Expedition Erde

  • Dreharbeiten auf dem größten Gletscher Europas: Thomas Reiter und Kameramann Michael Habermehl werden in eine Gletscherspalte des Vatnajökull abgeseilt. Vergrößern
    Dreharbeiten auf dem größten Gletscher Europas: Thomas Reiter und Kameramann Michael Habermehl werden in eine Gletscherspalte des Vatnajökull abgeseilt.
    Fotoquelle: ZDF/Michiko Yokoe
  • Der El Capitan im Yosemite Nationalpark ist heute ein Kletterparadies für Extrembergsteiger. Seine glatten, fast senkrechten Wände verdankt er dem Eis früherer Gletscher. Vergrößern
    Der El Capitan im Yosemite Nationalpark ist heute ein Kletterparadies für Extrembergsteiger. Seine glatten, fast senkrechten Wände verdankt er dem Eis früherer Gletscher.
    Fotoquelle: ZDF/Rebecca Harrison
  • Eine gewaltige Schmelzwasserflut am Ende der letzten Eiszeit schuf dieses Tal im Nordwesten der Vereinigten Staaten. Vergrößern
    Eine gewaltige Schmelzwasserflut am Ende der letzten Eiszeit schuf dieses Tal im Nordwesten der Vereinigten Staaten.
    Fotoquelle: ZDF/Rebecca Harrison
  • Thomas Reiter seilt sich in eine Gletscherspalte ab, um die Eigenschaften von Eis zu untersuchen. Vergrößern
    Thomas Reiter seilt sich in eine Gletscherspalte ab, um die Eigenschaften von Eis zu untersuchen.
    Fotoquelle: ZDF/Michael Habermehl
  • Der Meteorit, der vor 65 Millionen Jahren auf der  mexikanischen Halbinsel Yucatan einschlug, hinterließ einen Krater von 180 Kilometern Durchmesser. Vergrößern
    Der Meteorit, der vor 65 Millionen Jahren auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan einschlug, hinterließ einen Krater von 180 Kilometern Durchmesser.
    Fotoquelle: ZDF/BBC
  • In ihrer langen Geschichte erlebte die Erde mehrere Eiszeiten. Immer waren es die Vulkane, die die Eisschilde zurückdrängten und unseren wieder Heimatplaneten auftauten. Vergrößern
    In ihrer langen Geschichte erlebte die Erde mehrere Eiszeiten. Immer waren es die Vulkane, die die Eisschilde zurückdrängten und unseren wieder Heimatplaneten auftauten.
    Fotoquelle: ZDF/BBC
  • Wissenschaftler versuchen seit Jahren herauszufinden, wie schnell Gletscher sich bewegen. Beispielsweise die Geschwindigkeit des Argentière Gletschers in Frankreich wird regelmäßig gemessen. Vergrößern
    Wissenschaftler versuchen seit Jahren herauszufinden, wie schnell Gletscher sich bewegen. Beispielsweise die Geschwindigkeit des Argentière Gletschers in Frankreich wird regelmäßig gemessen.
    Fotoquelle: ZDF/Rebecca Harrison
  • Am Argentière Gletscher in Frankreich untersuchen Wissenschaftler die Fließgeschwingidkeit des Eises. Vergrößern
    Am Argentière Gletscher in Frankreich untersuchen Wissenschaftler die Fließgeschwingidkeit des Eises.
    Fotoquelle: ZDF/Rebecca Harrison
  • Eine der größten Eisautobahnen der Welt: Auf dem Ilulissat-Eisfjord vor Grönland treiben Eisberge bis zu einer Höhe von 700 Metern. Vergrößern
    Eine der größten Eisautobahnen der Welt: Auf dem Ilulissat-Eisfjord vor Grönland treiben Eisberge bis zu einer Höhe von 700 Metern.
    Fotoquelle: ZDF/Sophie Harris
  • Eisberge vor Island: Bis zu 15 Meter hohe Eisberge schickt der Vatnajökull Gletscher von hier aus auf die Reise nach Süden. Vergrößern
    Eisberge vor Island: Bis zu 15 Meter hohe Eisberge schickt der Vatnajökull Gletscher von hier aus auf die Reise nach Süden.
    Fotoquelle: ZDF/Ruth Omphalius
  • Die ausgeprägte U-Form des Yosemite-Tales wurde von Gletschern in den Fels geschliffen. Auch der berühmte Felsen El Capitan verdankt seine steilen Wände den  Eiszeiten der Vergangenheit. Vergrößern
    Die ausgeprägte U-Form des Yosemite-Tales wurde von Gletschern in den Fels geschliffen. Auch der berühmte Felsen El Capitan verdankt seine steilen Wände den Eiszeiten der Vergangenheit.
    Fotoquelle: ZDF/Rebecca Harrison
  • Die Scrablands im Westen der USA sind am Ende der Eiszeit durch eine gigantische Flut aus Schmelzwasser entstanden. Vergrößern
    Die Scrablands im Westen der USA sind am Ende der Eiszeit durch eine gigantische Flut aus Schmelzwasser entstanden.
    Fotoquelle: ZDF/Rebecca Harrison
  • Im Yosemite Nationalpark in Kalifornien wird die Macht des Eises besonders deutlich. Tonnenschwere Felsen sind von den Gletschern vergangener Eiszeiten hierher transportiert worden. Vergrößern
    Im Yosemite Nationalpark in Kalifornien wird die Macht des Eises besonders deutlich. Tonnenschwere Felsen sind von den Gletschern vergangener Eiszeiten hierher transportiert worden.
    Fotoquelle: ZDF/Rebecca Harrisson
  • Wassertaschen wie diese auf dem Grund des Engabreen Gletschers in Nordnorwegen geben den Wissenschaftlern Rätsel auf: Wieso ist das Wasser unter der Eisdecke nicht gefroren? Sorgen diese Taschen für ein schnelleres Abgleiten der Gletscher? Vergrößern
    Wassertaschen wie diese auf dem Grund des Engabreen Gletschers in Nordnorwegen geben den Wissenschaftlern Rätsel auf: Wieso ist das Wasser unter der Eisdecke nicht gefroren? Sorgen diese Taschen für ein schnelleres Abgleiten der Gletscher?
    Fotoquelle: ZDF/Rebecca Harrison
  • Der Jakobshavn Gletscher auf Grönland schmilzt mit wachsender Geschwindigkeit. Aus der Luft erkennt man deutlich, wie das Schmelzwasser Tümpel und Seen auf dem Gletscher bildet. Vergrößern
    Der Jakobshavn Gletscher auf Grönland schmilzt mit wachsender Geschwindigkeit. Aus der Luft erkennt man deutlich, wie das Schmelzwasser Tümpel und Seen auf dem Gletscher bildet.
    Fotoquelle: ZDF/Sophie Harris
Report, Dokumentation
Expedition Erde

