Europas legendäre Straßen

  • Er gilt als wichtigster Mann der Stadt, denn die Uhr des Berner Wahrzeichens - der Zytgloggeturm - beugt sich ihm: Zeitglockenrichter Markus Marti Vergrößern
    Er gilt als wichtigster Mann der Stadt, denn die Uhr des Berner Wahrzeichens - der Zytgloggeturm - beugt sich ihm: Zeitglockenrichter Markus Marti
    Fotoquelle: ARTE
  • Pierre-André Tschantz aus Bière ist einer der wenigen Toupin-Hersteller der welschen Schweiz - einer Paradeglocke für den Alpaufzug. Schon zu römischen Zeiten wurden Tiere mit Schellen geschmückt. Vergrößern
    Pierre-André Tschantz aus Bière ist einer der wenigen Toupin-Hersteller der welschen Schweiz - einer Paradeglocke für den Alpaufzug. Schon zu römischen Zeiten wurden Tiere mit Schellen geschmückt.
    Fotoquelle: ARTE
  • Francis Martin war ein Schwarzbrenner. Heute empfängt er seine Besucher in einem Gebäude aus dem Jahr 1777, in dem er die "grüne Fee" Absinth offiziell braut. Vergrößern
    Francis Martin war ein Schwarzbrenner. Heute empfängt er seine Besucher in einem Gebäude aus dem Jahr 1777, in dem er die "grüne Fee" Absinth offiziell braut.
    Fotoquelle: ARTE
  • François Junod hat die im Jura heimische Tradition, Automaten-Menschen zu bauen, zur Kunstform gesteigert. Seine Androiden kosten ein Vermögen. Vergrößern
    François Junod hat die im Jura heimische Tradition, Automaten-Menschen zu bauen, zur Kunstform gesteigert. Seine Androiden kosten ein Vermögen.
    Fotoquelle: ARTE
  • Die ursprüngliche "Legio XI Claudia" war eine Legion der römischen Armee. Heute stellt der Verein "Vex Leg XI CPF" Teile der römischen Infanterie im militärischen Umfeld dar. Vergrößern
    Die ursprüngliche "Legio XI Claudia" war eine Legion der römischen Armee. Heute stellt der Verein "Vex Leg XI CPF" Teile der römischen Infanterie im militärischen Umfeld dar.
    Fotoquelle: ARTE
Natur+Reisen, Landschaftsbild
Europas legendäre Straßen

Infos
Online verfügbar von 08/02 bis 15/02
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2015
arte
Fr., 08.02.
15:50 - 16:45
Via Romana in der Schweiz


Von Julius Cäsar während seines Gallienfeldzugs teilweise ausgebaut, finden sich entlang der Via Romana zwischen Genf und Basel immer noch militärische Parallelen. So übt in Bière unweit des Genfer Sees, wo früher ein Kastell der römischen Besatzer stand, heute das Schweizer Militär. Am selben Dorfrand werden noch heute die sogenannten Toupins geschmiedet, die Paradeglocken für den alljährlichen Alpaufzug im Waadtland. Glocken fand man auch als Beigabe in römischen Gräbern. Sie sollten die Toten vor Geistern schützen. Am Ufer des Genfer Sees führt die Via Francigena über Vidy, wo sich die römischen Ruinen von Vicus Lousonna befinden, ins heutige Lausanne. Erst im 4. Jahrhundert verlagerte sich die Stadt vom Seeufer auf den Hügel, auf dem heute eine Kathedrale steht. Auch durch das Jura-Dorf Sainte-Croix führte Julius Cäsars Feldzug vor rund 2.000 Jahren. Seit über einem Jahrhundert ist die Region weltberühmt für ihre Schweizer Uhren und Feinmechanik. In Boveresse regiert seit 1995 wieder die "grüne Fee" Absinth. Der Begriff Absinth stammt vom lateinischen Namen der Pflanze Wermut, Artemisia absinthium. Fälschlicherweise wird die Erfindung des Wermut- und Kräutertropfens dem Nachbarland Frankreich zugeschrieben. Ein wenig abseits der Via Romana trifft Filmemacher Jeremy J.P. Fekete im Kanton Aargau beim ehemaligen Legionslager Vindonissa auf die Vex Leg XI CPF. Die Truppe hat sich mit Haut und Haar dem militärischen Drill und Leben der römischen 11. Legion verschrieben. Anschließend führt der Weg bis nach Augusta Raurica, einer der besterhaltenen Kolonien, die in der Antike bis zu 15.000 Einwohner hatte.


Werbepause? Zeit für Spielchen!

Das könnte Sie auch interessieren

SWR Auf der Naheweinstraße - Menschen und Spuren entlang einer Ferienstraße

Auf der Naheweinstraße - Menschen und Spuren entlang einer Ferienstraße

Natur+Reisen | 08.02.2019 | 05:30 - 06:00 Uhr
5/501
Lesermeinung
BR Norwegen, Rost-Riff: Octokorallen in 280 Meter Tiefe.

Unbekannte Paradiese - Im Reich der Kaltwasserriffe

Natur+Reisen | 08.02.2019 | 10:25 - 11:10 Uhr
5/502
Lesermeinung
3sat Maria José Martinez Gonzalez (rechts) in der Fischauktionshalle mit einer Kollegin.

Muschel, Mariscos und spanische Fjorde - Die Küste Galiciens

Natur+Reisen | 09.02.2019 | 15:30 - 16:00 Uhr
/500
Lesermeinung
News
Die Promi-Kandidaten bei "Dancing on Ice". Sarah Lombardi (4.v.l.) muss wegen einer Verletzung passen.

Bitteres Ende für Sarah Lombardi bei "Dancing on Ice". Die Sängerin hat sich an der Hüfte verletzt u…  Mehr

Eric Bana schlüpft für die Serie "Dirty John" in die Rolle des John Meehan.

Die neue Netflix-Serie startet am Valentinstag – aber romantisch ist anders. Die reichlich unheimlic…  Mehr

Druck für den WDR und seinen Intendanten Tom Buhrow: Wie am Montag bekannt wurde, ist in drei Ausgaben der WDR-Reihe "Menschen hautnah" das selbe Paar zu sehen, obwohl anderes suggeriert wurde. In einer Pressemitteilung äußerte sich der Sender nun zu den Vorwürfen. Fehler bei Jahreszahlen und Altersangaben räumte der WDR bereits ein.

Drei Ausgaben der WDR-Reihe "Menschen hautnah" weisen Ungereimtheiten auf. Der Sender räumt Fehler e…  Mehr

Das Grimme-Institut hat die Nominierungen für den diesjährigen Grimme-Preis bekannt gegeben. Neben zahlreichen Nominierungen für das öffentlich-rechtliche Fernsehen, hat die Jury auch einige Überraschungen aus dem Hut gezaubert. Erstmals könnte etwa ein YouTuber gewinnen: LeFloid mit seiner Produktion "LeFloid vs. The World" darf auf einen Grimme-Preis hoffen.

16 Preise werden am 5. April vergeben, 70 Nominierte dürfen sich Hoffnungen machen. Wie schon in den…  Mehr

Das Serienremake des Filmklassikers "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" feiert Premiere auf der Berlinale: Moritz Bleibtreu spielt "den Verleger".

Fritz Langs "M – Eine Stadt sucht einen Mörder" von 1931 gilt als Filmmeisterwerk und klassischster …  Mehr