Ewige Schulden

  • Albert Post, Staatskirchenrechtler und bis 2017 Rechtsdirektor des Bistums Fulda im Dom St. Salvator zu Fulda Vergrößern
    Albert Post, Staatskirchenrechtler und bis 2017 Rechtsdirektor des Bistums Fulda im Dom St. Salvator zu Fulda
    Fotoquelle: MDR/Hoferichter & Jacobs/Thomas
  • Die Mehrheit der Ostdeutschen ist nicht gläubig Vergrößern
    Die Mehrheit der Ostdeutschen ist nicht gläubig
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  • Der Erfurter Altpropst Heino Falcke bewegte sich in den für Christen schwierigen Zeiten der DDR im Spannungsfeld zwischen Kirche und Staat. Vergrößern
    Der Erfurter Altpropst Heino Falcke bewegte sich in den für Christen schwierigen Zeiten der DDR im Spannungsfeld zwischen Kirche und Staat.
    Fotoquelle: MDR/Hoferichter & Jacobs/Thomas
  • Bei Gründung der DDR waren noch über 90 Prozent der Bevölkerung Kirchenmitglieder. Bis 1989 sank diese Zahl wegen staatlicher Repressalien auf zirka 30 Prozent. Heute sind noch 20 Prozent der Ostdeutschen in einer der großen Kirchen. Vergrößern
    Bei Gründung der DDR waren noch über 90 Prozent der Bevölkerung Kirchenmitglieder. Bis 1989 sank diese Zahl wegen staatlicher Repressalien auf zirka 30 Prozent. Heute sind noch 20 Prozent der Ostdeutschen in einer der großen Kirchen.
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  • Gottesdienst in der Leipziger Thomaskirche Vergrößern
    Gottesdienst in der Leipziger Thomaskirche
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  • Die Kirchen verlieren immer mehr an Bedeutung - seit 1990 sind über 9 Millionen Menschen in Deutschland aus den beiden großen Volkskirchen ausgetreten. Vergrößern
    Die Kirchen verlieren immer mehr an Bedeutung - seit 1990 sind über 9 Millionen Menschen in Deutschland aus den beiden großen Volkskirchen ausgetreten.
    Fotoquelle: MDR/Hoferichter & Jacobs/Thomas
  • In den neuen Bundesländern sind heute nur noch zirka 20 Prozent der Bevölkerung Mitglied der evangelischen oder katholischen Kirche. Vergrößern
    In den neuen Bundesländern sind heute nur noch zirka 20 Prozent der Bevölkerung Mitglied der evangelischen oder katholischen Kirche.
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  • Lutherkirche Zwickau Vergrößern
    Lutherkirche Zwickau
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  • Helga Paschke, bis 2016 im von Landtag Sachsen-Anhalt, Abgeordnete Die Linke und Landtags-Vizepräsidentin // 2012 stellt Die Linke in Sachsen-Anhalt den Antrag, die Staatskirchenverträge zu evaluieren. Vergrößern
    Helga Paschke, bis 2016 im von Landtag Sachsen-Anhalt, Abgeordnete Die Linke und Landtags-Vizepräsidentin // 2012 stellt Die Linke in Sachsen-Anhalt den Antrag, die Staatskirchenverträge zu evaluieren.
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Report, Gesellschaft und Politik
Ewige Schulden

Infos
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2019
ARD
Mo., 18.02.
23:55 - 00:40
Ostdeutschlands Kirchen und die Staatsleistungen


30 Jahre Mauerfall bedeuten auch 30 Jahre gemeinsame Geschichte der Kirchen Ost und West. Eine Zeit, die von sinkenden Mitgliederzahlen und wachsendem Bedeutungsverlust der Kirche speziell in der Bevölkerung im Osten des Landes gekennzeichnet ist. Und vielleicht von einer vertanen Chance auf Veränderungen. Nach der friedlichen Revolution hat der Osten viele Regeln vom Westen einfach übernommen: Darunter die Staatsleistungen an die Kirchen, die mancherorts im Vergleich zur Mitgliederzahl der Kirchen und zur Einwohnerzahl der neuen Bundesländer besonders hoch liegen. Es entstand ein neues Fundament für die enge Beziehung zwischen Staat und Kirche. Der Mauerfall war eine große Befreiung für die katholische und die evangelische Kirche der DDR. Durch staatliche Repressalien hatten die Kirchen im Osten zwischen 1949 und 1989 weit mehr als die Hälfte ihrer Mitglieder verloren. Und trotzdem wurden beim Zusammenbruch der DDR gerade die Kirchen gesellschaftlich relevant, boten geschützte Räume für die Oppositionsbewegung und waren am Ende einer der wichtigsten Katalysatoren der friedlichen Revolution. Die schwierige Zeit unter dem DDR-Regime hatte jedoch eine ganz eigene Kirche hervorgebracht: eine Kirche, die wenig bürokratisiert war, gemeindenah und an vielen Stellen staatsfern, eine Kirche, der Glaubwürdigkeit wichtig war. Das neue, demokratische Land bot den Ostkirchen Chancen, aber auch Herausforderungen. Sie mussten in einer der ungläubigsten Regionen der Welt agieren, ihr Verhältnis zu den Westkirchen neu definieren. Und ihr Verhältnis zum Staat. Wo stehen die Kirchen heute? Welche Alternativen hätte es gegeben? Wieviel Nähe haben sie zum Staat und wieviel Nähe zu den Menschen?


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