Expedition Europa

  • In der spanischen Wüstenregion Tabernas steckt jede Menge Salz im Untergrund. Hier tritt Grundwasser aus, das die gelösten Stoffe mit sich bringt und zu einer ganzen Salzwand wachsen ließ. Vergrößern
    In der spanischen Wüstenregion Tabernas steckt jede Menge Salz im Untergrund. Hier tritt Grundwasser aus, das die gelösten Stoffe mit sich bringt und zu einer ganzen Salzwand wachsen ließ.
    Fotoquelle: ZDF/Ralf Blasius
  • Der Vatnajökull ist der größte Gletscher Europas - in einzelnen Bereichen bis zu 900 Meter mächtig. Im Untergrund bilden sich riesige Gletscherhöhlen. Vergrößern
    Der Vatnajökull ist der größte Gletscher Europas - in einzelnen Bereichen bis zu 900 Meter mächtig. Im Untergrund bilden sich riesige Gletscherhöhlen.
    Fotoquelle: ZDF/Mona Haffner
  • Der Vatnajökull beeindruckt nicht nur durch seine Größe. Sein dicht zusammengepresstes, mehrere Hundert Jahre altes Eis kann unglaubliche Farben aufweisen. Colin Devey steht auf der Eisfläche des größten Gletschers Europas Vergrößern
    Der Vatnajökull beeindruckt nicht nur durch seine Größe. Sein dicht zusammengepresstes, mehrere Hundert Jahre altes Eis kann unglaubliche Farben aufweisen. Colin Devey steht auf der Eisfläche des größten Gletschers Europas
    Fotoquelle: ZDF/Mona Haffner
  • Am 24. August 79 nach Christus brach der Vesuv aus und begrub viele Menschen in seinen heißen Aschewolken. Vergrößern
    Am 24. August 79 nach Christus brach der Vesuv aus und begrub viele Menschen in seinen heißen Aschewolken.
    Fotoquelle: ZDF/Ralf Blasius
  • Der schroffe Viertausender in den Zentralalpen ist auch geologisch etwas Besonderes. Seine steil aufragende Spitze mit ihrer charakteristischen Form besteht aus afrikanischem Gneis. Vergrößern
    Der schroffe Viertausender in den Zentralalpen ist auch geologisch etwas Besonderes. Seine steil aufragende Spitze mit ihrer charakteristischen Form besteht aus afrikanischem Gneis.
    Fotoquelle: ZDF/Garrit Pieper
  • Das Donaudelta ist einer der artenreichsten Naturschauplätze Europas. Über 5000 Tier- und Pflanzenarten soll es hier geben. Unter ihnen auch eingewanderte Arten wie den Goldschakal. Colin Devey und sein Guide im Boot. Vergrößern
    Das Donaudelta ist einer der artenreichsten Naturschauplätze Europas. Über 5000 Tier- und Pflanzenarten soll es hier geben. Unter ihnen auch eingewanderte Arten wie den Goldschakal. Colin Devey und sein Guide im Boot.
    Fotoquelle: ZDF/Ralf Blasius
  • Das Donaudelta beherbergt das größte zusammenhängende Schilfgebiet der gesamten Erde. Die unzähligen Kanäle bieten vielen Tieren einen Rückzugsort. Colin Devey im Boot. Vergrößern
    Das Donaudelta beherbergt das größte zusammenhängende Schilfgebiet der gesamten Erde. Die unzähligen Kanäle bieten vielen Tieren einen Rückzugsort. Colin Devey im Boot.
    Fotoquelle: ZDF/Ricardo Esteban Garzon M
  • Die Hügellandschaft der südspanischen Tabernas-Wüste wird auch Badlands genannt. Die kaum berührte Landschaft ist der Grund, warum hier unzählige Spielfilme gedreht wurden. Vergrößern
    Die Hügellandschaft der südspanischen Tabernas-Wüste wird auch Badlands genannt. Die kaum berührte Landschaft ist der Grund, warum hier unzählige Spielfilme gedreht wurden.
    Fotoquelle: ZDF/Ralf Blasius
  • Der Polarfuchs ist das einzige Landsäugetier Islands, das schon vor der Ankunft des Menschen dauerhaft hier lebte. Nur etwa 20 Prozent tragen im Winter ein weißes Fell. Vergrößern
    Der Polarfuchs ist das einzige Landsäugetier Islands, das schon vor der Ankunft des Menschen dauerhaft hier lebte. Nur etwa 20 Prozent tragen im Winter ein weißes Fell.
    Fotoquelle: ZDF/Ralf Blasius
  • Viele Mythen und Geschichten ranken sich um die Himmelserscheinungen, die im Winter auf Island häufig zu sehen sind. Vergrößern
    Viele Mythen und Geschichten ranken sich um die Himmelserscheinungen, die im Winter auf Island häufig zu sehen sind.
    Fotoquelle: ZDF/Ralf Blasius
  • Die Bausubstanz des Elbsandsteingebirges wurde in einem längst verschwundenen Ozean gebildet - der Tethys. Am damaligen Ufer brachte der Fluss Sand ins flache Meer und schuf ideale Bedingungen für die Entstehung eines riesigen Sandsteinplateaus. Colin Devey auf einem Plateau im Elbsandsteingebirge. Vergrößern
    Die Bausubstanz des Elbsandsteingebirges wurde in einem längst verschwundenen Ozean gebildet - der Tethys. Am damaligen Ufer brachte der Fluss Sand ins flache Meer und schuf ideale Bedingungen für die Entstehung eines riesigen Sandsteinplateaus. Colin Devey auf einem Plateau im Elbsandsteingebirge.
    Fotoquelle: ZDF/Garrit Pieper
  • Am Strand von Low Hauxley, im Nordosten Englands, untersucht Colin Devey Lehm aus der letzten Eiszeit. Er blieb hier zurück, als sich die Gletscher vor zehntausend Jahren zurückzogen. Vergrößern
    Am Strand von Low Hauxley, im Nordosten Englands, untersucht Colin Devey Lehm aus der letzten Eiszeit. Er blieb hier zurück, als sich die Gletscher vor zehntausend Jahren zurückzogen.
    Fotoquelle: ZDF/Ole Gurr
Report, Dokumentation
Expedition Europa

