Eine Erde - viele Welten

  • In den Anden bietet eine Kette von Salzseen in über 4000 Meter Höhe Flamingo-Kolonien sichere Refugien. Wenn sie sich zur Fortpflanzung treffen, führen sie sonderbare Tanzparaden auf. Die genauen Regeln sind ein Mysterium, aber irgendwie hilft die Performance bei der Partnerwahl. Vergrößern
    In den Anden bietet eine Kette von Salzseen in über 4000 Meter Höhe Flamingo-Kolonien sichere Refugien. Wenn sie sich zur Fortpflanzung treffen, führen sie sonderbare Tanzparaden auf. Die genauen Regeln sind ein Mysterium, aber irgendwie hilft die Performance bei der Partnerwahl.
    Fotoquelle: ZDF/Justin Anderson
  • Nubische Steinböcke leben in einigen der unzugänglichsten Lebensräume. Vergrößern
    Nubische Steinböcke leben in einigen der unzugänglichsten Lebensräume.
    Fotoquelle: ZDF/BBC 2016
  • Nubische Steinböcke zählen zu den trittsichersten Kletterern unter allen Wildtieren. Vergrößern
    Nubische Steinböcke zählen zu den trittsichersten Kletterern unter allen Wildtieren.
    Fotoquelle: ZDF/BBC 2016
  • Etwa 3500 Schneeleoparden leben noch in Freiheit. Sie gelten als Geister der Berge und sind extrem schwierig zu filmen. Klimawandel und menschliche Einflüsse gefährden sie zunehmend. Vergrößern
    Etwa 3500 Schneeleoparden leben noch in Freiheit. Sie gelten als Geister der Berge und sind extrem schwierig zu filmen. Klimawandel und menschliche Einflüsse gefährden sie zunehmend.
    Fotoquelle: ZDF/David Willis
  • Nubische Steinböcke sind unvergleichliche Kletterer. Ihre Hufe sind auf der Unterseite leicht ausgehöhlt. Damit haben sie einen besseren Grip als jeder Kletterschuh. Vergrößern
    Nubische Steinböcke sind unvergleichliche Kletterer. Ihre Hufe sind auf der Unterseite leicht ausgehöhlt. Damit haben sie einen besseren Grip als jeder Kletterschuh.
    Fotoquelle: ZDF/Emma Brennand
  • Die Weibchen des Nubischen Steinbocks gebären ihre Jungen hoch oben auf steilen Felsvorsprüngen, unerreichbar für Raubtiere. Täglich müssen die Mütter die bröckeligen Felswände hinab ins Tal, um zu trinken und zu fressen. Vergrößern
    Die Weibchen des Nubischen Steinbocks gebären ihre Jungen hoch oben auf steilen Felsvorsprüngen, unerreichbar für Raubtiere. Täglich müssen die Mütter die bröckeligen Felswände hinab ins Tal, um zu trinken und zu fressen.
    Fotoquelle: ZDF/Emma Brennand
  • Steinadler durchstreifen weite Gebiete auf der Suche nach Nahrung und Paarungspartnern. Sie fressen Säugetiere, Vögel, Reptilien, Fische, Amphibien, Insekten und Aas. Das macht sie zu den erfolgreichsten Greifvögeln der Bergwelt. Vergrößern
    Steinadler durchstreifen weite Gebiete auf der Suche nach Nahrung und Paarungspartnern. Sie fressen Säugetiere, Vögel, Reptilien, Fische, Amphibien, Insekten und Aas. Das macht sie zu den erfolgreichsten Greifvögeln der Bergwelt.
    Fotoquelle: ZDF/Emma Brennand
  • Grizzlybären leben in den Bergen des westlichen Nordamerikas von den Rocky Mountains bis nach Alaska. Sie überwintern in hoch gelegenen Höhlen an verschneiten Abhängen. Dort bekommen sie auch ihre Jungen. Im Frühling führen die Mütter den Nachwuchs in die Täler. Dort schmilzt der Schnee früher, und sie können sich an frischen Trieben satt fressen. Vergrößern
    Grizzlybären leben in den Bergen des westlichen Nordamerikas von den Rocky Mountains bis nach Alaska. Sie überwintern in hoch gelegenen Höhlen an verschneiten Abhängen. Dort bekommen sie auch ihre Jungen. Im Frühling führen die Mütter den Nachwuchs in die Täler. Dort schmilzt der Schnee früher, und sie können sich an frischen Trieben satt fressen.
    Fotoquelle: ZDF/Darren West
  • Flamingos führen einen Paarungstanz in einem Salzsee auf dem Altiplano der Hochanden auf. Diese Flamingo-Kolonie lebt in größerer Höhe als alle anderen. Vermutlich verhelfen Inhaltsstoffe ihrer Nahrung den Vögeln nicht nur zu ihrem Pink im Gefieder, sondern schützen sie auch vor der extremen UV-Strahlung in dieser Höhe. Vergrößern
    Flamingos führen einen Paarungstanz in einem Salzsee auf dem Altiplano der Hochanden auf. Diese Flamingo-Kolonie lebt in größerer Höhe als alle anderen. Vermutlich verhelfen Inhaltsstoffe ihrer Nahrung den Vögeln nicht nur zu ihrem Pink im Gefieder, sondern schützen sie auch vor der extremen UV-Strahlung in dieser Höhe.
    Fotoquelle: ZDF/Justin Anderson
  • Luftaufnahme des Mont Blanc-Massivs in den Hochalpen nahe des Aiguille du Midi/Chamonix aus 3000 Meter Höhe. Diese Berge sind Heimat vieler alpiner Tiere wie Steinadler und Gämsen. Vergrößern
    Luftaufnahme des Mont Blanc-Massivs in den Hochalpen nahe des Aiguille du Midi/Chamonix aus 3000 Meter Höhe. Diese Berge sind Heimat vieler alpiner Tiere wie Steinadler und Gämsen.
    Fotoquelle: ZDF/Tom Hugh-Jones
  • Zwei Schneeleoparden - Mutter und Tochter. Zwei Jahre waren sie unzertrennlich. Bald wird die Mutter ihrer Wege gehen, und die Tochter wird in der harten Bergwelt allein zurechtkommen müssen. Vergrößern
    Zwei Schneeleoparden - Mutter und Tochter. Zwei Jahre waren sie unzertrennlich. Bald wird die Mutter ihrer Wege gehen, und die Tochter wird in der harten Bergwelt allein zurechtkommen müssen.
    Fotoquelle: ZDF/BBC 2016
  • Die Filmcrew kam so dicht an jagende Luchse heran wie nie zuvor. Vergrößern
    Die Filmcrew kam so dicht an jagende Luchse heran wie nie zuvor.
    Fotoquelle: ZDF/BBC 2016
  • Steinadler kommen in den Bergregionen von Europa, Russland, Nordwest-Afrika, Asien und Nordamerika vor. Für ihre Größe sind sie außergewöhnlich wendig und schnell. Im Sturzflug erreichen sie eine Geschwindigkeit von über 300 Kilometer pro Stunde. Vergrößern
    Steinadler kommen in den Bergregionen von Europa, Russland, Nordwest-Afrika, Asien und Nordamerika vor. Für ihre Größe sind sie außergewöhnlich wendig und schnell. Im Sturzflug erreichen sie eine Geschwindigkeit von über 300 Kilometer pro Stunde.
    Fotoquelle: ZDF/Emma Brennand
  • Blick aus 5000 Meter Höhe vom Gokyo Ri in der Khumbu-Region des nepalesischen Himalaya - eine Dreh-Location des Filmteams. Zu sehen sind der Ngozumpa-Gletscher (einer der größten der Region) und in der Ferne die Gipfel von Cholatse und Taboche. Vergrößern
    Blick aus 5000 Meter Höhe vom Gokyo Ri in der Khumbu-Region des nepalesischen Himalaya - eine Dreh-Location des Filmteams. Zu sehen sind der Ngozumpa-Gletscher (einer der größten der Region) und in der Ferne die Gipfel von Cholatse und Taboche.
    Fotoquelle: ZDF/Photograph by Tom Hugh-J
  • Steinadler können mit über 300 Kilometer pro Stunde niederstoßen. Damit sind sie die zweitschnellsten Tiere auf Erden. Vergrößern
    Steinadler können mit über 300 Kilometer pro Stunde niederstoßen. Damit sind sie die zweitschnellsten Tiere auf Erden.
    Fotoquelle: ZDF/BBC 2016
Natur+Reisen, Natur und Umwelt
Eine Erde - viele Welten

