Eine Nacht in Florenz

  • Alberto Angela posiert vor Sandro Botticellis ""Die Geburt der Venus"" (ca. 1485/86) in der Galerie der Uffizien in Florenz. Vergrößern
    Alberto Angela posiert vor Sandro Botticellis ""Die Geburt der Venus"" (ca. 1485/86) in der Galerie der Uffizien in Florenz.
    Fotoquelle: ARTE
  • Alberto Angela vor der "Ognissanti-Madonna" (um 1310) des italienischen Malers Giotto di Bondone, Uffizien, Florenz Vergrößern
    Alberto Angela vor der "Ognissanti-Madonna" (um 1310) des italienischen Malers Giotto di Bondone, Uffizien, Florenz
    Fotoquelle: ARTE
  • Das "Tondo Doni" (um 1507), eines der bekanntesten Gemälde von Michelangelo Buonarroti, befindet sich in den Uffizien in Florenz. Vergrößern
    Das "Tondo Doni" (um 1507), eines der bekanntesten Gemälde von Michelangelo Buonarroti, befindet sich in den Uffizien in Florenz.
    Fotoquelle: ARTE
  • Alberto Angela vor der Loggia dei Lanzi auf der Piazza della Signoria in Florenz Vergrößern
    Alberto Angela vor der Loggia dei Lanzi auf der Piazza della Signoria in Florenz
    Fotoquelle: ARTE
  • Alberto Angela vor Michelangelo Buonarrotis ""Tondo Doni"" (um 1507), Uffizien, Florenz Vergrößern
    Alberto Angela vor Michelangelo Buonarrotis ""Tondo Doni"" (um 1507), Uffizien, Florenz
    Fotoquelle: ARTE
  • Alberto Angela posiert vor Sandro Botticellis "Die Geburt der Venus" (ca. 1485/86) in der Galerie der Uffizien in Florenz Vergrößern
    Alberto Angela posiert vor Sandro Botticellis "Die Geburt der Venus" (ca. 1485/86) in der Galerie der Uffizien in Florenz
    Fotoquelle: ARTE
Kultur, Kunst und Kultur
Eine Nacht in Florenz

Infos
Synchronfassung, Online verfügbar von 12/12 bis 11/01
Produktionsland
Italien
Produktionsdatum
2016
arte
Mi., 12.12.
21:50 - 22:45
Schätze der Renaissance


Ende des 13. Jahrhunderts brach für Florenz eine neue Epoche an: Zu den berühmtesten Zeugnissen jener Zeit gehören der zinnenbewehrte Palazzo Vecchio und der erhabene Dom Santa Maria del Fiore. Es war eine kulturell und wirtschaftlich blühende Stadt, deren politische Bühne Cosimo de' Medici, genannt il Vecchio ("der Alte"), in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts betrat. Der geschickte Stratege und Mäzen herrschte lange Zeit über die Stadt. Lorenzo de' Medici, genannt il Magnifico ("der Prächtige"), führte später das politische Erbe seines Großvaters Cosimo fort. Wie kein anderer aus der Familie verkörperte der Philosoph und Literat die humanistischen Ideale. Der Schöngeist umgab sich mit Gelehrten, Philosophen, Wissenschaftlern und Künstlern. Dazu gehörten Botticelli, Donatello, Leonardo da Vinci und auch der junge Michelangelo. Florenz wurde zur Wiege der Renaissance, deren Einfluss ganz Europa erfassen sollte. In Florenz entstanden zahlreiche berühmte Werke großer Meister wie Michelangelos "David", Botticellis "Geburt der Venus" und "Frühling" oder Raffaels "Madonna mit dem Stieglitz". Die kulturelle Blüte der Stadt zeigte sich auch in der Architektur. Unter der Herrschaft der Medici wurden zahlreiche Bauwerke von atemberaubender Schönheit errichtet: die Basilika von San Lorenzo, die Medici-Kapellen und die Uffizien, eines der ältesten Kunstmuseen der Welt. Hier ist bis heute die private Kunstsammlung der Medici aus drei Jahrhunderten zu bestaunen. Dies ist übrigens der Weitsichtigkeit der letzten Herrscherin aus dem Hause Medici, Anna Maria Luisa, zu verdanken. Um zu verhindern, dass die Kunstschätze ihrer Familie in alle Welt verstreut wurden, überschrieb die Großherzogin sie kurz vor ihrem Tod der Stadt Florenz und machte die Sammlung somit Besuchern aus aller Welt zugänglich.


Werbepause? Zeit für Spielchen!

Das könnte Sie auch interessieren

SWR Ariane Binder

Kunscht!

Kultur | 24.01.2019 | 22:45 - 23:15 Uhr
3.69/5013
Lesermeinung
3sat Kunst & Krempel

Kunst + Krempel

Kultur | 26.01.2019 | 14:00 - 14:30 Uhr
3.26/5039
Lesermeinung
WDR West Art

Westart

Kultur | 27.01.2019 | 07:35 - 08:15 Uhr
3.32/5022
Lesermeinung
News
"Game of Clones" sollte am Donnerstagabend die Zuschauer von RTL II überzeugen, doch nun wird die Kuppelshow aufgrund schlechter Quoten abgesetzt.

Am Computer stellt sich ein Single seinen Traumpartner zusammen, dann werden ihm anhand seiner Vorli…  Mehr

Regisseur Andreas Herzog (zweiter von links) war für den "Tatort: Zorn" verantwortlich. Dieser Krimi brachte bei dem Dormunder Oberbürgermeister Ullrich Sierau scheinbar ein Fass zum Überlaufen. ?Es ist eine plumpe Darstellung ohne jedwede regionalen Kenntnisse?, schreibt er laut "dortmund24.de" in einem offenen Brief an den WDR.

Der Dortmunder "Tatort" ist ausgerechnet in seiner "Heimatstadt" massiv in die Kritik geraten. Dortm…  Mehr

Mehr Sendezeit für Claus Kleber und Marietta Slomka: Die Sonntagsausgabe des "heute journal" wird von 15 Minuten auf 30 Minuten Sendezeit verlängert.

Mit dem Zweiten sieht man besser – und jetzt auch doppelt so lange: Das gilt ab sofort zumindest für…  Mehr

Die Schlacht bei Sedan begann am 13. Mai 1940 mit gezielten, dauerhaften Bombardierungen aus der Luft, die kurz vor dem Angriff der Bodentruppen am Nachmittag ihren Höhepunkt erreichten.

Die Dokumentationsreihe "Wahre Geschichte" nimmt historische Ereignisse noch einmal unter die Lupe u…  Mehr

Die Regisseurin Roberta Grossman (rechts) am Set der "Suppenküche", dem Versammlungsort der Untergrund-Archivare, im Warschauer Ghetto, mit Schauspielerin. Aus: "Das Geheimnis im Warschauer Ghetto", am 22.01., um 22.45 Uhr im Ersten.

In einer "Suppenküche" betrieb der jüdische Historiker Emanuel Ringelblum im Warschauer Ghetto ein g…  Mehr