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2019
ZDFneo
So., 11.08.
15:05 - 15:50
Die Verwandlung des Kontinents


Die Landschaften Europas sind unglaublich vielfältig. Die Geschichte ihrer Entstehung ist voller monumentaler Ereignisse, die unseren Kontinent zu dem machten, was er heute ist. Bei seiner Expedition begibt sich der Geologe Colin Devey auf die Spuren eines urzeitlichen Ozeans - der Tethys. Denn es ist dieses sagenhafte "Ur-Meer", das mit der Entstehungsgeschichte vieler zentraleuropäischer Landschaften in Verbindung steht. Colin Deveys erste Etappe ist das Elbsandsteingebirge mit seinen bizarren Steinformationen. Die Entstehungsgeschichte des Sandsteins begann in den flachen Uferbereichen des Tethysmeeres, das vor 100 Millionen Jahren Europa bedeckte. Riesige Meeressaurier waren in diesem Meer heimisch, genauso wie die Vorfahren heutiger Meeresschildkröten, Haie und Krokodile. Durch die Wanderung der Afrikanischen Platte nach Norden hob sich das Land, das Tethysmeer zog sich zurück. Über Jahrmillionen schob sich Afrika gegen Europa - es entstanden die Alpen, Colins nächstes Ziel. Das Matterhorn gehört zu den höchsten Bergen der Alpen. Seine markante Form macht es zu einem der bekanntesten Monumente der Natur. Erdgeschichtlich gesehen, besteht es aus verschiedenen Kontinentalplatten, die übereinander geschoben wurden in einer Zeit, als Teile von Afrika mit Europa kollidierten. Bis heute kann man die Vorgänge dieser gigantischen Kollision an vielen Stellen in den Alpen nachvollziehen. Am Rande dieses Geschehens entstanden ganz neue Gebiete: ausgedehnte Wasserwelten im Südosten des Kontinents. Colin Devey reist ins artenreiche Donaudelta und erklärt die Entstehung von Landbrücken und Meeresbecken. Nicht weniger aufregend ist die Geschichte der Wüste von Tabernas im Süden Spaniens. Salzliebende Pflanzen und kleine Tropfsteinformationen verraten, dass die Wüste einst der Boden eines Meeres war. Nachdem Colin Devey in Island und im Doggerland an der Nordostküste Englands Spuren der Eiszeiten dokumentiert, reist er nach Italien, seiner letzten Station. Am Fuße des berühmten Vesuv liegen die Ruinen einer alten Stadt - Pompeji. Im Jahr 79 nach Christus begrub der Vesuv nach einer Eruption seine direkte Umgebung unter einer meterdicken, heißen Aschewolke. Der römische Gelehrte Plinius der Jüngere beobachtete die Vorgänge und beschrieb sie. Hier, wo Menschen die Kraft der Naturgewalten erstmals analytisch beobachteten, endet die Expedition durch die Naturgeschichte Europas. Auch diese Dokumentation besticht durch ihren hohen Anteil an Computeranimationen, die, verwoben mit den heutigen Landschaften, einen spektakulären Einblick in die Vorgänge der Erdgeschichte geben. So können die Zuschauer hautnah miterleben, wie sich viele der uns heute bekannten Landschaften über Jahrmillionen entwickelt haben. Lebendige Geologie, die staunen lässt.


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