Infos
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2008
3sat
Do., 16.08.
17:00 - 17:45
Folge 4, Eis


Für viele ist Eis nicht mehr als gefrorenes Wasser - eine fatale Fehleinschätzung. Seit Menschen auf der Erde leben, war Eis die dominante Kraft. Eiszeiten lösten Massensterben aus, und Gletscher gaben den Landschaften, die wir bewohnen, ihre Form. Vermutlich haben die Eismassen sogar mehrfach die Entwicklung unserer Art beeinflusst. Thomas Reiter untersucht einen der größten Gletscher der Welt. Abgeseilt in einer Gletscherspalte des Vatnajökull im Südosten Islands lernt Thomas Reiter das Eis als eine der außergewöhnlichsten Substanzen der Erde kennen, die ganz verschiedene, zum Teil widersprüchliche Eigenschaften in sich vereint. Einerseits ist Eis sehr fest. Thomas Reiter und das Film-Team verlassen sich darauf, dass es so viel Festigkeit wie Fels besitzt und beim Abseilen ihr Gewicht problemlos trägt. Andererseits verhält sich das Eis eines Gletschers aber auch wie eine Flüssigkeit. Über längere Zeiträume betrachtet, überwindet es weite Strecken und gleitet ins Tal hinunter. Diese Fließbewegung konnte mithilfe extremer Zeitrafferaufnahmen sichtbar gemacht werden. Mehrere Monate beobachtete eine Spezialkamera beispielsweise den Argentière-Gletscher in den französischen Alpen. Zusammengedrängt auf wenige Sekunden, ermöglichen die Aufnahmen, dass die Dynamik des Gletschereises für das menschliche Auge sichtbar wird. Welche gewaltigen Energien tatsächlich im Eis schlummern, kann man an den Landschaften sehen, die einst von Eis bedeckt waren. Joe Houlding ist einer der besten Extrembergsteiger der Welt. Er bezwingt für die Sendung den El Capitan, einen Monolithen im kalifornischen Yosemite-Nationalpark. Der Fels wurde zum Eldorado der Kletter-Szene, weil die Wände des Giganten fast senkrecht aufragen und erstaunlich glatt geschliffen sind. Es gibt nur sehr wenige Bergsteiger, die dieser Herausforderung gewachsen sind. Ohne den Einfluss des Eises wäre der El Capitan allerdings ein Allerweltshügel geblieben. Während einer der letzten Eiszeiten schliffen die Eismassen eines gigantischen Gletschers den Fels in Form. Eine ganz besondere Perspektive auf "ihren" Gletscher hat die Glaziologin Miriam Jackson. Ihr Arbeitsplatz liegt mehrmals im Jahr bis zu 200 Meter tief unter den Eismassen des norwegischen Svartisen-Gletschers. In dem Eislabor am Gletscherboden versucht sie herauszufinden, warum das Eis sich überhaupt talwärts bewegt und welche Geschwindigkeiten es erreichen kann. Dabei macht sie eine sensationelle Entdeckung: Auf dem Boden des Gletschers gibt es trotz konstanter Minusgrade Wasser, das nicht gefroren ist. Ebenfalls einem Gletscher auf den Grund gehen möchte Konrad Steffen. Seit 30 Jahren untersucht der Wissenschaftler den Jacobshavn-Gletscher in Grönland. In den Eisgiganten kann man allerdings kein Eislabor schmelzen. Steffen versucht stattdessen, eine Kamera, die die NASA für die Erkundung fremder Planeten entwickelt hat, auf den Grund des Gletschers hinabzulassen.


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