Europas legendäre Straßen

  • Die Kirche Notre Dame de Lamourguier von Narbonne. 2.000 Kapitelle und Friese im "Lapidarium" von Narbonne lassen die Ausmaße der ehemaligen römischen Stadtmauer erahnen. Vergrößern
    Die Kirche Notre Dame de Lamourguier von Narbonne. 2.000 Kapitelle und Friese im "Lapidarium" von Narbonne lassen die Ausmaße der ehemaligen römischen Stadtmauer erahnen.
    Fotoquelle: ARTE
  • André Durand und Céline Durand-Viyer in der Papiermühle von Brousse-et-Villaret. Heute ist die 300 Jahre alte Mühle die letzte ihrer Art im Languedoc-Roussillon. Vergrößern
    André Durand und Céline Durand-Viyer in der Papiermühle von Brousse-et-Villaret. Heute ist die 300 Jahre alte Mühle die letzte ihrer Art im Languedoc-Roussillon.
    Fotoquelle: ARTE
  • Kate Hill (Mi.) mit ihrer Schwester Stephanie (li.) und Kochfreundin Vetou Pompèle (re.). In Camont lehrt sie kochwillige Eleven alles über die Küche der Gascogne. Vergrößern
    Kate Hill (Mi.) mit ihrer Schwester Stephanie (li.) und Kochfreundin Vetou Pompèle (re.). In Camont lehrt sie kochwillige Eleven alles über die Küche der Gascogne.
    Fotoquelle: ARTE
  • Auf dem Hof von Nathalie Morlot (re.) tummeln sich bis zu 70 Rinder. Die dunkelgrauen Rinder wurden in Bazas früher als Last- und Zugtiere eingesetzt. Heute sind sie eine teure Delikatesse. Vergrößern
    Auf dem Hof von Nathalie Morlot (re.) tummeln sich bis zu 70 Rinder. Die dunkelgrauen Rinder wurden in Bazas früher als Last- und Zugtiere eingesetzt. Heute sind sie eine teure Delikatesse.
    Fotoquelle: ARTE
  • Der ehemalige Ehren-Konsul von Malta, François Azzopardi, in seiner Pigeonnier de Nadesse. Die Taubenhäuser sind in der Region Tarn überall zu finden. Vergrößern
    Der ehemalige Ehren-Konsul von Malta, François Azzopardi, in seiner Pigeonnier de Nadesse. Die Taubenhäuser sind in der Region Tarn überall zu finden.
    Fotoquelle: ARTE
Natur+Reisen, Landschaftsbild
Europas legendäre Straßen

Infos
Online verfügbar von 04/02 bis 11/02
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2015
arte
Mo., 04.02.
15:50 - 16:45
Via Aquitania in Frankreich


Im Jahr 56 vor Christus eroberten die Römer Gallien und brachten ihr Wissen und ihre Zivilisation mit. Straßen wurden angelegt, Stadtpläne gezeichnet und üppige Villen gebaut. Narbonne war die erste römische Kolonie außerhalb Italiens. Und Narbo Martius, Hauptstadt der römischen Provinz Gallia Narbonensis, war nach Ostia der zweitgrößte römische Hafen. Lange Zeit rivalisierte er mit Arles und Marseille und war ein wichtiger Umschlagplatz von Waren und Rohstoffen: Metalle aus Aquitanien, Getreide, Öl, Amphoren und Sklaven aus der Bretagne und Spanien. Die Weingeschichte der Region Corbières begann, als die ersten Weinreben im Jahr 125 vor Christus von den Römern angepflanzt wurden. Die Via Aquitania führte durch die heutigen Weinberge von Château Coulon und Château Veredus. Schon damals wurde zwischen Narbonne und Toulouse Wein in großen Amphoren transportiert. Noch heute kommen Scherben irdener Weinkrüge zum Vorschein. Nördlich von Toulouse, an der Mündung des Tescou in den Tarn, liegt Montauban. In der Gegend gibt es zahlreiche, oft elegante Taubenhäuser, sogenannte Pigeonniers. Im antiken Rom hatte die Brieftaube eine militärische Bedeutung. So ließ Julius Cäsar Nachrichten durch Botentauben überbringen, um seine Truppen schnell befehligen zu können. Zeitweise besaß der Staat bis zu 5.000 Brieftauben. Unweit von Bazas zeugt noch ein kleines Stück steinerner Straße vom Kreuzungspunkt der Via Cassia mit dem Chemin Gallien, dem Gallischen Weg. Ein kleiner Verein kümmert sich um den Erhalt des erst in den 1970er Jahren entdeckten gepflasterten Wegs. In Bordeaux, das man zur Römerzeit "das kleine Rom" nannte, endet die Verbindungstrasse der Via Aquitania.


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