Nach dem 13. August 1961 begann für die kleine Gemeinde Großburschla an der thüringisch-hessischen Grenze die "Aktion Ungeziefer". So nannten die DDR-Behörden zynisch die Zwangsaussiedlung von über 10.000 Menschen und den Abriss von Hunderten Häusern in der Grenzregion. Die innerdeutsche Demarkationslinie mit Todesstreifen und Stacheldraht grenzte unmittelbar an die Häuser und Höfe der Gemeinde, fast vollständig waren die Menschen hier von den "Grenzsicherungsanlagen" eingeschlossen. Der Film von Hans Sparschuh und Reiner Burmeister zeigt, wie die leidvollen Erfahrungen aus dieser Zeit die Menschen in Großburschla bis heute berühren.