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2016
ZDFneo
So., 03.06.
07:40 - 08:25
Berge


In den Hochgebirgsregionen der Erde müssen Pflanzen und Tiere härteste Anforderungen erfüllen - eine großartige Welt, aber nur für extreme Spezialisten. In den Rocky Mountains, den Anden und im Himalaya herrschen raue Witterungsbedingungen. Zerklüftetes Terrain, steile Hänge und ein Mangel an Sauerstoff, Futter und Wasser bilden die größten physischen Herausforderungen des Planeten. Nur extreme Kletterkünstler wie der Nubische Steinbock oder der gewandte Schneeleopard können sich hier behaupten. Die gewaltigen Gebirgsregionen zählen zu den beeindruckendsten Landschaften der Erde, doch nur wenige Pioniere sind zäh genug, hier zu siedeln. Steinadler gleiten pfeilschnell durch Schluchten und Täler. Im Sturzflug erreichen sie über 300 Kilometer pro Stunde. Sie sind die zweitschnellsten Tiere der Welt. Da sie vom Säuger bis zu Aas alles fressen, gehören sie zu den erfolgreichsten Greifvogelarten. Um ihre Flugkünste aus der Nähe zu filmen, hat sie ein Kameramann mit einem Gleitschirm verfolgt und war fast so wendig wie die Adler. Nubische Steinböcke verfügen über weiche konkave Hufe, die eine bessere Griffigkeit aufweisen als jeder Kletterschuh. Selbst steilste Felswände turnen sie geschmeidig hinauf und hinunter. Der Schneeleopard, das stärkste Raubtier des Hochgebirges, kann dank seiner Fellzeichnung mit der Umgebung optisch verschmelzen. Er ist dann so gut wie unsichtbar. Schneeleoparden sind besonders schwer zu filmen. Mit Hilfe von Kamerafallen ist es der Crew gelungen, Einblicke in die Welt dieser seltenen Wildtiere zu gewinnen. Grizzlybären trotzen heftigsten Lawinen, indem sie weit oben in Höhlen an schneebedeckten Abhängen überwintern. Flamingos führen in eiskalten Salzseen in über 4000 Meter Höhe Tanzparaden auf. Die zerbrechlich wirkenden rosafarbenen Schönheiten trotzen widrigsten Bedingungen. Sie alle sind Bergspezialisten, die erstaunliche Antworten auf die extremen Herausforderungen der Bergwelten gefunden haben. "Terra X" geht gemeinsam mit der BBC auf eine atemberaubende Weltreise, um extreme Lebensräume und ihre Bewohner in ihrer Einzigartigkeit zu dokumentieren.


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