Eisige Welten

In der Mittagshitze von 17 Grad geraten diese Königspinguine in Südgeorgien ganz schön ins Schwitzen und suchen Abkühlung an einem Tümpel. Vergrößern
In der Mittagshitze von 17 Grad geraten diese Königspinguine in Südgeorgien ganz schön ins Schwitzen und suchen Abkühlung an einem Tümpel.
Fotoquelle: ZDF/Chadden Hunter
Natur+Reisen, Natur und Umwelt
Eisige Welten

Infos
Produktionsland
GB
Produktionsdatum
2011
ZDFneo
So., 06.01.
07:15 - 08:00
Folge 3, Im Sog der Sonne


Es ist Sommer. Ein einziger Tag erstreckt sich über Wochen, bis zu sechs Monaten. Kaum vorstellbar, aber die Sonne geht nicht mehr unter. Im gleißenden Licht des Polartages schmilzt den Eisbären die Welt unter den Füßen weg. Für ihre Jungen eine völlig neue Erfahrung. Sie müssen schwimmen und die Jagdstrategien der Mutter erlernen. Auch andere Tiere stehen in dieser Zeit vor großen Herausforderungen, wenn ihre Eiswelt um sie herum verschwindet. Der schmelzende Eisschild in der Arktis ist 240 Kilometer lang. Alles gerät in Bewegung, Tausende von Wasserfällen entstehen. Mehrere Hundert Millionen Vögel fallen jetzt in die arktische Tundra ein, denn es gibt für ein paar Wochen Futter in rauen Mengen und 24 Stunden Zeit, es zu suchen - ideale Bedingungen, um Junge aufzuziehen. Dafür nehmen sie weite Wege in Kauf. Zu den Rekordhaltern gehören die Küstenseeschwalben. Sie kommen von der Antarktis und legen auf Hin- und Rückreise jeweils 17 700 Kilometer zurück. Neben diesem faszinierenden Vogeltreiben behält auch die dritte Folge Polarbären und Wölfe in der Arktis und Pinguine, Killerwale, Robben und See-Elefanten in der Antarktis im Fokus. Die meisten sind rund um die Uhr aktiv, um den kurzen sommerlichen Überfluss zu nutzen. Anders als in bisherigen Dokumentationen gelingen hier den Kamerateams durch großen physischen, aber auch technischen Einsatz Aufnahmen, die so noch nie zu sehen waren. So sind mehrere Teams dabei, als ein gewaltiger Krillschwarm von Hunderten Pinguinen, Robben und Walen attackiert wird. Diese atemberaubende Szene wird nicht nur aus der Luft mit der "Heli-Gimble-Kamera" verfolgt, sondern auch unter Wasser. Ein zweites Team lässt sich vom Hubschrauber in der offenen See absetzen, um direkt ins Geschehen einzutauchen - eine extrem gefährliche Mission, ein wirkliches Experiment, dessen Ergebnis über bisher gesehene Bilder dieser abgeschiedenen Regionen eine Dimension hinausgeht.


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