Elefantenparadies Südindien

  • Die Elefantenbadeanstalt am Fluss. Vergrößern
    Die Elefantenbadeanstalt am Fluss.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/Marcus Winterbauer
  • Der Elefant Vishunathan bringt sein Futter selbst. Vergrößern
    Der Elefant Vishunathan bringt sein Futter selbst.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/Marcus Winterbauer
  • Mit dem Elefanten auf dem Weg zum Tempel. Vergrößern
    Mit dem Elefanten auf dem Weg zum Tempel.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/Marcus Winterbauer
  • Auch nachts ist Mahout Kuttan mit dem Tempelelefanten Darshini in der Stadt unterwegs. Vergrößern
    Auch nachts ist Mahout Kuttan mit dem Tempelelefanten Darshini in der Stadt unterwegs.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/Marcus Winterbauer
  • Prinzessin Lakshmi Bayi bei ihrem morgendlichen Ritual. Vergrößern
    Prinzessin Lakshmi Bayi bei ihrem morgendlichen Ritual.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/Marcus Winterbauer
  • Der königliche Mahout Kuttan und Darshini, der Tempelelefant. Vergrößern
    Der königliche Mahout Kuttan und Darshini, der Tempelelefant.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/Marcus Winterbauer
Natur+Reisen, Tiere
Elefantenparadies Südindien

Infos
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2014
3sat
Mi., 06.02.
03:40 - 04:25
Die Mahouts von Kerala


Im südindischen Bundesstaat Kerala gibt es mehr als 1500 gezähmte Elefanten. Sie befinden sich im Besitz von Tempeln und wohlhabenden Geschäftsleuten, die sich die Tiere als Statussymbol halten. Betreut werden sie von Mahouts, Pflegern, die rund um die Uhr für das Wohl der Dickhäuter verantwortlich sind und oft viele Jahre, wenn nicht das halbe Leben mit dem gleichen Elefanten verbringen. - Filmemacher Andreas Voigt hat zwei Elefantenführer porträtiert. Mahout Kuttan stammt aus einer Familie, die seit mehreren Generationen die Elefanten der Maharadschas von Thivandrum, der Hauptstadt Keralas, betreut. Sein Schützling ist eine 50-jährige Elefantendame namens "Darshini", die für religiöse Zeremonien in einem Vishnu-Tempel ausgebildet ist. Sie ist der Liebling von Prinzessin Lakshmi, einer Nichte des Maharadschas, die den Elefanten täglich besucht, ihn mit Unmengen von Obst verwöhnt und zum Dank Streicheleinheiten mit dem Rüssel erhält. Für Inder sind Begegnungen mit Elefanten erstrebenswert, denn im Hinduismus ist für Glück und Erfolg der elefantengesichtige Gott Ganesha zuständig. Mahout Unni betreut einen Jungelefanten, der einem Minister gehört und normalerweise auf einer Kautschukplantage zum Roden eingesetzt wird. Wenn einmal im Jahr in Thivandrum die "Königliche Jagd" gefeiert wird, bringt Unni den Arbeitselefanten auf einem Lastwagen dorthin. Denn kein Fest ohne religiöse Zeremonien, keine große religiöse Zeremonie ohne Elefanten. Die prachtvoll geschmückten Tiere nehmen an Ritualen teil, zeigen sich den Gläubigen und führen Prozessionen an. Ihre Besitzer können sie für solche Zwecke vermieten. Doch so populär der Kult um Ganesha in Indien, speziell in Kerala, auch ist, die Welt der Mahouts ist im Umbruch. Kuttan und Unni sind sich einig, dass sie in ihrem Berufsstand zur letzten Generation gehören. Der Film führt in eine exotische Welt, die im modernen Indien nicht mehr lange zum Alltagbild gehören wird.


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