Eine Erde - viele Welten

  • Ein afrikanischer Elefantenbulle im Grasland Botswanas. Seine ständigen Begleiter sind die südlichen Karminspinte. Sie schnappen sich die von den Dickhäutern aufgescheuchten Insekten. Vergrößern
    Ein afrikanischer Elefantenbulle im Grasland Botswanas. Seine ständigen Begleiter sind die südlichen Karminspinte. Sie schnappen sich die von den Dickhäutern aufgescheuchten Insekten.
    Fotoquelle: ZDF/Chadden Hunter
  • Zwei kleine Löwenbabys, zehn Wochen alt, im Okavango Delta. Sie müssen ihrer Mutter ins Wasser folgen, denn wenn das Grasland überflutet ist, müssen die Kleinen dort jagen lernen. Vergrößern
    Zwei kleine Löwenbabys, zehn Wochen alt, im Okavango Delta. Sie müssen ihrer Mutter ins Wasser folgen, denn wenn das Grasland überflutet ist, müssen die Kleinen dort jagen lernen.
    Fotoquelle: ZDF/Tom Hugh-Jones
  • Wenn das Grasland im Okawango Delta in Botswana überflutet ist, haben Löwen keine andere Wahl, als ins Wasser zu gehen. Manche Rudel jagen im Team sogar Kaffernbüffel und Flusspferde. Vergrößern
    Wenn das Grasland im Okawango Delta in Botswana überflutet ist, haben Löwen keine andere Wahl, als ins Wasser zu gehen. Manche Rudel jagen im Team sogar Kaffernbüffel und Flusspferde.
    Fotoquelle: ZDF/Chadden Hunter
  • Ein Serval in der Savanne Südafrikas hat sich fantastisch an die hohe Graslandschaft angepasst. Die größte Kleinkatze Afrikas entwickelt eine erstaunliche Sprungkraft, hat überproportional lange Beine und riesige Ohren. Vergrößern
    Ein Serval in der Savanne Südafrikas hat sich fantastisch an die hohe Graslandschaft angepasst. Die größte Kleinkatze Afrikas entwickelt eine erstaunliche Sprungkraft, hat überproportional lange Beine und riesige Ohren.
    Fotoquelle: ZDF/Chadden Hunter
  • Panzernashörner im Kaziranga National Park im Nordosten Indiens stellen mehr als 70 Prozent des weltweiten Bestandes. Vergrößern
    Panzernashörner im Kaziranga National Park im Nordosten Indiens stellen mehr als 70 Prozent des weltweiten Bestandes.
    Fotoquelle: ZDF/Chadden Hunter
  • Ein junger Bison friert buchstäblich ein, wenn die Temperaturen im Yellowstone Nationalpark im Winter unter minus 40 Grad Celsius sinken. Vergrößern
    Ein junger Bison friert buchstäblich ein, wenn die Temperaturen im Yellowstone Nationalpark im Winter unter minus 40 Grad Celsius sinken.
    Fotoquelle: ZDF/Chadden Hunter
  • Ein Rotfuchs hält im Winter im Yellowstone-Nationalpark Ausschau nach Nagetieren, die unter der dicken Schneedecke verborgen sind. Vergrößern
    Ein Rotfuchs hält im Winter im Yellowstone-Nationalpark Ausschau nach Nagetieren, die unter der dicken Schneedecke verborgen sind.
    Fotoquelle: ZDF/Chadden Hunter
  • Ein Pärchen der südlichen Karminspinte auf Futtersuche im hohen Grasland von Botswana. Auf ihrem langen Zug nach Süden machen die Vögel nach den Regenfällen hier Station, um reichlich Insekten zu fangen, die im frischen Gras geschlüpft sind. Vergrößern
    Ein Pärchen der südlichen Karminspinte auf Futtersuche im hohen Grasland von Botswana. Auf ihrem langen Zug nach Süden machen die Vögel nach den Regenfällen hier Station, um reichlich Insekten zu fangen, die im frischen Gras geschlüpft sind.
    Fotoquelle: ZDF/Chadden Hunter
  • Die  Zwergmaus, eines der kleinsten Säugetiere der Welt, wiegt nur so viel wie ein paar Streichhölzer und kann ihr ganzes Leben hoch oben im Gräserwald verbringen. Vergrößern
    Die Zwergmaus, eines der kleinsten Säugetiere der Welt, wiegt nur so viel wie ein paar Streichhölzer und kann ihr ganzes Leben hoch oben im Gräserwald verbringen.
