Der Kampf einer Hausfrau und alleinerziehenden Mutter gegen einen Energieriesen - die Rolle, die Julia Roberts den Oscar in der Kategorie Hauptdarstellerin brachte: "Erin Brockovich". Ein Autounfall bringt Erin Brockovich finanziell in die Bredouille, weshalb sie ihren Anwalt um einen Job bitten muss. In seiner Kanzlei stößt Erin auf längst vergessene Akten und einen Umweltskandal riesigen Ausmaßes. Der Kampf David gegen Goliath beginnt. Nach Erins (Julia Roberts) Unfall auf den Straßen von Los Angeles gelingt es ihrem Anwalt Ed Masry (Albert Finney) nicht, vor Gericht Schadenersatz für sie herauszuholen. Ihre finanzielle Situation ist so erdrückend, dass sie beim Besuch eines Diners mit ihren Kindern für sich nur Kaffee bestellen kann. Also bittet sie Masry, sie als Assistentin in seiner Kanzlei zu beschäftigen. Widerwillig stimmt er zu. Erin stolpert über ein paar vergessene Akten. Sie nimmt Recherchen auf und stößt vor den Toren von Los Angeles, in der Kleinstadt Hinkley in der kalifornischen Wüste, auf einen Umweltskandal riesigen Ausmaßes. Zahlreiche Bewohner Hinkleys sind an Krebs erkrankt. Großzügig finanziell unterstützt werden sie von einem lokalen Energiekonzern. Erin und Masry finden schließlich heraus, dass die Fabrik wissentlich das Wasser verseucht. Ed weiß aus langer juristischer Erfahrung, dass es schwer sein wird, einen Prozess gegen einen großen Konzern zu führen und zu gewinnen. Langjährige gerichtliche Auseinandersetzungen sind kräftezehrend und teuer. Auch die Bewohner Hinkleys haben zunächst wenig Interesse, sich in juristische Spitzfindigkeiten zu verstricken, die sich nicht durchschauen lassen. Einige sind außerdem so krank, dass sie nicht wissen, ob sie das Ende einer jahrelangen juristischen Auseinandersetzung noch erleben werden. Sie sind vor allem an schnellen Entschädigungszahlungen interessiert, um Hinkley verlassen und ihre immensen Arztrechnungen bezahlen zu können. Doch Erin kann schließlich 600 Geschädigte hinter sich versammeln.