Bulgarische Schwarzmeerküste: Es soll ein besonderer Höhepunkt werden, der Ausflug einer DDR-Touristengruppe auf eine romantische, einsame Insel. Doch als sie zurückfahren wollen, streikt der Motor des Bootes, und sie müssen auf der Insel übernachten. Als Zeitvertreib schlägt der Arzt Dr. Enderlein ein Spiel vor, bei dem ein Detektiv einen Mörder suchen muss. Und natürlich muss auch einer die Leiche sein. Nicht alle finden die Idee sehr geschmackvoll, aber ehe sie sich zu Tode langweilen... Das Los entscheidet und ausgerechnet die attraktive, lebenslustige Sekretärin Susanne zieht "die Leiche". Wenig später ist Susanne tatsächlich tot, abgestürzt vom Steilufer. Aus dem makabren Spiel ist tödlicher Ernst geworden. Unfall? Selbstmord? Mord? Die Nerven liegen blank. Jeder der zwölf Touristen, aber auch die bulgarische Reiseleiterin oder Wassil , der Bootsführer, könnte die Tat begangen haben. Der Werkleiter Gotthardt und Dr. Enderlein ernennen sich zu Ermittlern bis die bulgarische Miliz eintrifft. Bald haben sie keine Zweifel mehr: Es war Mord. Die unheilvolle Situation offenbart nach und nach die Charaktere der Einzelnen, bringt Ehekrisen zu Tage, sehr persönliche Probleme, nährt Gerüchte und Klatsch. Da ist die hysterische Zahnarztgattin Evelyn Kunack , deren jahrelange Eifersucht in blinden Hass umschlägt; da ist der homosexuelle Versicherungsvertreter und Hobbyfotograf Maiendorff , der in den privaten Beziehungen der anderen schnüffelt; da ist der Junggeselle Hans Fielitz , der ein Verhältnis mit Susanne hatte. Aber zwei reifere, liebeshungrige, alleinstehende Damen könnten es ebenso gewesen sein wie der zu Unrecht als Papagallo beschimpfte Bootsführer. Nach und nach fügt sich das Puzzle zusammen, keiner kommt ungeschoren davon.