Expeditionen ins Tierreich

  • Die ersten Schafe wurden 1773 von Kapitän Cook nach Neuseeland gebracht. Im Jahr 1982 kamen auf jeden Einwohner Neuseelands 22 Schafe, heute sind es sieben Schafe pro Kopf. Vergrößern
    Die ersten Schafe wurden 1773 von Kapitän Cook nach Neuseeland gebracht. Im Jahr 1982 kamen auf jeden Einwohner Neuseelands 22 Schafe, heute sind es sieben Schafe pro Kopf.
    Fotoquelle: NDR/BBC/Nick Easton
  • Der Milford Sound ist eine von Neuseelands berühmtesten Naturikonen. Lange Zeit wurde der Fjord von Seefahrern übersehen. Erst im Jahr 1812 wurde er von Europäern entdeckt. Vergrößern
    Der Milford Sound ist eine von Neuseelands berühmtesten Naturikonen. Lange Zeit wurde der Fjord von Seefahrern übersehen. Erst im Jahr 1812 wurde er von Europäern entdeckt.
    Fotoquelle: NDR/BBC/Tom Walker
  • Perfekte Jäger: wendig und extrem schnell, folgen Wiesel ihrer feinen Nase und erbeuten tagtäglich etwa ein Viertel ihres Körpergewichts. Sie legen bis zu 70 km am Stück zurück, sind gute Schwimmer und können aus eigener Kraft Inseln erreichen, die über einen Kilometer vom Land entfernt sind. Vergrößern
    Perfekte Jäger: wendig und extrem schnell, folgen Wiesel ihrer feinen Nase und erbeuten tagtäglich etwa ein Viertel ihres Körpergewichts. Sie legen bis zu 70 km am Stück zurück, sind gute Schwimmer und können aus eigener Kraft Inseln erreichen, die über einen Kilometer vom Land entfernt sind.
    Fotoquelle: NDR/BBC/Nick Easton
Natur+Reisen, Tiere
Expeditionen ins Tierreich

Infos
Audiodeskription, Bildbeschreibung ausschließlich über DVB-S und DVB-C
Produktionsland
Deutschland
NDR
Mi., 19.09.
20:25 - 21:10
Folge 3, Wildes Neuseeland - Kampf ums Paradies


Brodelnde Geysire, verwunschene Urwälder, stille Fjorde und eisige Gletscher. Neuseeland ist in seiner Vielfalt unvergleichlich, was seine Landschaften und Tierwelt angeht. Was geschieht, wenn Menschen und von ihnen mitgeführte Tiere in das Paradies eindringen? Was, wenn sich für Kakapo, Brückenechse, Kiwi und Riesenheuschrecke nach Jahrmillionen friedlichen Daseins das Leben komplett ändert? Was, wenn europäische Wiesel flugunfähige Ureinwohner flächendeckend dezimieren? Wie kann die besondere ursprüngliche Tier- und Pflanzenwelt Neuseelands überleben? Und wer wird diesen Kampf gewinnen? Das heutige Neuseeland ist nicht nur Heimat von Kiwi und Kea, Weta und Wekaralle. Es ist auch die Heimat von Pflanzen aus aller Welt, Amseln und Buchfinken, Bachforellen und Mäusen aus Übersee. Sie alle verdrängen, auf die eine oder andere Art, die tierischen Ureinwohner Neuseelands aus ihren Lebensräumen. Im modernen Neuseeland werden aber auch neue Allianzen geschlossen. Riesenforellen etwa haben sich darauf spezialisiert, Mäuse beim Durchqueren eines Gewässers zu erlegen. Fast überall auf den Inseln ist die Natur im Wandel. Einige der ursprünglichen Tier- und Pflanzenarten können sich behaupten, viele jedoch stehen kurz vor dem Aussterben: der extrem seltene Chatham-Schnäpper etwa oder der flugunfähige Eulenpapagei, der Kakapo: Behütet wie die Kronjuwelen, leben einige wenige nachtaktive Kakapos auf Codfish Island, einer kleinen Insel im Süden Neuseelands. Die dicken, flugunfähigen Papageien sind extrem selten und haben ein merkwürdiges Fortpflanzungsverhalten: Nur wenn die Rimu-Harzeibe ausreichend Früchte trägt, und das geschieht etwa alle vier Jahre, beginnen die Kakapos mit ihrer Balz. Dann stoßen die Männchen trommelartige Geräusche aus, die die Weibchen locken sollen. Wie sie gerettet werden können und ob modernste Schutzbemühungen fruchten, sind nach wie vor brennende Fragen, die Neuseelands Natur- und Artenschützer umtreiben. Der Teil "Kampf ums Paradies" aus der Naturdokumentationsreihe "Wildes Neuseeland" gibt Einblicke in aufwändige und clevere Rettungsaktionen, neue, Hoffnung gebende Allianzen und zeigt, dass die eigenwillige Tierwelt Neuseelands durchaus zu retten ist. Dabei bedienen sich die Naturfilmer für "Wildes Neuseeland" aller technischen Raffinessen: Scheinbar schwerelos gleitet die Kamera durch Südbuchen- und Baumfarnwälder, über gigantische Gletscher, weite Flusstäler und dampfende Geysiere, um mithilfe von Kran, Dolly- und Steadycam eindringliche, aber auch ungewöhnliche Perspektiven einzunehmen. Zeitraffer zeigen die Lebendigkeit der grandiosen Landschaften über die Jahreszeiten, extreme Zeitlupen lassen Verhaltensweisen von Tieren, die in Bruchteilen von Sekunden ablaufen, fürs menschliche Auge sichtbar werden: Dazu zählen etwa die Kämpfe der Seelöwen oder die vor Lebensfreude überschäumende Sprungakrobatik Hunderter Schwarzdelfine. Unterwasserexkursionen in die Tiefen der Fjorde und atemberaubende Landschaftsaufnahmen aus der Luft ergänzen zusammen mit einem stimmungsvollen Soundtrack die große Erzählung von den Geheimnissen und Naturschätzen der Inseln am anderen Ende der Welt.


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