Bei rund 100.000 Kindern in Deutschland sitzt ein Elternteil im Gefängnis. Für die betroffenen Familien ist es ein Schock, wenn Vater oder Mutter zu Haftstrafen verurteilt werden. In Haft ist der Kontakt der Gefangenen zu ihren Kindern eingeschränkt. Manche Gefängnisse haben wöchentliche Besuchszeiten, andere Anstalten erlauben lediglich eine Stunde pro Monat. Viele Häftlinge empfinden das als härtere Strafe als die Gefängnisstrafe. Statt Einfamilienhaus und Familienalltag sitzt Sascha K. jetzt zusammen mit Schwerkriminellen in der JVA Meppen ein. 21-mal ist er ohne Führerschein gefahren, außerdem hat er Kfz-Schilder manipuliert. Für diese Urkundenfälschung und sein notorisches Fahren ohne Führerschein kam er schließlich hinter Gitter. Der Gefängnisalltag ist dem Familienvater fremd. Doch er muss sich damit abfinden, dass er zusammen mit Drogendealern und Mördern seine Haftstrafe verbüßen muss. Jetzt versucht er, so oft wie möglich am Familientag der JVA Meppen teilzunehmen, um seine beiden Söhne und seine Frau zu sehen und mit ihnen Zeit zu verbringen. Diese Aktion der JVA Meppen findet mehrmals im Jahr statt und soll Inhaftierten die Möglichkeit bieten, Kontakt mit den Familien zu halten. "Es ist eine schwierige Zeit", stellt auch Nico S. fest. Der Betrüger sitzt hinter Gittern und sieht seine elf Monate alte Tochter nicht oft. Er leidet darunter, dass er die ersten Schritte seiner Tochter verpasst, nicht mitbekam, wie sie die ersten Worte gesprochen hat oder der erste Zahn kam. Und bei Besuchen im Knast fremdelt seine Tochter, weiß nicht, dass er ihr Papa ist, und das schmerzt sehr. In der JVA für Frauen in Vechta sitzt Ramona M. ein. Sie wurde wegen mehreren Betrugsfällen verurteilt. "Am Tag meiner Verhaftung habe ich erfahren, dass ich schwanger bin." Die damals 27-Jährige musste ihren Partner und die drei Kinder zurücklassen, kam in den geschlossenen Frauenvollzug nach Vechta. Hinter Gittern bringt sie auch ihr viertes Kind zur Welt. "Mein Sohn kennt nichts anderes. Er ist hier im geschlossenen Vollzug aufgewachsen." Möglich macht das eine eigene Mutter-Kind-Abteilung in der JVA für Frauen in Vechta. Insgesamt neun Haftanstalten dieser Art gibt es unter den 172 Justizvollzugsanstalten in Deutschland. Das Ziel ist es, Mütter gemeinsam mit ihren Kindern unterzubringen. Damit soll trotz Haft die Mutter-Kind-Bindung ermöglicht werden. Romina M. ist für diese Chance dankbar. "Doch es war nicht einfach. Es gibt viele schlimme Momente und viele schöne Momente. Und man muss einsehen, dass man ganz allein dafür verantwortlich ist." Eine "ZDF.reportage" über Familien, bei denen Mama oder Papa eine Gefängnisstrafe verbüßen.
Der Welt-Aids-Tag am 1. Dezember macht seit 1988 auf HIV und Aids aufmerksam. Mit dem Motto "Gemeinsam. Gerade jetzt." rufen deutsche Organisationen zu Solidarität auf.
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Ein Apotheker erklärt, welche Wechselwirkungen zwischen Lebensmitteln und Medikamenten zu beachten sind. Besonders Milch, Alkohol und Grapefruitsaft können problematisch sein.
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Simon Kuper blickt in seinem neuen Buch „Die größte aller Partys“, erschienen bei Edel Sports, ganz persönlich auf seine WM-Geschichte zurück. Der Sportjournalist mit niederländischem Pass hat seit 1990 alle Fußball-Weltmeisterschaften besucht und dabei stets Tagebuch geführt.
Schlafprobleme bei Babys sind weit verbreitet. Eine junge Mutter berichtet von den Herausforderungen mit ihrer einjährigen Tochter. Experten geben Ratschläge, wie Babys besser in den Schlaf finden und durchschlafen können.
Durchfall kann plötzlich auftreten. Heilerde bietet eine natürliche Möglichkeit, Krankheitserreger zu binden und den Darm zu beruhigen. Erhältlich in Apotheken.
Vorsorgeuntersuchungen können Leben retten. Der "Tag der Krebsvorsorge" am 28. November soll aufklären und motivieren, wichtige Termine nicht aufzuschieben. Die AOK bietet mit dem "Vorsorg-O-Mat" ein spielerisches Tool, um die passenden Untersuchungen zu finden. Mehr dazu auf der AOK-Homepage.