Europas wilder Osten

  • Der georgische Nationalapark Lagodechi an der Südseite des Kaukasus ist bereits seit Zeiten der Zaren Schutzgebiet. Neben vielen anderen Hochgebirgsbewohnern werden hier die letzten Ostkaukasischen Steinböcke besonders behütet. In den Urwäldern gibt es nahezu doppelt so viele Baum- und Straucharten wie in Mitteleuropa, darunter viele Arten, die nur hier vorkommen. Unten sattes Grün, auf den Gipfeln noch Schnee. Der Aufstieg über fast 3000 Höhenmeter gleicht einer Reise durch die Jahreszeiten. Vergrößern
    Der georgische Nationalapark Lagodechi an der Südseite des Kaukasus ist bereits seit Zeiten der Zaren Schutzgebiet. Neben vielen anderen Hochgebirgsbewohnern werden hier die letzten Ostkaukasischen Steinböcke besonders behütet. In den Urwäldern gibt es nahezu doppelt so viele Baum- und Straucharten wie in Mitteleuropa, darunter viele Arten, die nur hier vorkommen. Unten sattes Grün, auf den Gipfeln noch Schnee. Der Aufstieg über fast 3000 Höhenmeter gleicht einer Reise durch die Jahreszeiten.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Der georgische Nationalapark Lagodechi an der Südseite des Kaukasus ist bereits seit Zeiten der Zaren Schutzgebiet. Neben vielen anderen Hochgebirgsbewohnern werden hier die letzten Ostkaukasischen Steinböcke besonders behütet. In den Urwäldern gibt es nahezu doppelt so viele Baum- und Straucharten wie in Mitteleuropa, darunter viele Arten, die nur hier vorkommen. Tur-Weibchen fressen vom gefrorenen Gras. Bald ist es mit der Ruhe vorbei, in wenigen Tagen beginnt die Paarungszeit. Vergrößern
    Der georgische Nationalapark Lagodechi an der Südseite des Kaukasus ist bereits seit Zeiten der Zaren Schutzgebiet. Neben vielen anderen Hochgebirgsbewohnern werden hier die letzten Ostkaukasischen Steinböcke besonders behütet. In den Urwäldern gibt es nahezu doppelt so viele Baum- und Straucharten wie in Mitteleuropa, darunter viele Arten, die nur hier vorkommen. Tur-Weibchen fressen vom gefrorenen Gras. Bald ist es mit der Ruhe vorbei, in wenigen Tagen beginnt die Paarungszeit.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Der georgische Nationalapark Lagodechi an der Südseite des Kaukasus ist bereits seit Zeiten der Zaren Schutzgebiet. Neben vielen anderen Hochgebirgsbewohnern werden hier die letzten Ostkaukasischen Steinböcke besonders behütet. In den Urwäldern gibt es nahezu doppelt so viele Baum- und Straucharten wie in Mitteleuropa, darunter viele Arten, die nur hier vorkommen. Über einen Meter lang werden die doppelt geschwungenen Hörner der Ostkaukasischen Ture, mächtige Waffen für die Kämpfe der Paarungszeit. Vergrößern
    Der georgische Nationalapark Lagodechi an der Südseite des Kaukasus ist bereits seit Zeiten der Zaren Schutzgebiet. Neben vielen anderen Hochgebirgsbewohnern werden hier die letzten Ostkaukasischen Steinböcke besonders behütet. In den Urwäldern gibt es nahezu doppelt so viele Baum- und Straucharten wie in Mitteleuropa, darunter viele Arten, die nur hier vorkommen. Über einen Meter lang werden die doppelt geschwungenen Hörner der Ostkaukasischen Ture, mächtige Waffen für die Kämpfe der Paarungszeit.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Der georgische Nationalapark Lagodechi an der Südseite des Kaukasus ist bereits seit Zeiten der Zaren Schutzgebiet. Neben vielen anderen Hochgebirgsbewohnern werden hier die letzten Ostkaukasischen Steinböcke besonders behütet. In den Urwäldern gibt es nahezu doppelt so viele Baum- und Straucharten wie in Mitteleuropa, darunter viele Arten, die nur hier vorkommen. Die doppelt geschwungenen Hörner der Ostkaukasischen Ture sind einzigartig unter allen Steinbockarten. Vergrößern
    Der georgische Nationalapark Lagodechi an der Südseite des Kaukasus ist bereits seit Zeiten der Zaren Schutzgebiet. Neben vielen anderen Hochgebirgsbewohnern werden hier die letzten Ostkaukasischen Steinböcke besonders behütet. In den Urwäldern gibt es nahezu doppelt so viele Baum- und Straucharten wie in Mitteleuropa, darunter viele Arten, die nur hier vorkommen. Die doppelt geschwungenen Hörner der Ostkaukasischen Ture sind einzigartig unter allen Steinbockarten.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Der georgische Nationalapark Lagodechi an der Südseite des Kaukasus ist bereits seit Zeiten der Zaren Schutzgebiet. Neben vielen anderen Hochgebirgsbewohnern werden hier die letzten Ostkaukasischen Steinböcke besonders behütet. In den Urwäldern gibt es nahezu doppelt so viele Baum- und Straucharten wie in Mitteleuropa, darunter viele Arten, die nur hier vorkommen. Die subalpinen Matten des Nationalparks überraschen mit unglaublicher Blütenpracht. Vergrößern
    Der georgische Nationalapark Lagodechi an der Südseite des Kaukasus ist bereits seit Zeiten der Zaren Schutzgebiet. Neben vielen anderen Hochgebirgsbewohnern werden hier die letzten Ostkaukasischen Steinböcke besonders behütet. In den Urwäldern gibt es nahezu doppelt so viele Baum- und Straucharten wie in Mitteleuropa, darunter viele Arten, die nur hier vorkommen. Die subalpinen Matten des Nationalparks überraschen mit unglaublicher Blütenpracht.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
Natur+Reisen, Natur und Umwelt
Europas wilder Osten

