Es stinkt! - Dicke Luft in Deutschland

  • Mit simplen Filtern wird die Luftverschmutzung nachgewiesen. Die Auswertung erfolgt später im Labor. Vergrößern
    Mit simplen Filtern wird die Luftverschmutzung nachgewiesen. Die Auswertung erfolgt später im Labor.
    Fotoquelle: ZDF/Torsten Mehltretter
  • Die kommunalen Luftmessstationen stehen meist nur an den Hauptverkehrsadern. Für die Luftqualität einer ganzen Region sind sie kaum aussagekräftig. Vergrößern
    Die kommunalen Luftmessstationen stehen meist nur an den Hauptverkehrsadern. Für die Luftqualität einer ganzen Region sind sie kaum aussagekräftig.
    Fotoquelle: ZDF/Torsten Mehltretter
  • PKW mit Dieselmotoren gelten in Sachen Luftschadstoffe als die Drecksschleudern schlechthin. Noch 2015 waren 48 Prozent der in Deutschland zugelassenen PKW Dieselfahrzeuge. Vergrößern
    PKW mit Dieselmotoren gelten in Sachen Luftschadstoffe als die Drecksschleudern schlechthin. Noch 2015 waren 48 Prozent der in Deutschland zugelassenen PKW Dieselfahrzeuge.
    Fotoquelle: ZDF/Torsten Mehltretter
  • Mit einer Baumrindenanalyse hat Umweltingenieur Frieder Hofmann nachgewiesen, dass Pestizide kilometerweit mit dem Wind driften. Vergrößern
    Mit einer Baumrindenanalyse hat Umweltingenieur Frieder Hofmann nachgewiesen, dass Pestizide kilometerweit mit dem Wind driften.
    Fotoquelle: ZDF/Torsten Mehltretter
  • So wie hier auf der Nordseeinsel Sylt kontrolliert das Bundesumweltamt an insgesamt sieben Messstellen grenzüberschreitende Luftverschmutzungen. Derzeitiges Fazit: Deutschlands schlechte Luft belastet auch die Nachbarstaaten. Vergrößern
    So wie hier auf der Nordseeinsel Sylt kontrolliert das Bundesumweltamt an insgesamt sieben Messstellen grenzüberschreitende Luftverschmutzungen. Derzeitiges Fazit: Deutschlands schlechte Luft belastet auch die Nachbarstaaten.
    Fotoquelle: ZDF/Torsten Mehltretter
  • Die Viehhaltung gerät in ein Dilemma: Je mehr Auslauf die Tiere haben, desto mehr Ammoniak aus dem Dung der Tiere gerät in die Luft. Der Mensch wird sich entscheiden müssen: Viel Vieh in Deutschland bedeutet Stallhaltung. Auslauf wird zukünftig nur bei kleinen Herden vertretbar sein. Vergrößern
    Die Viehhaltung gerät in ein Dilemma: Je mehr Auslauf die Tiere haben, desto mehr Ammoniak aus dem Dung der Tiere gerät in die Luft. Der Mensch wird sich entscheiden müssen: Viel Vieh in Deutschland bedeutet Stallhaltung. Auslauf wird zukünftig nur bei kleinen Herden vertretbar sein.
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Report, Reportage
Es stinkt! - Dicke Luft in Deutschland

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2016
ZDFinfo
Do., 16.08.
12:00 - 12:30


Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO sterben jedes Jahr über drei Millionen Menschen an den Folgen von Luftverschmutzung. Allein in Deutschland etwa 35 000 - Tendenz steigend. Wer sind die Verursacher der Luftverschmutzung, und warum kriegen wir die schlechte Luft in Deutschland nicht in den Griff? Herz-Kreislauf-Probleme, Infarkte und Schlaganfälle sind die gesundheitlichen Folgen. Der "ZDFzoom"-Reporter macht sich auf Spurensuche. In der Landwirtschaft wird Massentierhaltung zum Luftproblem, weil das Ammoniak aus den anfallenden Fäkalien zu Feinstaub wird und kilometerweit mit dem Wind übers Land fliegt. Aber auch chemische Pflanzenschutzmittel sind außer Kontrolle geraten. Fenchel ohne Pestizidrückstände, der für Säuglingstee benötigt wird, ist in Deutschland so gut wie nicht mehr herstellbar, weil die Unkrautvernichtungsmittel im Herbst überall in Deutschlands Luft sind. Die unsichtbare Ausbreitung der Gifte fiel bei Qualitätskontrollen auf - mitten in der brandenburgischen Schorfheide, einem der größten zusammenhängenden Bioanbaugebiete Deutschlands. Auch die Diesellüge wird zu einem Problem für die Politik und für viele deutsche Großstädte. Denn für die Grenzwerte zur Luftreinhaltung, die die EU zum Schutz der Menschen eingeführt hat, müssen die Kommunen die auf der Straße gemessenen Stickoxide angeben - und die haben gar nichts mit den "Laborwerten" der Automobilhersteller zu tun. Der größte Gegner der Politik sind die mächtigen Lobbyverbände der Großindustrie. Sie blockieren Neuregulierungen, weil die Konzerne finanzielle Verluste befürchten. Die Verlierer sind die Menschen, die tagtäglich die schlechte Luft einatmen. Und längst wissen Mediziner, dass es dabei nicht nur um Atemnot geht. Mehr unter www.zoom.zdf.de


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Report | 26.09.2018 | 05:30 - 09:00 Uhr
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