Expedition in die Heimat

  • Vor den Toren von Trier, am Moselufer, liegt das Schloss Monaise, einst ein Lustschlösschen des Trierer Domdechanten aus dem späten 18. Jahrhundert. Es ist ein Kulturdenkmal von nationalem Rang und das am besten erhaltene frühklassizistische Bauwerk in der ganzen Region. Dabei wäre es beinahe komplett verfallen. Doch heute glänzt es als anspruchsvolles Feinschmecker-Restaurant in alter Pracht. Vergrößern
    Vor den Toren von Trier, am Moselufer, liegt das Schloss Monaise, einst ein Lustschlösschen des Trierer Domdechanten aus dem späten 18. Jahrhundert. Es ist ein Kulturdenkmal von nationalem Rang und das am besten erhaltene frühklassizistische Bauwerk in der ganzen Region. Dabei wäre es beinahe komplett verfallen. Doch heute glänzt es als anspruchsvolles Feinschmecker-Restaurant in alter Pracht.
    Fotoquelle: SWR/Thomas Keck
  • Hotel Brauneberg. Vergrößern
    Hotel Brauneberg.
    Fotoquelle: SWR/Daniel Borger
  • in der ehemaligen Jugendstilkellerei Kayser am Trarbacher Moselufer). Vergrößern
    in der ehemaligen Jugendstilkellerei Kayser am Trarbacher Moselufer).
    Fotoquelle: SWR/Daniel Borger
  • in den Räumen des Jugendstilbaus der ehemaligen Weinkellerei Kayser am Trarbacher Moselufer. Vergrößern
    in den Räumen des Jugendstilbaus der ehemaligen Weinkellerei Kayser am Trarbacher Moselufer.
    Fotoquelle: SWR/Isa Kilwink
  • Anna Lena Dörr mit Winzer Martin Müllen und seinem Sohn Jonas beim Rebenbinden auf dem Steilhangwingert "Trarbacher Hühnerberg". Vergrößern
    Anna Lena Dörr mit Winzer Martin Müllen und seinem Sohn Jonas beim Rebenbinden auf dem Steilhangwingert "Trarbacher Hühnerberg".
    Fotoquelle: SWR/Daniel Borger
  • Anna und der Lederwaren-Designer Christoph Hack aus Köln, der in seiner Geburtsstadt Traben-Trarbach, im Ortsteil Trarbach, einen Laden im Jugendstilverkaufsraum eines ehemaligen Fischgeschäfts eröffnete. Vergrößern
    Anna und der Lederwaren-Designer Christoph Hack aus Köln, der in seiner Geburtsstadt Traben-Trarbach, im Ortsteil Trarbach, einen Laden im Jugendstilverkaufsraum eines ehemaligen Fischgeschäfts eröffnete.
    Fotoquelle: SWR/Daniel Borger
  • mit Matthias Ganter in der Lobby des Jugendstilhotels Bellevue in Traben. Vergrößern
    mit Matthias Ganter in der Lobby des Jugendstilhotels Bellevue in Traben.
    Fotoquelle: SWR/Daniel Borger
  • Trier: Moderator Jens Hübschen startet seine Tour vor dem Unesco-Welterbe der Porta Nigra, dem besterhaltenen römischen Stadttor Deutschlands. Trier, gegründet vor mehr als 2000 Jahren als "Augusta Treverorum", beansprucht den Titel als "älteste Stadt Deutschlands". Vergrößern
    Trier: Moderator Jens Hübschen startet seine Tour vor dem Unesco-Welterbe der Porta Nigra, dem besterhaltenen römischen Stadttor Deutschlands. Trier, gegründet vor mehr als 2000 Jahren als "Augusta Treverorum", beansprucht den Titel als "älteste Stadt Deutschlands".
    Fotoquelle: SWR/Thomas Keck
  • Das Gruthenhäuschen ist ein weiteres bedeutendes Überbleibsel römischer Kultur an der Mosel. Der kleine Grabtempel oberhalb von Igel liegt in den Weinbergen der Winzerfamilie Johaentges. Monika Johaentges erzählt Jens Hübschen die Geschichte dieses Kulturdenkmals, das heute auch als Standesamt dient. Vergrößern
    Das Gruthenhäuschen ist ein weiteres bedeutendes Überbleibsel römischer Kultur an der Mosel. Der kleine Grabtempel oberhalb von Igel liegt in den Weinbergen der Winzerfamilie Johaentges. Monika Johaentges erzählt Jens Hübschen die Geschichte dieses Kulturdenkmals, das heute auch als Standesamt dient.
    Fotoquelle: SWR/Thomas Keck
  • Die Moselschleife bei Traben-Trarbach mit der Ruine Grevenburg. Vergrößern
    Die Moselschleife bei Traben-Trarbach mit der Ruine Grevenburg.
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D
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Fr., 25.05.
20:15 - 21:00
Ganz schön im Wandel - Traben-Trarbach an der Mosel