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2008
BR
Di., 05.02.
10:25 - 11:10
Der Nationalpark Lagodechi in Georgien


3.000 Meter über der georgischen Ebene kämpfen die stärksten Männchen um die Weibchen: Von November bis Januar ist bei den Ostkaukasischen Steinböcken Paarungszeit. Die Rundhornsteinböcke leben im Osten des 1.300 Kilometer langen Kaukasus, der Europa und Asien trennt. Als Grenzgänger zwischen Georgien, der russischen Teilrepublik Dagestan und Aserbaidschan werden die Letzten ihrer Art im georgischen Nationalpark Lagodechi besonders behütet. Das noch zu Zarenzeiten gegründete, älteste Schutzgebiet des gesamten Kaukasus liegt an der Südseite des Gebirges, knapp 200 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Tiflis und etwa 400 Kilometer vom Doppelgipfel des Elbrus. Die Kaukasus-Birkhähne zeigen im Frühling vollen Einsatz. Nur wer hoch und ausdauernd genug hüpft, kann bei einem Birkhuhn landen. Den Nachwuchs zieht die Mutter alleine auf. Die Kleinasiatischen Frösche können sogar bei Schnee um eine Partnerin werben. Den wechselwarmen Tieren genügen schon Temperaturen knapp über null Grad, um zu laichen. In den Hochstaudenfluren gehört der Riesenbärenklau zu den ersten Pflanzen, die sprießen. Kaukasus-Anemone und Kaukasisches Gedenkemein im Tal sind dann bereits verblüht. In den Urwäldern von Lagodechi - fast 220 Quadratkilometer reine Laubwälder - gibt es nahezu doppelt so viele Baum- und Straucharten wie in Mitteleuropa, darunter viele Endemiten, zum Teil Relikte aus dem Tertiär, weil die Gletscher der letzten Eiszeit nicht über den Kaukasuskamm gelangten.


Werbepause? Zeit für Spielchen!

Das könnte Sie auch interessieren

arte Hoch oben im Kronendach der tropischen Regenwälder erstreckt sich ein einzigartiger Lebensraum.

Leben im Kronendach - Sonnenanbeter im Regenwald

Natur+Reisen | 04.02.2019 | 18:35 - 19:20 Uhr
/500
Lesermeinung
BR Moderatorin Doris Fenske.

Unkraut

Natur+Reisen | 04.02.2019 | 19:00 - 19:30 Uhr
3.6/505
Lesermeinung
ARD Straßen für die Holzfäller-Trucks durchziehen den Dschungel im Norden der Republik Kongo.

Die Ausbeutung der Urwälder - Kann ein Ökosiegel die Forstindustrie stoppen?

Natur+Reisen | 04.02.2019 | 22:45 - 23:30 Uhr
5/502
Lesermeinung
News
Die Doku-Drama-Serie "Valley of the Boom" blendet ins Kalifornien der 90er-Jahre: Steve Zahn in der Rolle des charismatischen Internet-Unternehmers Michael Fenne (Pixelon).

Wie entstand das World Wide Web? Ein herausragendes Doku-Drama erzählt jetzt die Geschichte dreier I…  Mehr

Ellen (Isabell Polak) führt den Jungunternehmer Anders (Roman Roth) am Bootshafen herum. Der charmante Unternehmer möchte, dass sie ein Boot für ihn baut.

Ellen kehrt nach drei Jahren an die Küste zu ihrem kranken Vater zurück. Der will nichts von ihr wis…  Mehr

Elliot (Demetri Martin, rechts) schlägt dem Woodstock-Veranstalter Michael Lang (Jonathan Groff) und dessen Freundin Tisha (Mamie Gummer) vor, das geplante Konzert in seinem Dorf zu veranstalten.

Die Komödie "Taking Woodstock – Der Beginn einer Legende" erzählt, wie ein US-Kaff zum Mittelpunkt d…  Mehr

Thomas Loibl spielt leidenschaftlich Theater, doch eine Präsenz im Fernsehen sei "besser kommunizierbar" sagt er. "Da sprechen einen die Leute auch an. Die meisten wissen nicht, dass man in München oder Köln am Theater gespielt hat."

Thomas Loibl porträtiert in der Jan-Weiler-Verfilmung "Kühn hat zu tun" die deutsche Reihenhaus-Real…  Mehr

Als Pathologin Dr. Julia Löwe unterstützt Alina Levshin (links, hier mit Katy Karrenbauer) "Die Spezialisten" im ZDF.

Fünf Jahre nach ihrem Ausstieg aus dem "Tatort" spielt Alina Levshin wieder in einer Krimi-Reihe mit…  Mehr