Europa und seine Schriftsteller

  • Blick Ÿber die DŠcher BrŸssels Vergrößern
    Blick Ÿber die DŠcher BrŸssels
    Fotoquelle: ARTE France
  • Der flŠmische Romancier und Theaterautor Tom Lanoye berichtet Ÿber ein buntes, lebendiges Land. In einer Art kabarettistischer One-Man-Show trŠgt er seine Texte gerne auf der BŸhne vor. Vergrößern
    Der flŠmische Romancier und Theaterautor Tom Lanoye berichtet Ÿber ein buntes, lebendiges Land. In einer Art kabarettistischer One-Man-Show trŠgt er seine Texte gerne auf der BŸhne vor.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Blick Ÿber die DŠcher BrŸssels auf das Atomium Vergrößern
    Blick Ÿber die DŠcher BrŸssels auf das Atomium
    Fotoquelle: ARTE France
  • Die franzšsischsprachige Autorin Caroline Lamarche lebt genau an der Sprachgrenze zwischen Wallonien und Flandern. Vergrößern
    Die franzšsischsprachige Autorin Caroline Lamarche lebt genau an der Sprachgrenze zwischen Wallonien und Flandern.
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  • David Van Reybrouck zeichnet in seinem Buch ãKongo: Eine GeschichteÒ ein sehr genaues PortrŠt von Belgien als ehemaliger Kolonialmacht. Vergrößern
    David Van Reybrouck zeichnet in seinem Buch ãKongo: Eine GeschichteÒ ein sehr genaues PortrŠt von Belgien als ehemaliger Kolonialmacht.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Der Autor und Regisseur Jean-Philippe Toussaint fŠhrt jedes Jahr zum Schreiben nach Ostende an die belgische NordseekŸste. Vergrößern
    Der Autor und Regisseur Jean-Philippe Toussaint fŠhrt jedes Jahr zum Schreiben nach Ostende an die belgische NordseekŸste.
    Fotoquelle: ARTE France
Kultur, Literatur
Europa und seine Schriftsteller

Infos
Synchronfassung, Online verfügbar von 01/07 bis 30/08
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2015
arte
Mo., 02.07.
02:20 - 03:15
Belgien erzählt von ... - Caroline Lamarche, Tom Lanoye, Jean-Philippe Toussaint und David Van Reybrouck


Belgien ist das politische Herz Europas und hat eine vielseitige Identität. Das kleine Land ist in drei Sprachgemeinschaften - die niederländische, französische und deutsche - aufgeteilt. Viele Belgier erleben es als Paradox, dass sie in einem Land zu Hause sind, in dem sie eine der gesprochenen Sprachen eventuell nicht verstehen. Der anhaltende flämisch-wallonische Konflikt und die daraus erwachsenden separatistischen Bestrebungen belasten immer wieder die Zukunft des Landes. Kann man vor diesem Hintergrund von einer "belgischen" Literatur sprechen? Mit dieser Frage setzen sich vier belgische Schriftsteller auseinander. Der Autor und Regisseur Jean-Philippe Toussaint fährt jedes Jahr zum Schreiben nach Ostende an die belgische Nordseeküste. Er arbeitet zwar in Belgien, aber seine Romane spielen sich häufig am anderen Ende der Welt wie in Japan ab. Als wäre Belgien ein Tabu, das man nicht mit Worten benennen darf. Der flämische Romancier und Theaterautor Tom Lanoye berichtet über ein buntes, lebendiges Land. In einer Art kabarettistischer One-Man-Show trägt er seine Texte gerne auf der Bühne vor. Lanoye vertritt eine gewisse belgische Extravaganz. David Van Reybrouck wiederum zeichnet in seinem Buch "Kongo: Eine Geschichte" ein sehr genaues Porträt von Belgien als ehemaliger Kolonialmacht. Die französischsprachige Autorin Caroline Lamarche lebt genau an der Sprachgrenze zwischen Wallonien und Flandern. Die vier Schriftsteller erleben die Tatsache, Belgier zu sein, auf sehr unterschiedliche Weise. Sie führen den Zuschauer quer durchs Land: von den Nordseestränden über das Diamantenviertel in Antwerpen zur Schwerindustrie im Lütticher Becken. Über das Trennende hinaus haben sie alle den Wunsch, einen Dialog zu eröffnen und eine gemeinsame Zukunft für ihr Land aufzuzeigen.


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