Europas legendäre Straßen

  • Früher ein Kloster, heute Sinnbild der "idealen Stadt": La Scarzuola. Vom Mailänder Architekten Tomaso Buzzi nach seinen Träumen und Vorstellungen umgebaut. Vergrößern
    Früher ein Kloster, heute Sinnbild der "idealen Stadt": La Scarzuola. Vom Mailänder Architekten Tomaso Buzzi nach seinen Träumen und Vorstellungen umgebaut.
    Fotoquelle: ARTE
  • Der "Largo Argentina" in Rom. Der heilige Boden wurde einst schon von Julius Cäsar begangen. Vergrößern
    Der "Largo Argentina" in Rom. Der heilige Boden wurde einst schon von Julius Cäsar begangen.
    Fotoquelle: ARTE
  • Inmitten der rauen Landschaft süd östlich von Siena liegt heute die Abbazia di Monte Oliveto Maggiore. Vergrößern
    Inmitten der rauen Landschaft süd östlich von Siena liegt heute die Abbazia di Monte Oliveto Maggiore.
    Fotoquelle: ARTE
  • Der weiße Wal - so nennt man die Kalksteinformation heißer Naturquellen bei Bagni san Filippo in der Toskana. Hier badeten schon die Römer. Vergrößern
    Der weiße Wal - so nennt man die Kalksteinformation heißer Naturquellen bei Bagni san Filippo in der Toskana. Hier badeten schon die Römer.
    Fotoquelle: ARTE
  • Die Ponte Vecchio: In römischer Zeit verlief hier die Via Cassia. Am Ufer des Arno versucht man seit 1995 eine alte Tradition neu zu beleben - die der "Renaioli". Vergrößern
    Die Ponte Vecchio: In römischer Zeit verlief hier die Via Cassia. Am Ufer des Arno versucht man seit 1995 eine alte Tradition neu zu beleben - die der "Renaioli".
    Fotoquelle: ARTE
Natur+Reisen, Landschaftsbild
Europas legendäre Straßen

Infos
Online verfügbar von 05/02 bis 12/02
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2015
arte
Di., 05.02.
15:50 - 16:45
Via Cassia in Italien


Die Etrusker kannten schon um 400 vor Christus gepflasterte Wege. Die Römer übernahmen - wie so vieles - auch die Straßenbaukunst von ihren einstigen Herren und brachten sie zur Vollendung. Rom war das Zentrum eines gewaltigen Reiches. Die Stadt ist noch heute voller Spuren dieser glorreichen Zeit. Dazu zählt auch der Largo Argentina, ein Platz mit antiken Säulen aus dem dritten und vierten vorchristlichen Jahrhundert. Dort dienen heute die vielen Katzen, die während der Römerzeit die Kornkammern vor gierigen Nagern schützten, Touristen als Fotoobjekte. Nördlich von Rom liegt Blera. Die Stadt war über die Via Clodia, eine Fortsetzung der Via Cassia, mit Rom und anderen wichtigen Orten verbunden. Unweit davon reiten die Butteri, die letzten italienischen Cowboys, über die Hügel und Ebenen. Voller Stolz halten sie als sattelfeste Hirten der typischen Maremma-Rinder an einer 500 Jahre alten Tradition fest. Abseits der Via Cassia liegt Montegabbiano. Dort soll sich der heilige Franziskus von Assisi eine Hütte aus Scarsa - einer Moorpflanze, der der Ort seinen Namen La Scarzuola verdankt - gebaut und 1218 ein Kloster gegründet haben. In La Scarzuola wollte der Mailänder Architekt Tomaso Buzzi, der den Klosterkomplex 1957 erwarb, die ideale Stadt errichten. Nach seinem Tod hinterließ er sein Geschöpf aus Stein unvollendet und wünschte sich, dass die Natur davon Besitz ergreife. Der Bau wird heute von Buzzis Neffen Marco Solari fortgesetzt. Am Ende der Reise liegt Florenz. Die Stadt, die von Julius Cäsar gegründet wurde, diente zuerst als Kolonie für römische Kriegsveteranen. Doch mit der Errichtung von Forum, Theater und Thermalbädern wurde aus der Colonia eine Stadt. Doch Florenz erblühte erst, als Rom bereits verblüht war.


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