Ein kleiner Ort an der Mittelmosel, der mal fast ein Weltstädtchen war - Anna Lena Dörrs Expedition nach Traben-Trarbach ist auch eine Zeitreise: Um 1900 war die Doppelstadt das größte Weinhandelszentrum im Deutschen Kaiserreich. Der Traben-Trabacher Moselriesling hatte Weltruf. Ihren immensen finanziellen Erfolg ließen viele Weinhändler in Stein meißeln, auf einzigartige und damals sehr moderne Art: im Jugendstil. Anna Lena Dörr besucht und bestaunt so wundervolle wie ungewöhnliche Prachtvillen und Kellereigebäude, die allesamt der Architekt Bruno Möhring entwarf. Er war verantwortlich für die einzigartige Architektur, die immer noch den Charme Traben-Trarbachs ausmacht. Inzwischen ein zwar großes, aber auch schweres Erbe, mit dem die Doppelstadt heute mehr denn je zu kämpfen hat. Traben-Trarbach hat viel vor, vieles ist in Bewegung, vieles muss sich wandeln. In die renovierte Jugendstilkellerei am Trarbacher Moselufer zog Buddha ein. Mehr als 2000 Statuen aus der Sammlung eines Mainzer Unternehmers und Wahl-Traben-Trabachers, die in ihrer Einzigartigkeit Gäste aus aller Welt anziehen. Ein Hotelier aus dem Schwarzwald hat ein komplett erhaltenes Jugendstilhotel auf der Trabener Moselseite zum - neuzeitlichen - Leben erweckt. Das Bellevue strahlt in alter Pracht. Der ehemalige Tanz - und Theatersaal des fast verfallenen Gasthofs Brauneberg am Stadtturm in Trarbach glänzt seit kurzem mit einer Sammlung der "Lebenswelt der 50er" und die Wohnsituation des reichen Kaufmanns Böcking im 18. Jahrhundert hat das Mittelmoselmuseum in perfekter Art aufbereitet. Der Trabener Christof Hack, Lederdesigner in Köln, bietet seine Manufakturstücke im Jugendstilambiente eines leer stehenden Fischgeschäfts an. Und der Wein? Mit Markus Müllen vom "klitzekleinen Ring" erlebt Anna Lena Dörr auf dem wieder aufgeforsteten Trarbacher Hühnerberg hautnah, warum man als Moselwinzer schwindelfrei sein muss. Die 60 bis 100 Jahre alten Reben sollen heute wieder den ganz besonderen Moselriesling bringen. Und Adolph Huesgen, Trarbacher Weinhändler in achter Generation und Weltreisender in Sachen Wein, ist vor einigen Jahren in seiner Heimat neu gestartet: in der prachtvollen Jugendstilvilla Huesgen am Moselufer - auch die hat Bruno Möhring entworfen.


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