff auf dem Trockenen liegt? 1980 wurde das Museum von Technik-Fans als Verein gegründet. Kopf war Vereinspräsident Eberhard Layher. Über dem Museum thronen eine Concorde der Air France und eine Boing 747 der Lufthansa. Im Vergleich zu anderen Sammlungen ist das Museum ein sehr lebendiger Ort. Viele Exponate sind bis in alle Winkel begehbar und funktionstüchtig. Heute gehören die beiden Technik Museen Sinsheim und Speyer zu den größten, privat geführten Museen Europas. Die Gesamtausstellfläche umfasst 200.000 Quadratmeter. Es gibt zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer und mehr als 2.500 Mitglieder. Weltweit vernetzt sind sie stets auf der Suche nach neuen, spektakulären Ausstellungsstücken, die gut in das Konzept passen. Besonders gefragt sind Superlative, wie das einzige geflogene Exemplar des russischen Space-Shuttles Buran. Es ist das größte in Serie gebaute Propellerflugzeug der Welt. Genauso begehrt: Die größte Welte Philharmonie Orgel. Dies alles erfordert enormes Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die beispielsweise bei der Zerlegung eines Flugzeuges oder bei einem jahrelangen, zähen Kampf um den nächsten Ausstellungscoup durchaus sogar ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Was Vereinspräsident Hermann Layher und seine Museumsmitglieder als nächstes planen? Dieses Geheimnis lüftet "Einblicke".