    Fotoquelle: ZDF/Chadden Hunter
  • Ein Pärchen der südlichen Karminspinte auf Futtersuche im hohen Grasland von Botswana. Auf ihrem langen Zug nach Süden machen die Vögel nach den Regenfällen hier Station, um reichlich Insekten zu fangen, die im frischen Gras geschlüpft sind. Vergrößern
    Ein Pärchen der südlichen Karminspinte auf Futtersuche im hohen Grasland von Botswana. Auf ihrem langen Zug nach Süden machen die Vögel nach den Regenfällen hier Station, um reichlich Insekten zu fangen, die im frischen Gras geschlüpft sind.
    Fotoquelle: ZDF/BBC 2016
  • Bis zu 70 000 Karibu-Mütter ziehen gemeinsam durch die arktische Tundra Nordkanadas, damit sie ihre Kälber besser vor den Angriffen der Wölfe schützen können. Alle Kälber einer Generation kommen annähernd zur gleichen Zeit zur Welt. Vergrößern
    Bis zu 70 000 Karibu-Mütter ziehen gemeinsam durch die arktische Tundra Nordkanadas, damit sie ihre Kälber besser vor den Angriffen der Wölfe schützen können. Alle Kälber einer Generation kommen annähernd zur gleichen Zeit zur Welt.
    Fotoquelle: ZDF/BBC 2016
  • Ein weißer Arktischer Wolf jagt Karibus in der Tundra Kanadas. Die Herden passieren das Revier des Wolfes nur wenige Wochen im Jahr. So hat er nur wenig Zeit, um die Versorgung seines Nachwuchses sicherzustellen. Vergrößern
    Ein weißer Arktischer Wolf jagt Karibus in der Tundra Kanadas. Die Herden passieren das Revier des Wolfes nur wenige Wochen im Jahr. So hat er nur wenig Zeit, um die Versorgung seines Nachwuchses sicherzustellen.
    Fotoquelle: ZDF/BBC 2016
  • Löwen müssen im Wasser jagen gehen. In der Regenzeit, wenn das Grasland im Okavango Delta überflutet ist, haben sie keine andere Wahl. Um Kaffernbüffel anzugreifen, haben sie ihre Teamarbeit perfektioniert. Vergrößern
    Löwen müssen im Wasser jagen gehen. In der Regenzeit, wenn das Grasland im Okavango Delta überflutet ist, haben sie keine andere Wahl. Um Kaffernbüffel anzugreifen, haben sie ihre Teamarbeit perfektioniert.
    Fotoquelle: ZDF/BBC 2016
  • Im brasilianischen Grasland des Pantanals nutzt ein Großer Ameisenbär seine kräftigen Klauen, um ein Ameisennest auszugraben. Vergrößern
    Im brasilianischen Grasland des Pantanals nutzt ein Großer Ameisenbär seine kräftigen Klauen, um ein Ameisennest auszugraben.
    Fotoquelle: ZDF/BBC 2016
  • Ein neugeborenes Saigakalb, erst drei Stunden alt, versteckt sich vor den Räubern im Grasland von Kasachstan. Saigas leben bereits seit Zehntausenden von Jahren im Grasland. Vergrößern
    Ein neugeborenes Saigakalb, erst drei Stunden alt, versteckt sich vor den Räubern im Grasland von Kasachstan. Saigas leben bereits seit Zehntausenden von Jahren im Grasland.
    Fotoquelle: ZDF/Chadden Hunter
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Eine Erde - viele Welten

Infos
Produktionsland
Deutschland / Großbritannien
Produktionsdatum
2016
3sat
So., 17.06.
