In der südkoreanischen Metropole Su-Won findet ein Filmfest statt, zu dem auch der junge Regisseur Ham Cheon-soo eingeladen wird. Zu einem Screening seines jüngsten Films soll er einen Vortrag halten. Cheon-soo kommt einen Tag zu früh in der Stadt an. Von den Gesprächen mit seiner Assistentin wenig inspiriert, durchstreift er alleine die Stadt und trifft in einem Park eine junge Frau, die ihn sofort fasziniert. Hee-jeong ist Malerin und hat ein Atelier angemietet, nachdem sie ihren Job als Modell an den Nagel gehängt hat. Gemeinsam gehen sie in ein Café und anschließend in Hee-jeongs Atelier, wo der Regisseur die junge Künstlerin mit seinen klugen und sensiblen Einschätzungen zu ihrer noch im Werden begriffenen Kunst beeindruckt. Bei einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant bahnen sich Gefühle an; zugleich wird deutlich, dass beide nicht nur auf der Suche nach Freundschaft und Liebe, sondern auch nach sich selbst sind. Der gemeinsame Abend endet im Café einer Freundin von Hee-jeong, die Dichterin ist und den Regisseur zu seinen öffentlich bekannten Liaisons ausfragt und sogar von seiner in jungen Jahren geschlossenen Ehe weiß. Von diesen Neuigkeiten wenig erfreut möchte Hee-jeong die kleine Feier verlassen. Auf dem Nachhauseweg scheint kurz die Möglichkeit einer gemeinsamen Nacht auf, doch es soll nicht dazu kommen. Am nächsten Tag präsentiert der Regisseur seinen Film vor einem eher spärlichen Publikum. Bei der Einführung hat er Mühe, über seine Arbeit zu sprechen, und verlässt schließlich den Saal. Da läuft er Hee-jeong in die Arme, die doch noch gekommen ist, um seinen Film anzusehen. Als die Erzählung nun scheinbar von vorne beginnt, ist einiges anders. Waren die beiden vorher einander vertraut, überwiegt jetzt das Gefühl der Fremdheit ...