Esther träumt von einer besseren Welt

  • Die Gemeinschaft in Burkina Faso ist für Esther Frey ihre Familie geworden. Vergrößern
    Die Gemeinschaft in Burkina Faso ist für Esther Frey ihre Familie geworden.
    Fotoquelle: ZDF/SRF
  • Esther Frey wanderte nach ihrer Pensionierung nach Burkina Faso aus, in eines der ärmsten Länder der Welt. Vergrößern
    Esther Frey wanderte nach ihrer Pensionierung nach Burkina Faso aus, in eines der ärmsten Länder der Welt.
    Fotoquelle: ZDF/SRF
Report, Dokumentation
Esther träumt von einer besseren Welt

Infos
Produktionsland
Schweiz
Produktionsdatum
2019
3sat
Mi., 17.07.
12:30 - 13:00


Nach der Pensionierung wanderte Esther Frey nach Burkina Faso aus. Sie glaubt, im westafrikanischen Staat eine sozial und politisch gerechtere Welt - nach der 68er-Bewegung - gefunden zu haben. Doch das Leben in einem der ärmsten Länder der Welt ist weder einfach noch ungefährlich. Trotz Gefahren fühlt sie sich in ihrer neuen Heimat wohl, denn dort stehe der Mensch im Mittelpunkt und nicht der materielle Wohlstand, sagt Frey gegenüber Hanspeter Bäni. Sie erlebte 1968 zuerst die Pariser Revolte und dann in Zürich die Auseinandersetzung zwischen jugendlichen Demonstranten und der Polizei. Das prägte die heute 67-jährige Zürcherin Esther Frey zeitlebens. Nach ihrem Psychologiestudium arbeitete sie in verschiedenen Unternehmen im Personalbereich und in der Arbeitsorganisation. Doch immer wieder wurde ihr gekündigt, weil die revolutionären Ansichten der Ex-68erin auf Unverständnis stießen. Die Mitbegründerin der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee fühlte sich mit zunehmendem Alter immer mehr als Fremde im eigenen Land. Als sie dann auf einer Ferienreise durch Burkina Faso Land und Leute kennengelernt hatte, verliebte sie sich in das westafrikanische Land. Esther Frey ist davon überzeugt, dass noch heute in Burkina Faso eine Aufbruchsstimmung herrscht, die als Ziel eine sozialere und gerechtere Gesellschaftsform anstrebt. 2017 gab sie ihr Zimmer an der Langstraße in Zürich auf, um in Burkina Faso in einem Quartier zu leben, wo Armut und Alkoholprobleme zum Alltagsbild gehören. Täglich klopfen Kinder und Erwachsene, die nach Essen, Wasser und Almosen bitten, an die Türe der Schweizerin.


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