Erstaunliche Gärten

  • Über Treppen können die Besucher in jede Ecke des Gartens gelangen. Vergrößern
    Über Treppen können die Besucher in jede Ecke des Gartens gelangen.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Minimalismus, Geometrie und Beton charakterisieren die Arbeit des japanischen Architekten Tadao Ando. Vergrößern
    Minimalismus, Geometrie und Beton charakterisieren die Arbeit des japanischen Architekten Tadao Ando.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Den Garten widmete Tadao Ando den Opfern des Erdbebens von Kobe im Jahr 1995. Vergrößern
    Den Garten widmete Tadao Ando den Opfern des Erdbebens von Kobe im Jahr 1995.
    Fotoquelle: ARTE France
Report, Doku-Reihe
Erstaunliche Gärten

Infos
Synchronfassung, Online verfügbar von 02/09 bis 09/09
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2017
arte
So., 02.09.
16:30 - 16:55
Awaji Yumebutai, Japan


Der Awaji Yumebutai ist eine Symphonie aus Himmel, Erde und Wasser. Aus den Hängen ragen Arkaden, Treppen, Wasserspiele. Strenge Linien aus Beton, umgeben von einem natürlichen Rund. Ist das Architektur? Ist das ein Garten? Im Süden Japans auf der kleinen Insel Awaji liegt die Yumebutai-Anlage, deren Dimension mit 28 Hektar atemberaubend ist. Sie umfasst ein Konferenzzentrum, ein Luxushotel, ein Freilichttheater und eines der größten Gewächshäuser Japans. Der Garten wurde von dem bekannten japanischen Architekten Tadao Ando entworfen, der Träger des Pritzker-Architekturpreises ist. Der Garten liegt in einem schroffen Gelände und zieht sich von den umliegenden Hügeln hinab zum Meer. Der Besucher kann sich also sowohl horizontal als auch vertikal bewegen, aber es gibt auch Diagonalen. Und im Zentrum gibt es ein Labyrinth. Ando spielt mit den abrupten Höhenunterschieden der Hänge, indem er den Garten dem Gefälle der Hänge anpasst. Der Einsatz von Treppenanlagen ist eines der Hauptmerkmale des Awaji Yumebutai. Ein Spaziergang in diesem Garten bedeutet auch Erinnern: Der Garten, dessen Stufen wie ein gigantisches Netz den Hang emporklettern und mit 100 leuchtenden Blumenbeeten übersät sind, wurde als Gedenkstätte für die Opfer des Erdbebens von Kobe im Jahr 1995 entworfen. Der Garten würdigt das Zusammenleben von Mensch und Natur und erinnert zugleich daran, wie empfindlich dieses Gleichgewicht ist.


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