16:30 - 17:15
Grasland


Fortwährender schneller und erbarmungsloser Wandel prägt die Graslandschaften. Hier zu überleben, fordert größte Anpassung. Von mächtigen Elefanten bis zur kleinsten Zwergmaus müssen alle in diesen Gebieten lebenden Geschöpfe mit dramatischen Umbrüchen zurechtkommen. Eine erstaunliche Vielfalt von Lebewesen hat sich im Grasland herausgebildet. Von den weiten Ebenen der afrikanischen Savanne über die Pampa Südamerikas bis zu den Steppen Sibiriens und der Mongolei reist das Filmteam zu den unterschiedlichsten Graslandschaften der Erde. Die Herausbildung dieser großen Habitate begann vor etwa acht Millionen Jahren, als ausgedehnte Wälder auszutrocknen begannen. Gräser zählen zu den widerstandsfähigsten Pflanzen. Sie verkraften Feuer und Überflutungen, Schnee und gnadenlose tropische Sonne. Das Überleben aller hängt davon ab, ob sie diese wechselnden Herausforderungen meistern können. Die meist verborgenen Kämpfe, die ausgetragen werden, gehören zu den fesselnden Geschichten dieser Folge. Im indischen Kaziranga-Nationalpark ist das Gras sechs Meter hoch, durch das Elefanten, Panzernashörner und Königstiger streifen. Perfekte Deckung auf der Jagd nach Beutetieren. Auch für das Kamerateam einer der gefährlichsten Drehorte. Einmal im Jahr überschwemmt der Okavango im afrikanischen Botswana die flache Grasebene und bringt beinahe zehn Millionen Tonnen Wasser mit sich. Löwen haben keine andere Wahl, als ins Wasser zu gehen. Einige Rudel haben eine eindrucksvolle Teamarbeit entwickelt, wenn es um die Jagd auf Kaffernbüffel und Flusspferde geht. In den weiten Steppen der mittleren Breiten Zentralasiens erlebt das Team die größten Temperaturschwankungen und die meisten Sandstürme. Von klirrendem Frost bis zu glühender Hitze erreichte die Spanne bis zu 80 Grad Celsius. Die Saigas sind dieser Härte gewachsen. Seit Zehntausenden von Jahren leben sie hier - mit Massengeburten und Massensterben. Dem Filmteam gelingt es, auch in die Mikrowelten der kleinsten Bewohner dieser riesigen Landschaften einzutauchen. Ungewöhnliche Einblicke in die hoch organisierten Termitenkolonien, aber auch in die Welt des kleinsten Nagetiers Europas, der Zwergmaus. In der Folge "Grasland" aus der Reihe "Eine Erde - viele Welten" begegnet das Team zähen Geschöpfen und zeigt ihre ungewöhnlichen Strategien im täglichen Überlebenskampf so nah, wie man sie bislang noch nicht sehen konnte.
Fortwährender schneller und erbarmungsloser Wandel prägt die Graslandschaften. Hier zu überleben, fordert größte Anpassung. Von mächtigen Elefanten bis zur kleinsten Zwergmaus müssen alle in diesen Gebieten lebenden Geschöpfe mit dramatischen Umbrüchen zurechtkommen. Eine erstaunliche Vielfalt von Lebewesen hat sich im Grasland herausgebildet. Von den weiten Ebenen der afrikanischen Savanne über die Pampa Südamerikas bis zu den Steppen Sibiriens und der Mongolei reist das Filmteam zu den unterschiedlichsten Graslandschaften der Erde. Die Herausbildung dieser großen Habitate begann vor etwa acht Millionen Jahren, als ausgedehnte Wälder auszutrocknen begannen. Gräser zählen zu den widerstandsfähigsten Pflanzen. Sie verkraften Feuer und Überflutungen, Schnee und gnadenlose tropische Sonne. Das Überleben aller hängt davon ab, ob sie diese wechselnden Herausforderungen meistern können. Die meist verborgenen Kämpfe, die ausgetragen werden, gehören zu den fesselnden Geschichten dieser Folge. Im indischen Kaziranga-Nationalpark ist das Gras sechs Meter hoch, durch das Elefanten, Panzernashörner und Königstiger streifen. Perfekte Deckung auf der Jagd nach Beutetieren. Auch für das Kamerateam einer der gefährlichsten Drehorte. Einmal im Jahr überschwemmt der Okavango im afrikanischen Botswana die flache Grasebene und bringt beinahe zehn Millionen Tonnen Wasser mit sich. Löwen haben keine andere Wahl, als ins Wasser zu gehen. Einige Rudel haben eine eindrucksvolle Teamarbeit entwickelt, wenn es um die Jagd auf Kaffernbüffel und Flusspferde geht. In den weiten Steppen der mittleren Breiten Zentralasiens erlebt das Team die größten Temperaturschwankungen und die meisten Sandstürme. Von klirrendem Frost bis zu glühender Hitze erreichte die Spanne bis zu 80 Grad Celsius. Die Saigas sind dieser Härte gewachsen. Seit Zehntausenden von Jahren leben sie hier - mit Massengeburten und Massensterben. Dem Filmteam gelingt es, auch in die Mikrowelten der kleinsten Bewohner dieser riesigen Landschaften einzutauchen. Ungewöhnliche Einblicke in die hoch organisierten Termitenkolonien, aber auch in die Welt des kleinsten Nagetiers Europas, der Zwergmaus. In der Folge "Grasland" aus der Reihe "Eine Erde - viele Welten" begegnet das Team zähen Geschöpfen und zeigt ihre ungewöhnlichen Strategien im täglichen Überlebenskampf so nah, wie man sie bislang noch nicht sehen konnte.


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