Eisbären können nicht weinen

  • Warten auf den richtigen Moment: Tierfilmer Thomas Behrend (links) und der Inuit Ham Kadloo (rechts) wollen Eisbären bei der Robbenjagd filmen. Vergrößern
    Warten auf den richtigen Moment: Tierfilmer Thomas Behrend (links) und der Inuit Ham Kadloo (rechts) wollen Eisbären bei der Robbenjagd filmen.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Auge in Auge: Ringelrobbenbaby und NDR-Naturfilmer Thomas Behrend. Vergrößern
    Auge in Auge: Ringelrobbenbaby und NDR-Naturfilmer Thomas Behrend.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Sein helles Fell tarnt das Ringelrobbenbaby perfekt im Schnee. Dennoch wird es außerhalb einer schützenden Schneehöhle leicht zur Beute von Eisbären und Polarfüchsen. Vergrößern
    Sein helles Fell tarnt das Ringelrobbenbaby perfekt im Schnee. Dennoch wird es außerhalb einer schützenden Schneehöhle leicht zur Beute von Eisbären und Polarfüchsen.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Neugierig: Das Ringelrobbenbaby und der NDR-Naturfilmer Thomas Behrend. Auf Spitzbergen ist der Tierfilmer den Folgen des Klimawandels auf der Spur. Vergrößern
    Neugierig: Das Ringelrobbenbaby und der NDR-Naturfilmer Thomas Behrend. Auf Spitzbergen ist der Tierfilmer den Folgen des Klimawandels auf der Spur.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Um gute Jadgreviere zu erreichen, legen Eisbärenmütter weite Strecken zurück - die Kleinen sind immer im Schlepptau. Vergrößern
    Um gute Jadgreviere zu erreichen, legen Eisbärenmütter weite Strecken zurück - die Kleinen sind immer im Schlepptau.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Solange das Ringelrobbenbaby noch nicht tauchen kann, muss seine Mutter besonders gut aufpassen - hungrige Eisbären und Polarfüchse sind eine große Gefahr. Vergrößern
    Solange das Ringelrobbenbaby noch nicht tauchen kann, muss seine Mutter besonders gut aufpassen - hungrige Eisbären und Polarfüchse sind eine große Gefahr.
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  • Ungeschützt liegt das Robbenbaby auf dem Eis. Weil auf Spitzbergen immer weniger Schnee fällt, können Robbenmütter oft keine schützenden Höhlen mehr für ihre Kleinen bauen. Vergrößern
    Ungeschützt liegt das Robbenbaby auf dem Eis. Weil auf Spitzbergen immer weniger Schnee fällt, können Robbenmütter oft keine schützenden Höhlen mehr für ihre Kleinen bauen.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Der Tierfilmer Thomas Behrend hat das Leben der Eisbären in der Arktis über Jahre dokumentiert. Er ist erschüttert, von den Folgen des Klimawandels. Vergrößern
    Der Tierfilmer Thomas Behrend hat das Leben der Eisbären in der Arktis über Jahre dokumentiert. Er ist erschüttert, von den Folgen des Klimawandels.
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Natur+Reisen, Tiere
Eisbären können nicht weinen

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2008
BR
Do., 25.01.
10:25 - 11:10
Die Arktis im Klimawandel


Naturfilmer Thomas Behrend hat über Jahre das Leben von Eisbären und Ringelrobben in der Arktis dokumentiert und erschüttert miterlebt, wie dramatisch sich die Erderwärmung schon jetzt auf die Tierwelt des Nordens auswirkt. Mit eindrucksvollen Bildern berichtet er über seine Dreharbeiten in Kanada und auf Spitzbergen. Auch Einheimischen und Wissenschaftlern bereiten die rasanten Veränderungen in der Arktis Sorgen. Frühling in Kanada. Im Wapusk-Nationalpark geht die Winterruhe der Eisbären zu Ende. Für Thomas Behrend beginnt eine aufregende Zeit. Er folgt einer Bärin mit Drillingen. Der Tierfilmer erlebt, wie hart die Kleinen und ihre Mutter ums Überleben kämpfen müssen: Das arktische Meereis, die Lebensgrundlage der Eisbären, schmilzt ihnen unter den Pfoten weg. Immer weiter muss die Eisbärenmutter wandern, um ihre Jagdgründe zu erreichen, immer mehr magert sie ab, immer erbitterter kämpfen ihre Kleinen um die Muttermilch. Der Wildbiologe Dr. Nick Lunn bestätigt die Beobachtungen: In der Hudson Bay leben heute 20 Prozent weniger Eisbären als noch vor wenigen Jahren. Doch nicht nur für Eisbären haben sich die Lebensbedingungen dramatisch verändert, auch für ihre Beutetiere, die Ringelrobben. Thomas Behrend fliegt nach Spitzbergen, um Aufnahmen von ihnen zu machen. Tatsächlich ist die Schneedecke so dünn, dass die Robbenmütter für ihre Jungen keine dichten Schneehöhlen mehr bauen können.


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