Der junge Förster Rudolf wird nach einer psychischen Krankheit aus der Heilanstalt entlassen. Seine verwitwete Mutter begleitet den wortkargen Sohn in ein Pfarrhaus, wo er sich erholen soll. Dort begegnet er der Pastorentochter Anna, in die er sich sofort verliebt. Die beiden entschließen sich, zu heiraten. Die Mutter steht der Eheschließung kritisch gegenüber und verlangt von ihrem Sohn, seinen Aufenthalt in der Psychiatrie vor seiner Ehefrau zu verheimlichen. Dieses Geheimnis überschattet von Beginn an die Beziehung der jungen Eheleute. Die Last des Schweigens bringt Rudolf schließlich dazu, sich das Leben nehmen zu wollen. Erst in letzter Minute kann Anna ihn vor diesem Schritt bewahren.